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Die Firmengeschichte von Leica als Zeittabelle

Leica Camera AG


Information 2007:

Die Hauptversammlung der Leica Camera AG hat im Mai 2005 eine Zusammenlegung des Kapitals der Gesellschaft beschlossen. Damit verbunden ist die Kraftloserklärung der vorhandenen Aktienurkunden und die Ausgabe neuer Aktien in Form einer Globalurkunde. Es gibt dann künftig keine einzelnen gedruckten effektiven Urkunden mehr.

Damit werden die unentwerteten Leica Aktien zu einem Sammlerobjekt erster Güte, da es in Zukunft durch den Umtausch nicht mehr viele dieser "unberührten" Urkunden geben wird.

Die optisch aufwendig gestaltete Aktie ist damit ein Stück Zeitgeschichte deutscher Kameraentwicklung. Sichern Sie sich hier eines dieser historischen Wertpapiere für Ihre Sammlung oder als Geschenk.

Anfang 2007 wird ein Squeeze-Out Angebot des neuen österreichischen Großaktionärs vorbereitet und später durchgeführt. In Folge wird die Gesellschaft privatisiert und die Börsennotiz eingestellt.

 


Seinen Anfang nahm die Entwicklung der Leica Kameras mit einer genialen Erfindung: Oskar Barnack entwickelte die erste Kleinbildkamera der Welt.

1849

Der 23jährige Mathematiker Carl Kellner aus Hirzenhain gründet in Wetzlar ein "Optisches Institut" zur Entwicklung von Optiken und Mikroskopen.  
   
1851   Die ersten Optiken und Mikroskope kommen auf den Markt.  
   
1855   Nach dem Tode von Carl Kellner führt seine Witwe den Betrieb mit zwölf Beschäftigten weiter.  
   
1865   Der Feinmechaniker Ernst Leitz wird Teilhaber der Firma.  
   
1869   Ernst Leitz übernimmt die alleinige Geschäftsführung der Firma und baut sie unter seinem Namen aus.  
   
1887   Das 10000. Mikroskop wird hergestellt, die Mitarbeiterzahl liegt bei 120.  
   
1900   Ernst Leitz führt den Achtstundentag ein und gründet einen Krankenversicherungsverein.  
   
1920   Nach dem Tod von Ernst Leitz I übernimmt Ernst Leitz II die Führung der Firma.  
   
1924   Ernst Leitz II. trifft die Entscheidung, die von Oskar Barnack konstruierte Kamera in Serie zu bauen. Das Werk hat mittlerweile 1000 Beschäftigte.  
   
1925   Auf der Frühjahrsmesse in Leipzig wird die Leica erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.  
   
1938   Gründung der Leica Schule, aus der später die Leica Akademie wird.  
   
1952   Bau der Produktionsstätte in Kanada mit Sitz in Midland, Ontario.  
   
1956   Die Söhne von Ernst Leitz II, Ernst Leitz III, Ludwig Leitz und Günther Leitz übernehmen nach dem Tod ihres Vaters die Leitung des Hauses.  
   
1966   Im April wird die Produktion im Werk Oberlahn aufgenommen.  
   
1973   Das Werk Portugal in Vila Nova de Famalicão in der Nähe von Porto nimmt seine Arbeit auf.  
   
1986   Gründung der Leica GmbH zur Bündelung der Aktivitäten im Fotomarkt.  
   
1987   Die Ernst Leitz Wetzlar GmbH und die Wild Heerbrugg AG werden am 1. Januar zum Wild Leitz Konzern zusammengefasst. Das neue Unternehmen beschäftigt insgesamt 9000 Mitarbeiter.  
   
1988   Bezug des neuen Werkes in Solms in der Nähe von Wetzlar
   
1990   Die Fusion der Wild Leitz Holding AG mit The Cambridge Instrument Company plc läßt den neuen Konzern Leica Holding B.V. entstehen. Damit steht der Name Leica auch für den führenden Anbieter von Mikroskopen, Vermessungs- und Photogrammetriesystemen sowie optisch-wissenschaftlichen Instrumenten. Übernahme des Zett-Geräte-Werks (ehemals Zeiss-Ikon) in die Leica Camera Gruppe und Gründung der Leica Projektion GmbH.  
   
1996   Am 1. April 1996 übernimmt Leica den Kamerabereich der Minox GmbH, Hersteller von Kleinst- und Kleinbildkameras. Am 25. Juli 1996 wird die Leica Camera GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Unternehmen heißt jetzt Leica Camera AG.  

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Information und Bilder von der Leica AG

Leica AG an der Börse: (Stand 2005)
Kapitalangaben: Derzeitiges Grundkapital EUR 11 504 067,33
Wertpapier-Kenn-Nr.: 646000, Inhaber-Stammaktien
Notiert: amtlich in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart - Notiert seit 19.9.1996; Emissions DM 47,-  Stücknotiz zu DM 5,-