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Kleine Geschichte zur Achterbahn AG


Das ist Werner live mit seiner Gitarre, die Kultfigur
welche die Achterbahn AG berühmt gemacht hat.


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Voller Bogen grün             Bogen der "Blauen"             Bogen der "Grünen"

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Die Achterbahn AG war ein Produzent und Vermarkter von Kinder-, Jugend- und Familienunterhaltung in Deutschland.

Es wurden Stoffrechte entwickelt - also zum Beispiel ein Kinofilm oder ein Buch; es folgte die eigenverantwortliche Produktion dieser Projekte und umfasste anschließend deren Platzierung in der kompletten Medien-Wertschöpfungskette: Bücher, Zeitungen, Kino, TV, Video/Audio, DVD, Internet sowie die Auswertung von Lizenzen und den Verkauf von Merchandising-Produkten. Der inhaltliche Schwerpunkt der Tätigkeit lag in der lustig-frechen Unterhaltung; der regionale Fokus zunächst noch in der Bearbeitung der deutschsprachigen Märkte. Dies sollte sich aber durch ein Internationalisierungskonzept für WERNER und durch die Möglichkeiten der Internet-Aktivitäten mittelfristig ändern.

Das ist Werner auf seinem Motorrad auf dem Weg zu einer Party.
Sein Bier hat er vorsichtshalber schon mal dabei.


Durch die umfangreiche Übernahme des Merchandising- Geschäftes zu Harry Potter hatte sich die Achterbahn AG zudem zu einem der wesentlichen Merchandiser Deutschlands entwickelt; ein Geschäft dass man als Konzept-Provider mit eigenen Außendienst selbst abwickelte. 

Wenn Sie also irgendwann bei Karstadt oder sonst wo eine frech-bunte Produktpräsentation zu WERNER, HARRY POTTER oder dem KLEINEN ARSCHLOCH sahen, so hat die Achterbahn AG von der Entwicklung der Produktideen über die Beschaffung bis zum Vertrieb alles selbst gemacht.

Im Oktober 2002 wurde nach finanziellen Problemen das Insolvenzverfahren über das Unternehmen (die AG) eröffnet.
Über die Weiterverwendung oder den Verkauf von Markenrechten und Produkten wurde lange spekuliert. Die vollständige Abwicklung ist aber bis zum Jahr 2010 noch nicht durchgeführt und kann sich möglicherweise noch einige Zeit hinziehen.

Die Börseneinführung erfolgte bereits 1997 zu einem Kurs von DM 75,00 und zunächst ohne Ausgabe effektiver Stücke. Diese wurden im Juni 1998 zu einer Kapitalerhöhung und Aktiensplit gedruckt. Auslieferungen (mit vollem Bogen) gab es zu jener Zeit wenige, da die Börsenkurse Anfang 1999 trotz Split wieder bis auf 70 DM stiegen.

Die hohen Börsenkurse wurden für eine weitere Kapitalerhöhung genutzt, der Couponbogen der neu gedruckten Aktien wurde am 1. Februar 1999 daher zum ersten mal beschnitten.
Meister Röhrich wurde oben rechts abgetrennt.
Diesem Eingriff fielen ca. 99,6% aller effektiven Stücke zum Opfer, da sie in den Tresoren des Kassenvereins und der Depotbanken eingelagert waren, und solche börsentechnischen Eingriffe automatisiert vorgenommen werden.
Von den grünen 5 DM Aktien blieben somit nur ca. 200 St. komplett erhalten, von den blauen 20-ern nur eine Hand voll, vielleicht 10 Stücke, möglicherweise weniger.
Der Kuponbogen wurde am 1. August 1999 zum zweiten mal wegen der ersten Dividendenzahlung beschnitten. Diesem Eingriff  fiel "Werner" (oben Links) zum Opfer. Couponbogen Nr. 3 wurde wegen der zweiten Dividendenzahlung im Jahr 2000 abgetrennt. Eine weitere Dividendenzahlung erfolgte nicht mehr.

In der Börsenbaisse ab 2000 traten auch die bereits bestehenden Probleme der Achterbahn AG immer deutlicher zu Tage. Der kritiklose Investitionsdrang der Anleger verschwand und bereits vor der Insolvenzmeldung im Jahr 2002 war der Kurs der Achterbahn auf fast 2,- EUR abgestürzt.

Auf den Bögen bleiben nach dem Jahr 2000 somit die Coupons 4-10 für die Nachwelt und die Liebhaber dauerhaft erhalten. In diesem Zustand wurden dann auch die meisten der Aktien ausgeliefert.

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
alle Informationen und Bilder von der Achterbahn AG

Achterbahn AG an der Börse: letzter Stand 2002 (Insolvenz 2002)
Kapitalangaben: Derzeitiges Grundkapital EUR 2,64 Mio

Wertpapier-Kenn-Nr.: 500740, Inhaber-Stammaktien
Notiert: Freiverkehr in Berlin und Frankfurt
Notiz seit 21.10.1997; Emissionspreis DM 75,-
Seit 31.1.2000 Stückaktien; vorher Stücknotiz zu DM 5,-