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Geschichte der Harpener Bergbau AG

   Harpener Bergbau-AG
Harpener Aktiengesellschaft - HARPEN AG


 

Betrieb des Bergbau, insbesondere Kohlenbergbau, und die Verarbeitung der durch den Bergbau gewonnenen Mineralien. Gegründet am 04.01.1856.

Vielfältige Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die wichtigsten davon:

1. Essener Steinkohlenbergwerke AG, Essen.

2. Ruhrbenzin AG, Oberhausen-Holten.

3. Ruhrchemie AG, Sterkrade-Holten.

4. Ruhrgas AG, Essen.

5. Buderus'sche Eisenwerke, Wetzlar.

1969 brachte die Gesellschaft das gesamte Bergbauvermögen in die Ruhrkohle Aktiengesellschaft ein. Im Firmenbesitz verblieben u.a. die Energiewirtschaft, ein umfangreicher Wohnungs- und Flächenbestand, die Binnenschiffahrt sowie etliche Beteiligungen.

1992 übernahm die VEW AG, Dortmund, eine Mehrheitsbeteiligung. 2000 Fusion der VEW AG mit der RWE AG, Essen. Die Beteiligung der VEW an Harpen ging somit auf die neue RWE AG über. 2002 Übernahme der RWE AG der bisher von der RAG AG gehaltenen Beteiligung von 20% an der Harpen AG. 2003 Harpen ist Teil des RWE Konzerns und unter dem Dach der RWE Power AG zuständig für die Geschäftsfelder Dezentrale Energie und Regenerative Energie.

 

Kurzportrait Stand 2001

Harpen ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft mit den Kerngeschäftsfeldern Energie und Immobilien.
Das internationale Energiegeschäft mit den Schwerpunkten dezentrale und regenerative Energien steht im Wachstumsfokus.

Im Markt für dezentrale Energien entwickelt, plant, baut und betreibt die Harpen AG Heiz- bzw. Heizkraftwerke. Hauptprodukte sind Wärme, Kälte, Prozessdampf und Strom, der in umweltschonend ausgelegten Kraft-Wärme-Kopplungs-anlagen erzeugt wird. Zu den  Kunden zählen Unternehmen aus Industrie, Handel und Gewerbe, ferner öffentliche Einrichtungen sowie die Immobilienwirtschaft.

Bei den regenerativen Energien engagiert sich die Gesellschaft im Rahmen eines Build-Own-Operate-Geschäftsmodells nachhaltig als Entwickler, Investor und Betreiber. Derzeit gewinnt neben der Wasserkraft die Windkraft stark an Bedeutung.

Mit dem Immobiliengeschäft ist Harpen vornehmlich in Deutschland aktiv. Hauptertragsquelle ist die Vermietung von Gewerbeimmobilien. Starke Zuwächse erzielt man in der Projektentwicklung. Die Wertschöpfungskette in diesem Geschäftsfeld reicht von der Flächenentwicklung über das Bauträgergeschäft bis zur Realisierung städtebaulich anspruchsvoller Gewerbeimmobilien.

 


Abb. auf den DM-Aktien: Auf der linken Aktienseite findet man diese detailgetreue und gestochen scharfe Abbildung von Händen, die eine Grubenleuchte halten - Symbol für die Bergleute früherer Jahre.
 


Harpen-Chronik

1856   Gründung der Gesellschaft als "Harpener Bergbau Aktiengesellschaft, Dortmund". "Harpen" ist der Name eines in Bochum gelegenen Dorfes, unter dem sich unsere damals größten Kohlefelder befanden.
 
1870 Einführung der Harpen Aktie an der Berliner Börse.
 
1920/21
Die Mitarbeiterzahl steigt auf einen Höchststand von 43.558.
1969 Harpen bringt sein gesamtes Bergbauvermögen in die Ruhrkohle Aktiengesellschaft ein. Im Firmenbesitz verbleiben unter anderem die Energiewirtschaft, ein umfangreicher Wohnungs- und Flächenbestand, die Binnenschiffahrt sowie etliche Beteiligungen.
1982 Beginn des langfristigen Privatisierungsprogramms im Immobilienbereich. Die Wohnimmobilien werden in Gewerbeimmobilien umgeschichtet.
1989 Die Omni Holding AG, Bern, beteiligt sich mit über 50% am Harpener Grundkapital.
1991 Finanzieller Zusammenbruch des Großaktionärs Omni Holding AG. Harpen erleidet in diesem Zusammenhang einen erheblichen finanziellen Verlust.
1992 Die VEW AG, Dortmund, erwirbt eine 61,1%ige Beteiligung am Harpener Grundkapital. Die Westdeutsche Landesbank Girozentrale WestLB, Düsseldorf, übernimmt weitere 20%. Harpen vollzieht den Wandel von der Immobilien- und Beteiligungsverwaltung zum Dienstleistungskonzern.
1995
Die RAG Aktiengesellschaft, Essen, erwirbt die von der WestLB gehaltene 20%ige Beteiligung an der Harpen AG.
2000
Die VEW AG fusioniert mit der RWE AG, Essen. Die Beteiligung der VEW am Unternehmen geht somit auf die neue RWE AG über.
   
2001 Neuformulierung der Strategie. Ausrichtung auf die Kerngeschäftsfelder Energie und Immobilien.

 

2004    Die RWE AG gibt bekannt, die Aktien der Minderheitsaktionäre der Harpen AG im Rahmen eines Squeeze-out-Verfahrens gegen Barabfindung zu übernehmen. Der Beschluss zur Übertragung der Aktien auf die RWE AG wird auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 15. 10. 2004 gefasst.

 

2005  Einstellung der Börsennotierung  und Ende der ältesten börsennotierten Gesellschaft Deutschlands

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Information und Bilder von der AG, Peus, Aktienführer