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Informationen zur Hoechst AG - Fabwerke Hoechst vormals Meister Lucius & Brüning

Farbwerke Hoechst AG

...natürlich Originalaktien - Echtheit vom Fachmann garantiert!

    

Beispiel: Hoechst Aktien 1955 - 1000 DM - 200 DM - 500 DM

Hier als Beispiel die ersten DM-Aktien der Farbwerke Hoechst von 1955. Diese originalen Inhaberaktien gehören zu den hochwertigsten Aktiendrucken aus der DM Zeit. Sie hatten Gültigkeit bis 1996, danach kam die letzte 5-er Emission. 1999 fusionierte Hoechst mit Rhone-Poulenc zur Aventis AG. Alte Firmenzeichen finden sich auf der Aktie sowie im Trockensiegel. Hochwertiger Sicherheitsdruck von Giesecke & Devrient. Hoechst Aktien sind auf dem Sammlermarkt sehr gesuchte Stücke und schon ganz besonders selten.


Im Jahr 1863 wurde in Höchst am Main die Theerfarbenfabrik Meister, Lucius & Co. in einer Zeit gegründet, als die Industrielle Revolution in Deutschland ihren ersten Höhepunkt erreicht hatte.

Die heutige Hoechst Aktiengesellschaft wurde vor rund fünfzig Jahren, am 7. Dezember 1951 unter dem Namen "Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning" in Frankfurt am Main gegründet. Unternehmerisch war dies, sechs Jahre nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges und mehr als zwei Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, ein Start unter schwierigen Bedingungen.
Hoechst war wie Bayer und BASF eine direkte Nachfolgegesellschaft der liquidierten
I.G. Farben

Der damalige Namensbestandteil "Farbwerke" knüpfte inhaltlich an das wichtigste Arbeitsgebiet der Vorgängerunternehmen an, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die bunte Welt der Farbstoffe nachhaltig verändert hatten. Schon bald traten die industrielle Chemie und die Life Sciences in Gestalt von Pharmazeutika und Düngemitteln hinzu.

Aventis hält aktuell (August 2004) noch 98,1 Prozent des Grundkapitals der Hoechst AG, die nach der Fusion des Konzerns mit Rhone-Poulenc zu Aventis im Jahr 1999 als Zwischenholding fungierte. Nach der gerade erfolgten Fusion von Sanofi und Aventis beschloss Sanofi-Aventis nach der Übernahme, die verbliebenen Hoechst-Aktionäre abzufinden und die Hoechst AG von der Börse zu nehmen.

Auf der letzten Aktionärssitzung von Hoechst am 21. Dezember 2004 in Wiesbaden wurden die restlichen 2 Prozent Aktien von Kleinaktionären an Aventis zu je 56,60 ? verkauft. Dieses Ergebnis der zweitägigen Sitzung macht immerhin 600 Millionen ? aus. Die gegen den Hauptversammlungsbeschluss angestrengten Anfechtungsklagen wurden im Juli 2005 durch Vergleich beigelegt. Sanofi-Aventis übernahm das gesamte Grundkapital von Hoechst und sagte die für den 29. Juli geplante Hauptversammlung ab. Im Oktober 2005 wechselte Hoechst die Rechtsform von einer Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Hoechst GmbH ist heute eine Zwischenholding innerhalb der Sanofi-Aventis-Gruppe ohne operative Geschäfte.

Größter Standort von Sanofi-Aventis ist nach wie vor der Industriepark Höchst, für den die Entwicklung der Hoechst AG seit Ende der 1990er Jahre insgesamt vorteilhaft verlief. Im Industriepark Höchst wurden seit 2000 jährlich mehr als 300 Mio. Euro investiert, das ist mehr als in den besten Jahren der Hoechst AG. Die Zahl der Arbeitsplätze stieg von ca. 19.000 Ende der 1990er Jahre auf ca. 22.000 im Jahr 2005, davon etwa 8000 bei Sanofi-Aventis; im September 2011 waren es noch 7 360. Im November 2011 wurde bekannt, dass 333 Stellen in der Forschung und Entwicklung wegfallen sollen.

Die Weiterentwicklung des Industrieparks Höchst ist kaum noch von Sanofi-Aventis abhängig. Die größten Investitionsprojekte zwischen 2008 und 2011 mit einem Volumen von zusammen mehr als einer Milliarde Euro waren der Neubau eines Ersatzbrennstoff-Kraftwerks und der Neubau des Ticona-Werkes, das dem Ausbau des Frankfurter Flughafens weichen musste.

Die Farbenstraße und der S-Bahn-Haltepunkt Farbwerke erinnern noch heute an die Ursprünge der Hoechst AG.

Das Unternehmensarchiv wurde 2000 bis 2009 von der HistoCom GmbH verwaltet, die auch zahlreiche Publikationen zur Unternehmensgeschichte herausgegeben hat. Am 2. September 2009 wurde die HistoCom GmbH wieder in die Hoechst GmbH integriert. Das Firmenmuseum der Hoechst AG befand sich bis Ende 2006 im Alten Schloss in Höchst. Es soll einen neuen Platz im Bolongaropalast erhalten. Die Ausstellung Zeitstreifen am Besucherempfang des Industrieparks Hoechst dokumentiert die Geschichte der Hoechst AG und des Industriestandortes Höchst.


Inhalt, Seitengestaltung, Aktienbilder © Joachim Hahn
Informationen von Hoechst, Aktienführer, Wikipedia