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Die Erfogsgeschichte und Anfänge der SAP

SAP Aktiengesellschaft Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung

SAP Aktiengesellschaft

Das Logo der SAP ist zwischenzeitlich weltweit bekannt. Rund um den Erdball gibt es Filialen, Vertriebsniederlassungen und Repräsentanzen. Die SAP Software wird heute in verschiedenen Sprachen und vielen Ländern der Erde verkauft und benutzt.


1973 wird die erste Finanzbuchhaltung, das System RF, fertig gestellt. Sie bildet den Grundstein für die kontinuierliche Weiterentwicklung weiterer Softwaremodule des - allerdings erst später so benannten - System R/1. Weitere Kunden aus der Region setzen auf die Software der SAP, darunter der Zigarettenhersteller Rohthändle in Lahr und das Pharma-Unternehmen Knoll in Ludwigshafen. Genutzt werden Rechner der IBM und das Betriebssystem DOS.


Mit Sitz in Weinheim gründeten 5 ehemalige IBM Mitarbeiter 1972 die SAP. Ziel war die Entwicklung und Vermarktung von Standardsoftware in Realtime. Die benutzte Hardware waren IBM Rechner und das Betriebssystem DOS.

Die Entwicklung geht zügig voran und man hat bereits 1974 40 Kunden mit installierter SAP Software. 1977 folgt die Sitzverlegung nach Walldorf und die ersten Auslandsinstallationen. Schon ein Jahr zuvor wurde mit 25 Mitarbeitern fast 4 Millionen DM Umsatz erzielt.

Aus dem bereits 1973 entstanden Softwaremodul RF zur Finanzbuchhaltung (später in R/1) umbenannt entsteht im Laufe der Jahre die Grundlage für die gewaltigen SAP Erfolge und daraus 1979 das weit verbreitete Datenbank- und Anwendungssystem R/2 - später R/3 und R/4.

Ende der 70-er und Anfang der 80-er Jahre beginnt mit den Installationen der ersten eigenen Rechenzentren und dem Bezug eigener Gebäude endgültig der Aufstieg in die Oberliga der Softwaregiganten. Ab 1989 erhält SAP Software die heute übliche bedienerfreundliche Oberfläche und das bekannte R/3 bekommt Konturen und wird ab 1991 für viele Jahre zum Topprodukt.

1991 präsentiert die SAP erste Anwendungen des System R/3 auf der CeBIT in Hannover. Das Produkt stößt auf herausragende Resonanz: Mit seinem Client/Server-Konzept, der einheitlichen Gestaltung grafischer Oberflächen und der konsequenten Nutzung relationaler Datenbanken und dem Betrieb auf Rechner unterschiedlicher Hersteller eröffnet die SAP ein neues Marktpotential im Bereich der Niederlassungen und Tochtergesellschaften von Konzernen sowie bei mittelständischen Unternehmen. Den Aufbruch in Osteuropa begleitet die SAP mit zahlreichen Aktivitäten. So vereinbart die SAP mit dem größten russischen Softwareunternehmen ZPS eine Zusammenarbeit und beginnt mit der Entwicklung einer russischen Version des Systems R/2. Weiter stürmisch wachsen Umsatz- und Mitarbeiterzahl. Am Jahresende beschäftigt die SAP in Deutschland und in den mittlerweile 14 Landesgesellschaften mehr als 2685 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 707,1 Millionen Mark.

Ein Jahr zuvor, 1988 erfolgte die Umwandlung in eine AG und der Börsengang in Stuttgart und Frankfurt. 1990 werden die Vorzugsaktien emittiert - 1991 ein Umsatz von über 700 Millionen DM erzielt. 1993 beginnt die Zusammenarbeit mit Microsoft.

Mit der fulminanten Entwicklung von SAP innerhalb weniger Jahre wird aufgezeigt, dass auch in heutiger Zeit noch Erfolgsgeschichten geschrieben werden können. Im Jahr 2000 - nicht einmal 30 Jahre nach der Gründung - beschäftigt SAP über 24 000 Mitarbeiter in über 50 Ländern der Erde und macht über 12 Milliarden DM Umsatz.

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Information und Bilder von der SAP AG

SAP AG an der Börse:
Kapitalangaben: Derzeitiges Grundkapital EUR 314 714 655 - Stand 2005
Wertpapier-Kenn-Nr.: 716460, Inhaber-Stammaktien
Notiert: amtlich in Berlin, Frankfurt und Stuttgart und im Freiverkehr in Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und München - Notiert seit 4.11.1988; Emissions DM 750,-  Seit 7.5.1998 Stückaktien ohne Nennwert, seit 1.8.1995 Stücknotiz zu DM 5,-; vorher Stücknotiz zu DM 50,-