Artikelsuche

Erweiterte Suche Hinweise zur Suche Suche nach Preisklassen:

IKB Industriekreditbank Aktiengesellschaft, Düsseldorf


Produktdetails     Artikel-Nr.: 6100
Datum: Oktober 1959
Nennwert: 100 DM
Branche: Bank, Finanzen
altes Aktien-Design, tolle Optik

Firmensitz: Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: ja, Lochung im Siegel
Erhaltung: 1-2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei: R. Oldenbourg, München
Besonderheit: Altes Druckbild der IKB Aktien, wurde von 1949-1968 verwendet.
Versandformat: Standardgröße
Bestellen
Preis
49.50 EUR
zuzüglich Versandkosten

Lieferzeit
IKB Industriekreditbank Aktiengesellschaft
Detailinformationen
IKB Industriekreditbank Aktiengesellschaft
6100   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Nach dem Krieg durfte die alte, 1924 gegründete Industriebank ihre Tätigkeit in Berlin nicht mehr ausüben. Am 29. März 1949 wurde dann die neue Industriekreditbank AG (IKB) in Düsseldorf gegründet. Sie war lange Zeit eines der wichtigsten Finanzinstitute für Handel, Industrie und Handwerk in Deutschland.
Als erstes deutsches Finanzinstitut geriet die IKB schon Ende Juli 2007 in Folge der Krise am USA Subprime-Markt in eine existenzbedrohende Schieflage. Man hatte in hohem Maße US-amerikanische Immobilienkredite gekauft. Mitbetroffen war massiv der Bund, da die bundeseigene KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Hauptaktionär der IKB ist. Die KfW sowie die Bankenverbände vereinbarten über das Wochenende ein Rettungspaket in Höhe von 3,5 Milliarden Euro. Durch diese Hilfsaktion wurde eine kurzfristig drohende Zahlungsunfähigkeit der IKB sowie eine mögliche Kettenreaktion für den deutschen Bankenmarkt abgewendet. Nach massiven Vorwürfen erklärte am 7. April 2008 Ingrid Matthäus-Maier, Vorstandssprecherin der KfW, ihren Rücktritt.
Es gibt zwei optisch grundverschiedene DM-Aktiendesigns der IKB. Das alte Druckbild wurde von 1949 bis 1968 verwendet. Die neuen Emissionen ab 1994 erhielten eine grundlegende optische Modernisierung. Die Druckerei wechselte dabei von Oldenbourg zu Giesecke & Devrient.