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Bayer - Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Leverkusen


Produktdetails     Artikel-Nr.: 9002
Datum: März 1953
Nennwert: 100 DM
Branche: Pharma, Chemie
Gründeremission der DM-Zeit

Firmensitz: Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Wertpapier Typ: Namensaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: nicht entwertet
Erhaltung: 1-2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei: Giesecke & Devrient, Berlin München
Besonderheit: Branchenhistorisch ein Spitzenstück.
Versandformat: Standardgröße
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Bayer - Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft
Bayer - Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft
9002   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Bereits 1881 gründen die Nachkommen von Friedrich Bayer und Joh. Friedr. Weskott die Aktiengesellschaft Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. und 1884 begann der Chemiker Carl Duisberg bei Bayer. Der bis heute bahnbrechendste Erfolg gelingt 1897 Dr. Felix Hoffmann - die Synthetisierung der Acetylsalicylsäure in industriell verwertbarer Form. Bereits 1899 wird Aspirin® als Warenzeichen eingetragen.
Die Bayer Aktien der DM-Zeit wurden als filigraner Sicherheitsdruck bei Giesecke & Devrient hergestellt. Nach der Auflösung der I.G. Farben durch die Alliierte Hohe Kommission 1950 wurde das Unternehmen neu aufgebaut.
Die umfangreichen Aufgaben und Arbeiten zur Entflechtung der I.G. Farben waren im Jahr 1955 endgültig abgeschlossen und es wurden von den Chemieunternehmen wie Bayer, BASF oder Hoechst erstmals neue Inhaberaktien ausgegeben. Vorher gab es von allen auch diese Namensaktien des Jahrgangs 1953. Bei allen 4 Gesellschaften (Bayer, BASF, Hoechst, Casella) gab es 1952 quasi eine Neugründung mit lediglich je 100.000 DM Grundkapital. Danach "explodierte" das Grundkapital durch eine Sachwerteinlage aus dem Vermögen der IG Farben. Bei BASF waren das 1953 z.B. 340 Millionen DM. Bei der Umstellung auf Inhaberaktien 1955 kamen weitere 170 Millionen Grundkapital dazu. Die Namensaktien des Jahres 1953 waren auf die jeweiligen Liquidatoren ausgestellt, für den Anteil der Bayer war Dr. Walter Schmidt aus Düsseldorf zuständig.
Diese 1953-er Namensaktien der Chemiefirmen sind eher selten und mir nur als Blankodrucke begegnet. Die Namen der Liquidatoren sind eingetragen, eine Nummer fehlt.
Für diese Aktie erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.