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Auto Union AG - Audi, Saarbrücken


Produktdetails     Artikel-Nr.: 8469
Datum: Oktober 1971
Nennwert: 50 DM
Branche: Automobil, Verkehr
gesucht, selten, unentwertet

Firmensitz: Saarbrücken, Saarland, Deutschland
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: nicht entwertet
Erhaltung: 2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei: R. Oldenbourg, München
Besonderheit: Branchenhistorisch eine Topaktie.
Versandformat: Standardgröße
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Auto Union AG - Audi
Auto Union AG - Audi
8469   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
1932 schlossen sich die vier sächsischen Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horchwerke und Wanderer zur Auto Union AG mit Sitz in Chemnitz zusammen. Die neue Firma war auf Anhieb der zweitgrößte Kraftfahrzeughersteller in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen 1945 entschädigungslos enteignet. Am 17.8.1948 erfolgte die Löschung der Auto Union AG aus dem Handelsregister. Wenig später wurden im Westen gelegene operative Betriebsteile reaktiviert und auch die Auto Union AG wurde wieder belebt. In Ingolstadt entstand für das operative Geschäft die Auto Union GmbH.
An ihr hielt die neue Auto Union AG direkt und indirekt ca. 13% Anteil. Die Daimler-Benz AG übernahm Ende April 1958 rund 87,8 Prozent an der Auto Union GmbH, darunter auch die 13 Prozent der Auto Union AG. Ab diesem Zeitpunkt hatte also die Auto Union AG mit dem Autobauer Auto-Union GmbH besitzrechtlich nichts mehr zu tun. Bereits 1964 ging die Auto-Union GmbH Mehrheit an VW und wurde 1969 dann mit der NSU Motorenwerke AG (Neckarsulm) zur Audi NSU Auto Union AG (Neckarsulm) verschmolzen. Diese wurde 1985 zur Audi AG. Die inzwischen in Saarbrücken ansässige Auto Union AG veräußerte 1979 die Namensrechte an die Audi-NSU Autounion AG und änderte ihren Firmennamen in Autania Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft AG (Essen).
DM-Aktien der Auto-Union vor 1959 sind bislang nicht bekannt. Zum Zeitpunkt des ersten Drucks im Jahr 1959 hatte man nur noch die Namens- und Markenrechte. Trotzdem, oder gerade deswegen sind diese Papiere branchenhistorisch überaus interessant und wichtig. Zwei Jahrgänge, 1959 (Ingolstadt) und 1971 (Saarbrücken) sind davon bekannt. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.
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