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Infoticker 2016 - aktuelle Informationen zum Sammelgebiet DM-Aktien

Nur zum persönlichen, privaten Gebrauch. Kopieren, Vervielfältigen, Weitergabe und kommerzielle Verwendung sind nicht gestattet.

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen ohne jegliche Gewähr. Bei verändertem Informationsstand werden ggf. Korrekturen vorgenommen. Für konstruktive Hinweise (bitte per Email oder Telefon) bedanke ich mich.

Die Chronologie geht von unten nach oben. Der erste Eintrag des Jahres steht ganz unten, der jeweils neueste ganz oben.

 

Cargolifter AG, Frankfurt, Brandholz
Effektive Zertifikate der an der Börse gehandelten Aktien hat es von Cargolifter nie gegeben. Die Aktionäre der verschiedenen Emissionen sollten ein  > Bestätigungszertifikat erhalten (praktisch nur als Blankopapier bekannt), erhielten dann später einen  > Zwischenschein  für Ihre Beteiligung. Die Papiere sind vom bis zuletzt höchst umstrittenen Vorstandsvorsitzenden Dr. Carl von Gablenz unterschrieben und wurden zum Börsengang gegen Aktien getauscht die dann nicht mehr effektiv lieferbar waren sondern ins Depot gebucht wurden.
Zuletzt waren sogar die Bundesregierung und der damalige brandenburgische Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe wegen des finanziellen Desasters schwer in die Kritik geraten. Lesen Sie zur abenteurlichen und hochspannenden Firmengeschichte unbedingt auch die Detailinformationen > hier aus dem Shop

 

 

Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrts-Gesellschaft, Köln
Aus der DM-Zeit sind die Jahrgänge 1954, 1961, 1966 und 1967 bekannt. Alle ziemlich selten und die meisten nur als Druckmuster von Giesecke und Devrient.
Hier im Bild die rare Aktie vom > Februar 1954  und sogar  > mit Couponbogen.

Einen "gelaufene" kann ich ebenfalls noch vorstellen, es ist die > Aktie 1000 DM vom Januar 1966.

 

 

Braunschweigische Kohlen-Bergwerke, Helmstedt
Aktien der DM-Zeit kennt der Sammlermarkt aus den Jahren 1951, 1960 und 1970, teils als gelaufene (nummerierte) Papiere wie die 1000-1951 und 50-1970.
Hier im Bild eine bestens erhaltene Blankoversion aus dem Druckereiarchiv von Giesecke & Devrient mit  > vollständigem Couponbogen (alte Version mit 10 großen Coupons). Dieser Nennwert/Jahrgang > 500 DM von 1960 ist als nummeriertes Stück bislang wohl nicht bekannt.

 

 

Röder Zeltsysteme und Service AG, Büdingen-Wolferborn
Die noch verfügbaren großen Nennwerte stehen  > im Shop.
Im Juli 2014 wurde der Squeeze Out beschlossen und die Börsennotiz eingestellt. Der Abfindungspreis lag bei knapp 75,00 EUR, der Schlusskurs am letzten Börsentag lag noch rund 2 EUR höher. Ausgelieferte (nummerierte) Papiere der größeren Nennwerte habe ich bis heute nicht gesehen. Entwertete Stücke kamen meines Wissen ebenfalls nie in Umlauf.

 

 

Kolbenschmidt Aktiengesellschaft, Neckarsulm
Die Kolbenschmidt-Aktien der Jahrgänge 1984 und 1989 sind seit langer Zeit im Sammlermarkt bekannt und in der Regel auch verfügbar.
Der letzte gedruckte Jahrgang 1996 ist hingegen sehr selten, fehlt wohl noch in vielen Sammlungen und ist unter Sammlern auch nur als Blankodruck aus dem Druckereiarchiv bekannt. Es ist davon auszugehen, dass die gelaufenen (nummerierten) Papiere bis auf ein paar Belegstücke vernichtet wurden.
Ebenfalls sieht es so aus, dass bei der letzten Emission nur noch der kleine Nennwert 5 DM gedruckt wurde und die alten Papiere weiterverwendet wurden. Dies war dann sowieso nur für sehr kurze Zeit der Fall, da bereits 1997 die Kolbenschmidt Pierburg AG entstand und die alten Aktien nicht viel später für kraftlos erklärt wurden.

Hier nun  > ein Bild  der seltenen 5 DM Aktie.
 

 

Huta-Hegerfeld Aktiengesellschaft, Essen
Aus der DM-Zeit kennt der Sammlermarkt die 1962-er Emission der HUTA Hoch- und Tiefbau-AG (500 DM). Von Huta-Hegerfeld gibt es Emissionen aus den Jahren 1967 (100 und 500 DM) und 1973 (50 und 100 DM). Die alten Aktien wurden bei Oldenbourg gedruckt, mit Umbenennung in Huta-Hegerfeld wechselte der Druck zu Giesecke & Devrient.
Die Huta-Hegerfeld Papiere sind in der Regel original und nicht entwertet. Ein Restcoupon ist meist dabei.
Die Aktien der kleinen Nennwerte sind in ausreichender Menge im Markt verfügbar, eher selten hingegen ist die blaue 500-er des Jahrganges 1967.
Für kurze Zeit gibt es ein Aktionsangebot des großen Nennwert in begrenzter Menge  > hier im Shop.  - (11-2016 Preisaktion ist abgelaufen)

 

 

Gebrüder Kiefer Aktiengesellschaft, Duisburg
Erinnern Sie sich noch an das Wasserzeichen der Woll-Wäscherei und Kämmerei in Döhren?  Vorgestellt hier im Ticker des Jahres 2014.  Genau, der "Schafstall"  - ein Schuppen und oben auf dem Giebel die gekreuzten Pferde als Symbol Niedersachsens. Man kann es auf > diesem Bild annähernd erkennen. Der Denkansatz war damals, dass der "Schafstall" passend zur Branche (Wolle) auf die Aktien kam.
Nun stellte sich heraus, dass auf der alten Aktie des Jahres 1950 der Gebrüder Kiefer Aktiengesellschaft genau das selbe Wasserzeichen verwendet wurde und das obwohl Kiefer zwar eine Baufirma war (Schuppen könnte noch passen) aber mit Wolle oder Schafen (Schafstall) überhaupt nichts zu tun hat.
Die Lösung ist die die Druckerei bzw. das Papier selbst.
Die Kiefer Aktie wurde 1950 noch bei Wertpapier und Werbedruck, Hannover gedruckt. Die Woll-Wäscherei und Kämmerei in Döhren entstand im August 1951 bei Giesecke & Devrient auf dem selben Papier. Die Druckerei Wertpapier und Werbedruck, Hannover wurde 1951 von Giesecke übernommen und damit auch die vorhandenen Einrichtungen und Bestände an Papier.
Und da man zu jener Nachkriegszeit nichts im Überfluss hatte wurde das vorhandene Papier natürlich aufgebraucht. Vielen Dank an den Tippgeber, es ist der selbe Sammler dem auch das Wasserzeichen der Woll-Wäscherei damals aufgefallen ist.

 

 

Gebrüder Kiefer Aktiengesellschaft, Duisburg
Baugesellschaft und Grundstückshandel.
Ausführung von Bauten aller Art, Gewinnung, Herstellung und Verkauf von Baumaterialien, Ankauf und Veräußerung von Grundstücken.
Gegründet bereits im Jahr 1867, erst 1928 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Zu den besten Zeiten hatte Kiefer mehr als 1000 Arbeiter und Angestellte.
Im Jahr 1973 musste Konkurs angemeldet werden, danach abgewickelt und aus dem Handelsregister gelöscht.
Zahlreiche Speicherbauten im Duisburger und Ruhrorter Hafen wurden von Kiefer errichtet - heute als Marina Duisburg bekannt.
Von Gebrüder Kiefer kennt der Sammlermarkt neben der ersten DM-Emission von 1950 noch zwei Ausgaben von 1961 und 1962. Der Druck wechselte 1961 zu Giesecke & Devrient....
 > Lesen Sie weiter im Shop.

 

 

Überlandwerk Unterfranken AG, Würzburg
Ein Klassiker der früheren regionalen Energieversorger.
Die Ursprünge der Überlandwerk Unterfranken AG gehen auf Pläne des Königlich Bayerischen Staatsministeriums des Innern zur flächendeckenden Stromversorgung Unterfrankens zurück.
Im September 2000 fusionierten die beiden Energieversorger VEBA AG (ursprünglich Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG) und VIAG AG (ursprünglich Vereinigte Industrieunternehmungen AG) zum nun größten deutschen Stromanbieter E.ON AG mit Sitz in Düsseldorf.
In Folge dessen wurden im Jahr 2001 fünf bayerische Regionalversorger, Energieversorgung Ostbayern AG, Energieversorgung Oberfranken AG, Isar-Amperwerke AG, Überlandwerk Unterfranken AG und Großkraftwerk Franken AG zur neuen E.ON Bayern AG zusammengefasst.

Was es derzeit von den seltenen und gesuchten Papieren im Angebot gibt  > finden Sie hier.

 

 

Scheu + Wirth Aktiengesellschaft, Regensburg
Scheu + Wirth wurde im Jahr 1959 als Familienbetrieb gegründet. 1975 wurde zur Scheu + Wirth Haustechnik GmbH umfirmiert und 1984 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und der Börsengang mit diesen Vorzugsaktien. Die Stammaktien verblieben zu 50% in Familienbesitz (Heribert Wirth, Regensburg), die andere Hälfte war im Besitz der Philipp Holzmann AG.
Geschäftsbereich war die Gebäude- und Anlagentechnik in den Bereichen Elektro-, Heizungs-, Lüftungs-, Feuerschutz-, Sanitär- und Klimaanlageninstallationen. Man hatte zahlreiche Beteiligungen in diesen Branchen (9 Firmen Stand 1988). Nach der Holzmann Insolvenz im Jahr 2002 erfolgte die erneute Umwandlung in eine GmbH.
Da die Stammaktien nie börsennotiert waren gab es in gedruckter Form nur diese Vorzüge. Aber selbst hiervon sind keine "gelaufenen" (nummerierten) Stücke bekannt.
Schauen Sie sich die derzeit verfügbaren Vorzugsaktien  > hier im Shop an.

 

 

Ems-Bau Aktiengesellschaft, Waldems
Die Gründung der EMS-Bau als Aktiengesellschaft erfolgte am 14.8.1991. Auf den selben Monat wurden diese Aktien datiert. Eine öffentliche Börsennotiz gab es nicht. Die Firma wurde im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Handelsregister-Nummer HRB 18887 geführt und hatte ihren Firmensitz in der Emsbachstraße 38 in 65529 Waldems. Tätigkeitsgebiet war der Hochbau und die zugehörigen Planungsarbeiten.
Es sind ausschließlich 2 Probedrucke aus dem Jahr 1991 bekannt. Marktverfügbarkeit 1-stellig, R 9 - 2016. Weitere Jahrgänge oder Nennwerte kennt der Sammlermarkt meines Wissens nicht.
Die Papiere können derzeit  > im Shop angesehen werden.
 

 

Hamburger Getreide-Lagerhaus AG, Hamburg
Die Aktien der Hamburger Getreide-Lagerhaus AG kamen schon vor etlichen Jahren durch Auslieferung in den Sammlermarkt. Das waren in der Regel die kleinen Nennwerte 50 und 100 DM der Jahrgänge 1974, 1978 und 1979.
Kaum bekannt und sehr selten ist hingegen der alte und erste DM-Jahrgang des Jahres 1950 wobei das Druckbild der ersten DM-Emission nahezu identisch aussieht wie auch bei den neueren Jahrgängen. Das Papier ist nur als Druckmuster von Giesecke & Devrient bekannt.
Hier die  > Aktie 500 DM 1950  im Bild.

 

 

Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer AG, Würzburg
Von dem traditionsreichen Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer gibt es zahlreiche Aktien-Emissionen aus der DM-Zeit und kaum ein Sammler hat den kompletten Überblick bzw. wirklich alle Stücke in seinen Alben.
Zu den ganz seltenen Ausgaben gehören die Papiere des Jahrgangs 1967 wo man noch den alten Namen "Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer" trägt.
Derzeit sind noch solche Aktien im Shop verfügbar.  > Schauen Sie sich die seltenen Papiere an.
 

 

GFC AG für Computersysteme in der Medizin, Berlin
Die spätere GFC AG für Computersysteme in der Medizin wurde 1973 als GmbH gegründet. Der Firmenname verrät das Tätigkeitsgebiet. Man lieferte Komplettsysteme mit Hard- und Software für Ärzte und Mediziner. 1983 ging man mit diesen Aktien als eine der ersten Firmen der Branche an die Börse. Das Interesse war riesig, von 200 DM Ausgabepreis erreichte man schnell einen Kurs von 600,00 DM.
1984 wird das Kapital erhöht, die Firma fährt Verluste ein. Investoren unter der Führung von Kurt M. Lang (zuvor Labtronic GmbH) übernehmen im Jahr 1986 60% des Kapitals. Die Rettung gelingt aber nicht mehr. Mangels Masse wird 1988 der Konkursantrag abgelehnt. Die Gesellschaft wird wegen Vermögenslosigkeit aufgelöst und gelöscht.
Aus dem Jahr 1983 gibt es nur Stammaktien, 1984 emittierte man gleich 3 x neue Aktien, Stamm- und Vorzugsaktien, jeweils die Nennwerte 50 und 1000 DM - im Juni Vz., im August St. und Vz. und im Dezember Vz. (derzeitiger Kenntnisstand)

Im Sammlermarkt findet man meist die kleinen Nennwerte zu 50 DM, die blauen 1000-er sind deutlich seltener. Die jeweils verfügbaren Aktien finden Sie  > hier im Shop.

 

 

Rinol AG, Renningen
RINOL ist der Spezialist für Industriebodenbeläge. Das Geschäft konzentriert sich auf die Produktion und Anlage von hochwertigen Oberflächen. RINOL bietet eine breite Palette technischer Lösungen an, von Reaktionskunstharzen über Magnesit- Bodenbelägen bis zu Betonplatten. RINOL wurde ehemals 1956 in Stuttgart als GmbH gegründet. Die RINOL-Gruppe unterteilte sich in Tochtergesellschaften und angeschlossene Firmen in Europa, in Lateinamerika und in Asien.

2003 geriet Rinol in existenzbedrohende Finanznöte. Die ehemals großzügige Hausbank LBBW ließ Rinol fallen, der New Yorker Hedgefonds Highbridge Zwirn mit Hilfe von Morgan Stanley sprang ein. Vorstände und Aufsichtsräte wurden ausgetauscht. 2005 wurden 30 Mio. Verlust gemeldet, ein Kapitalschnitt war die Folge. Da das nicht reichte und eine KEH nicht realisierbar war zogen die Investoren die Notbremse und beantragten die Insolvenz. Rinol wurde wieder zur GmbH und gehört heute zur RCR Flooring-Gruppe.

Bis heute sind gelaufene Rinol Aktien am Sammlermarkt nicht zu finden. Ziemlich sicher sind außer Probedrucken keine Aktien gedruckt worden. Nummerierte Stücke sind niemals im Markt aufgetaucht.

Was verfügbar ist sind originale Probedrucke von Oldenbourg in München. Unbeschädigtes Trockensiegel, das Wasserzeichenpapier "R O", die Nummer 0000 und die rückseitige Bedruckung "Probedruck Oldenburg" kennzeichnen typischerweise diese speziellen Zertifikate. Die "kleine" grüne 1-er ist von den drei Nennwerten vermutlich sogar am wenigsten bekannt.

Mengeneinschätzung jeweils R 8 / R 7 (20-30 Papiere), aber es sind fast keine Stücke mehr im Umlauf. Hier die Bilder:  < 5 DM,   > 50 DM,   > 500 DM

 


Röder Zeltsysteme und Service AG, Büdingen-Wolferborn
Wie weiter unten angekündigt stelle ich heute die beiden großen Nennwerte der Röder-Zelte vor. Die Marktverfügbarkeit war wie von mir angenommen tatsächlich R 9 (je 10 Stücke). Wenige Sammler haben die Aktien in Ihrer Sammlung, ich kann ein paar weitere der Stücke anbieten und werde in Kürze mitteilen wie das abläuft. Das Angebot ist begrenzt und Nachschub wird es keinen geben.
Evtl. ein Stück pro Nennwert in einer Auktion, langjährige Stammkunden unter den Sammlern werden ggf. ein Aktionsangebot bekommen, ansonsten sind noch verfügbare Papiere im Shop zu finden.
Hier die Bilder: > 1000 DM (20x50)   und   > 2500 DM (50x50)  - zu beiden gibt es übrigens volle Couponbögen.

 

 

SCOR Deutschland Rückversicherungs-Actien-Gesellschaft, Hannover
Im Jahr 1862 wurde die Magdeburger Rückversicherung durch die Magdeburger Feuerversicherung gegründet. Als nach dem Krieg 1946 das private Versicherungsgeschäft in der DDR untersagt wurde, verlegte die Magdeburg-Gruppe ihren Firmensitz nach Frankfurt am Main. Später zog man nach Fulda um, zuletzt nach Hannover.
1981 firmierte die Gesellschaft in Deutsche Continental Rückversicherungs-AG um. Später erfolgte eine weitere Namensänderung in Deutsche Kontinentale Rückversicherungs-Actien-Gesellschaft.

Diese wurde 1989 von der französischen SCOR-Gruppe übernommen. Seit 1994 lautete der Firmenname SCOR Deutschland Rückversicherungs-Actien-Gesellschaft. Die AG wurde später aufgelöst, die Deutschland-Geschäfte von Scor werden von der SCOR Rückversicherung Direktion für Deutschland geführt.
Unter allen Firmierungen ab 1981 kennt der Sammlermarkt gedruckte Aktien, die 1995-Emission von Scor ist dabei die letzte und unter diesem Namen auch die einzige.
 > Im Shop ist aktuell ein Nennwert davon verfügbar.

 

 

Kaufring Aktiengesellschaft, Düsseldorf
Als Sammler verpasst man manchmal Gelegenheiten nur weil man nicht genau hinschaut, oder weil manches Papier scheinbar so aussieht wie ein anderes das es in großen Mengen gibt.

Ein typischer Fall hierfür ist die alte Kaufring Emission des Jahres 1988. Als Namensaktien ausgegeben und in der Verfügbarkeit kein Vergleich zu den ähnlich aussehenden 1000-ern des Jahres 1991. Die  > 1988-er ist rein mengenmäßig eine kleine Rarität, R 9 - 1-stellig.
 

 

Deutsche Telekom AG
Effektive deutsche Aktienurkunden der Telekom hat es für Aktionäre nie gegeben. 1996 zum Börsengang wurden von der Bundesdruckerei ein herrliches Aktienzertifikat gestaltet mit einem Hologramm versehen und in streng limitierter Mini-Auflage wurde eine Hand voll Zertifikate herausgegeben - Specimen mit der Nr. 000.
Die wenigen Papieren waren schnell im Sammlermarkt vergriffen und liegen inzwischen alle in festen Sammlungen, wechseln ganz gelegentlich zu hohen Preisen den Besitzer.

 > Dies ist einer der seltenen Originaldrucke der Bundesdruckerei auf Wasserzeichenpapier, mit Hologramm und dreidimensionalem Trockensiegel. Keine Bedruckung auf der Rückseite. Diese und der bis zum Papierrand reichende Farbdruck sind die Merkmale des echten Wertpapierdrucks der Telekom-Aktie.

Der Entwurf des Druckbildes stammt von Zintzmeyer & Lux. Wie viele dieser Papiere 1996 hergestellt wurden ist bis heute nicht genau bekannt. Im Sammlermarkt dürften sich insgesamt um die 20 Stücke befinden (R 8), weitere liegen sicher noch bei früheren Mitarbeitern aus der Führungsetage der Telekom.
 

 

Linde Aktiengesellschaft
Der alte Firmenname lautete: Linde - Gesellschaft für Linde's Eismaschinen. 1965 Umfirmierung in den jetzigen Namen "Linde AG". Heute im Anlagenbau und in der Fördertechnik und Kältetechnik mit den drei Geschäftsbereichen Gas und Engineering, Material-Handling und Kältetechnik jeweils weltweit in führender Marktposition tätig. Im größten deutschen Aktienindex DAX notiert.

Alle DM-Aktien von Linde gelten als sehr selten. Unter dem alten Namen sind die Jahrgänge 1956 und 1961 bekannt. Unter Linde AG gibt es die Emissionen 1970, 1973 und 1985. Alle nur als Druckmuster aus dem Druckereiarchiv. Gelaufene (nummerierte) Papiere sind mir bislang nicht begegnet.
Im Shop sind derzeit leider keine DM-Papiere verfügbar. Deswegen hier das Bild einer > 500 DM (10 x 50) Aktie von 1985.

Ergänzung: Ganz neu -und bislang komplett unbekannt ist aus einem alten G&D-Musterbuch erstmals eine Linde AG, 6/1969, 10 x50 DM Musteraktie aufgetaucht.


 

Pegasus Beteiligungen AG, Heidelberg
Die Aktien wurden vor einiger Zeit schon vorgestellt. Die noch verfügbaren Papiere habe ich in den Shop eingestellt. Die Stückzahlen sind teilweise nur noch gering.
> Hier die Übersicht


 

Röder Zeltsysteme und Service AG, Büdingen-Wolferborn
Partyzelte, Weinzelte, Lagerzelte, Großzelte, Schirme und Sonderkonstruktionen sind das Produktportfolio von Röder. Industrie, Gewerbe, Brauereien, Hotellerie oder Gastronomie sind die Kunden.
Nach dem Zusammenschluss mit Plettac entstand zunächst die neue Plettac-Röder AG. Die alten 50 DM Aktienzertifikate von Röder hatten aber weiterhin Gültigkeit und blieben auch die aktuellen Versionen von Plettac-Röder. 2002 übernahm nach einer kompletten Sanierung das Management die Firma wieder als Röder AG.
Im Jahr 2008 war die Zurmont Madison General Partner Ltd. mit über 76% Hauptaktionär und kaufte in den Folgejahren zu. Im Juli 2014 wir der Squeeze Out beschlossen und die Börsennotiz eingestellt. Der Abfindungspreis lag bei knapp 75,00 EUR, der Schlusskurs am letzten Börsentag lag noch rund 2 EUR höher.

Seit der Einstellung der Börsennotiz gibt es keinen Nachschub mehr an Röder Aktien. Entwertete Papiere wurden nie gesehen, man muss zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass alle gelaufenen Papiere damals vernichtet wurden.
Im Sammlermarkt gibt es von den früher ausgelieferten Papieren des kleinen Nennwert ( > hier im Bild) noch ein paar Stücke, die größeren Nennwerte sind in minimaler Anzahl als Blankodrucke bekannt. Ich werde sie zu einem später Zeitpunkt noch vorstellen.
 

 

Spar Handels-Aktiengesellschaft, Hamburg
SPAR war eine der größten deutschen Handelsketten im Lebensmittel-Einzelhandel und seit 1952 landesweit tätig. Die Filialen in Deutschland wurden von rund 2000 selbstständigen Einzelhändlern geführt. 2004 besitzt die Mehrheitsaktionärin ITM Entreprises 97,27 % der Aktien und strebt das Squeeze Out an. 2005 ist Spar bereits nicht mehr börsennotiert.
Spar Deutschland wurde 2005 durch die Edeka-Genossenschaft übernommen. Danach wurden alle größeren Spar-Märkte in Edeka-Filialen umgewandelt.

Von 1988 bis 1996 gab es insgesamt 6 Aktien-Emissionen, bis 1990 nur Vorzüge. 1991 gab es die ersten Stammaktien, aber auch diese sind wie alle Jahrgänge zuvor nie als gelaufene Papiere in den Markt gelangt.
Am ehesten findet man noch die letzte Ausgabe des Jahres 1996 in nummerierter Version, da hier vom jeweils kleinen Nennwert ein paar Stamm- und Vorzugsaktien über die Auslieferung in den Sammlermarkt gelangten.
Heute stelle ich Ihnen zwei Papiere des Jahres 1991 vor. Beide sehr selten, beide "gelaufen" nicht bekannt.  > Stammaktie 20x50 DM  und die  > Stammaktie 50x50 DM.


 

Ibbenbürener Volksbank, Ibbenbüren
DM-Aktienjahrgänge gibt es aus den Jahren 1953, 1965, 1970 und 1972. Die beiden letzen Jahrgänge wohl weniger als bzw. nicht mehr als 10 Stücke, die ersten beiden dürften leicht darüber liegen. Die Papiere sind nummeriert und haben alle den Nennwert 100 DM.

Vom Jahrgang 1965 gibt es eine 1000-er als Blankopapier in minimaler Menge von 2-3 Stücken. Gedruckt wurden die Papiere bei Carl Schleicher & Schuell in Einbeck, das Druckbild ist über die Jahre nur unwesentlich verändert. Die Aktien sind mit einem kleinen roten Stempel versehen: "Aktiengesellschaft erloschen am 9.6.1978". Alle im Markt bekannten Stücke haben leichte Gebrauchsspuren, sie waren ehemals gefaltet. Die bei mir angebotenen Papiere werden in einem Spezialverfahren geglättet so dass die ehemalige Mittelfalte in der optischen Gesamtbeurteilung kaum auffällt.
Heute im Bild die  > Aktie des Jahres 1972.


 

Bank für Brau-Industrie, Frankfurt
Von der Gesellschaft die 1986 in "Frankfurter Bankgesellschaft von 1899" umbenannt wurde gibt es unter dem alten Namen Emissionen von 1963, 1964, 1973 und 1978. Als "gelaufene" ist im Sammlermarkt nur die letzte Emission bekannt, die früheren als Blankodrucke aus dem Druckereiarchiv.
Alle eigentlich eher selten, auch die nummerierten sind bislang alles andere als Massenware.
Nun tauchte im Frühsommer diesen Jahres der komplette Restbestand dieser 1978-er Emission auf, alle drei Nennwerte 100, 500 und 1000 DM in einer Gesamtmenge von vielen tausend Stücken (bis zu 10.000). Tätigen Sie also eventuelle Käufe aktuell mit Bedacht. Ob sich ein Händler, Feierabendhändler oder Sammler diesen "Riesenposten" ans Bein gebunden hat weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht.
Auch bei schonender Vermarktung würde sich dann ein Preis etablieren, der deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen wird.
Hier die Bilder:  > 100 DM  -  > 500 DM  - > 1000 DM

 

 

Rheiner Maschinenfabrik Windhoff AG, Rheine in Westfalen
Die "Rheiner Maschinenfabrik" wurde 1889 vom Ingenieur Rudolf Windhoff gegründet. Anfänglich fertigte man Transmissionen, später auch Bahnbedarfsartikel wie Rangierwinden, Drehscheiben, Schiebebühnen etc.
Der Lokbau beginnt 1910, die ersten Lokomotiven lieferte man an Grubenbahnen. Dabei handelt es sich um Motorlokomotiven mit Elektro- oder Verbrennungsmotor. Es folgen schmalspurige Feld- und normalspurige Werkbahnfahrzeuge. Mit der Zusammenfassung des Tochterunternehmens "Motoren- & Fahrzeugfabrik Gebr. Windhoff" wird das Werk 1913 in erstmals "Windhoff AG" umbenannt. Die Folgen der Wirtschaftskrise führen 1932 zum Vergleich. Nach dem Krieg erholt sich das Unternehmen und wird nach der Fortführung als Rheiner Maschinenfabrik Windhoff AG 1993 wieder zur Windhoff AG.
Aus der DM-Zeit sind die alten Aktien ab 1954 bis zuletzt 1991 bekannt, 1993 erfolgte dann die erste und einzige Emission mit dem neuen modernisierten Aktien der Windhoff AG. Alte und neue Aktien wurden bei Giesecke & Devrient gedruckt.
Heute vorstellen möchte ich eine  > 1000 DM Aktie des Jahres 1954 die nur noch ganz gelegentlich angeboten wird. Greifen Sie zu wenn Ihnen so ein Papier angeboten wird.

 

 

Pegasus Beteiligungen AG, Heidelberg
Vorab möchte ich noch eine der seltensten Pegasus-Aktien zeigen die ich derzeit leider nicht mehr im Shop anbieten kann. Es ist eine Blankoversion als echte Ersatzaktie, noch ohne Nummer, völlig unentwertet, auf Wasserzeichenpapier und mit Trockensiegel. In dieser Form und aktuellem Kenntnisstand des Jahres 2016 = R10 (ich hatte 3 Stücke).
Hier das Bild der  > 5000 DM (100 x 50) Vorzugsaktie des Jahres 1986.

 

 

Pegasus Beteiligungen AG, Heidelberg
1985 als Pegasus Beteiligungen AG in Heidelberg gegründet. Man operierte zunächst als Beteiligungsgesellschaft mit dem Schwerpunkt Textilindustrie. So war man u.a. Großaktionär bei den traditionsreichen Augsburger Firmen NAK-Stoffe und Augsburger Kammgarnspinnerei (jeweils deutlich über 50%), bei der Wolldeckenfabrik Weil der Stadt (80%) und beteiligt an der Nino AG aus Nordhorn (>20%). Weitere Infos und ein paar Pegasus-Aktien gibt es demnächst im Shop.

Im Sammlermarkt bekannt sind die Jahrgänge 1986 (Stämme und Vorzüge zum Börsengang), 1988 und 1994. Die 1994er Emission als "gelaufene" (nummeriert, gelocht und nur als 50 DM Nennwert), die anderen als Blankopapiere bzw. Ersatzaktien, auch in höheren Nennwerten. Die Aktien wurden bei Giesecke & Devrient in München gedruckt. Die Emissionen haben ein nahezu identisches Druckbild, unterscheiden sich aber im Logo. Wer welche von den Aktien hat schaut sich diese einfach mal an: 1986 und 1988 schaut das "fliegende Pferd" Pegasus nach links, 1994 schaut es nach rechts.

Hier zwei Bilder:

>  500 DM Vorzugsaktie 1986

  50 DM Stammaktie 1994
 

 

Marseille-Kliniken Aktiengesellschaft, Hamburg
Wie bei vielen Papieren die in den letzten 4-5 Jahren für kraftlos erklärt wurden lief es auch bei den Marseille Kliniken.
Man kennt den kleinen Nennwert (5 DM) als ausgelieferte, unentwertete Papiere. Aber von den großen Nennwerten gibt es kein Material. Zum Ausliefern waren sie früher zu teuer, entwertet stehen dem Markt keine Stücke zur Verfügung.
Wenige bekannte Blankodrucke aus dem Druckereiarchiv müssen hier den Sammlerbedarf decken. Die größeren Nennwerte können Sie sich  > hier im Shop ansehen.

 

 

Norddeutsche Hypotheken- und Wechselbank AG - Hamburg
Gegründet 1871 als Mecklenburgische Hypotheken- und Wechselbank mit Sitz in Schwerin, Mecklenburg. 1980 umfirmiert in Norddeutsche Hypotheken- und Wechselbank AG. 1998 entsteht die Deutsche Hyp - Deutsche Hypothekenbank Frankfurt-Hamburg (Sitz Frankfurt) aus der Fusion von Deutscher Hypothekenbank Frankfurt AG, Hypothekenbank in Hamburg AG und Norddeutscher Hypotheken- und Wechselbank AG. Ab 2002 Firmierung als Eurohypo AG.
Es sind zahlreiche DM-Jahrgänge bekannt, aber praktisch keine nummerierten Stücke. Hier 2 Emissionen im Bild, die  > 100 DM von 1983 und die  > 50 DM von 1983.
Leider sind im Shop keine der seltenen Stücke mehr verfügbar. Greifen Sie zu, wenn Ihnen diese Papiere angeboten werden.

 

 

ENBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
die ENBW hat vor einiger Zeit Ihre einzige gedruckte Aktienemission des Jahrgangs 1998 für kraftlos erklärt. Nun hat sich bestätigt, dass es von diesen Papieren kein Sammlermaterial in entwerteter Form geben wird, die Aktien wurden vernichtet.
Von der 1-er Aktie wurden in der Vergangenheit ein paar Papiere ausgeliefert, von den größeren Stückelungen wurden noch keine gesehen, nicht mal als Druckmuster. Ich kann also aktuell nicht mal sagen welche Farben die "Großen" haben und welche Stückelungen genau existiert haben (vermutlich zumindest 10-er und 100-er, evtl. 1000-er).
 > Hier die blaue 1-er im Bild.  

 

 

Nord-Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Hamburg
 - und
Nord-Deutsche Versicherungs-Gesellschaft, Hamburg
Gegründet wurde die Nord-Deutsche Versicherungs-Aktiengesellschaft bereits im Jahr 1857 in Hamburg. 1969 verschmolzen die Hamburg-Bremer Feuer-Versicherungs-Gesellschaft und Nord-Deutsche Versicherungs-Gesellschaft zur Nord-Deutsche und Hamburg-Bremer Versicherungs Aktiengesellschaft. Diese wurde 1975 von der Hamburg-Mannheimer übernommen und in "Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-Aktiengesellschaft" umbenannt. Die Börsennotitz endet Ende 1976. Übertragung des Lebensversicherungsbestandes der Tochter Nord-Deutsche Lebensversicherungs-AG auf die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG.
DM-Aktien unter diesen Firmierungen findet man eher selten - hier zwei Beispiele: > 100 DM von 1960  und  > 400 DM von 1961

 

 

Braem Helmets Aktiengesellschaft, Ebersdorf
Erfinder und Unternehmer Franz Braem hatte Ende der 1990-er Jahre einen Lederhelm entwickelt, der nach eigenen Angaben eine Weltneuheit war: erstmalig wird die Helmschale aus Kunststoff nicht einfach nur mit Leder beklebt, sondern der Erfinder Braem ließ sich ein Verfahren zur untrennbaren Verbindung der beiden antipolaren Werkstoffe patentieren. Weitere Infos beim Artikel im Shop....
Im Sammlermarkt ist nur eine Aktienversion in verschiedenen Stückelungen bekannt, die im Jahr 2000 zur Gründung der AG ausgegeben wurde. Bislang wurden noch keine nummerierten Papiere gesehen. Im Bild hier > 100 Namensaktien in blau und  > 1000 Namensaktien in rot.

 

 

Metallgesellschaft AG, Frankfurt

Aus der Kategorie große Nennwerte auf Aktien:
Hier ein Blankodruck des  > großen Nennwert 100.000 DM  aus dem Druckereiarchiv  > incl. herrlichem Couponbogen  (alte große Coupons).
Als gelaufenes (nummeriertes) Papier mit diesem Nennwert nicht bekannt und auch als Blankett noch nicht katalogisiert (Stand 2016).

 

 

Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte AG, Kirkel
Als im Jahr 2013 die Insolvenzmeldung von Praktiker kam wurde der Sammlermarkt irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt. Man ging automatisch davon aus, dass der abgestürzte Kurs zu einigen Auslieferungen und günstigen Aktienpreisen führen würde.
Aber: Zum Zeitpunkt der Insolvenz lautete der Name Praktiker AG mit der WKN A0F6MD. Zu dieser Zeit gab es längst keine gedruckten Aktien mehr.
Die kleine Stückelung unter der alten Firmierung "Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte AG" gab es früher ganz gelegentlich mal als ausgelieferte Stücke, die beiden größeren Nennwerte sind praktisch nur aus dem Druckereiarchiv bekannt.
> Im Shop sind ein paar der seltenen Stücke verfügbar.


 

 

Matth. Hohner Aktiengesellschaft, Trossingen
Das Traditionsunternehmen produziert seit 1857 Musikinstrumente. Wichtigstes Produkt war über lange Zeit die Mundharmonika, die hundertprozentig "handmade in Trossingen" und mit einer jährlichen Produktion von einer Million Stücken weltweit führend ist.
Die DM-Aktien der Matth. Hohner AG gehören zu den sehr gesuchten Papieren im Sammlermarkt. Bekannt sind nur die Jahrgänge 1971 (bislang nur Druckmuster) und 1972 (100 gelaufen, 1000 Blanko). Die nummerierte 100-er von 1972 ist in der Regel unentwertet und mit Coupons und konnte beim Squeeze-out 2014 zur Einlösung vorgelegt werden. Ganz gelegentlich ist so ein seltenes Papier im Shop verfügbar (Art. 1391).

 

 

Altmark Industrie AG - AIG, Stendal, Sachsen-Anhalt
DM-Aktien aus den neuen Bundesländern gibt es geschichtlich bedingt nur wenige.
Im Zusammenhang mit der Privatisierung eines der größten Industrie- und Gewerbegebiete in den neuen Bundesländern, in Arneburg bei Stendal Sachsen-Anhalt, wurde die erworbene Firma mit dem Ziel des Börsengangs 1994 in eine AG umgewandelt. Anfang 1995 gab es noch eine Kapitalerhöhung.
"Gelaufen" (und mit fast vollem Couponbogen) sind mir bekannt die blaue 50-er von 1994 und die grüne 1000-er von 1995.  Dazu kommt die 1000-er von 1994 als Blankodruck von Giesecke & Devrient.
Die nummerierten gibt es völlig original und unentwertet - und welche auf denen vorderseitig handschriftlich eine Entwertung angebracht ist, ich glaube "ungültig".
Nach meinen Informationen blieben von den nummerierten und unentwerteten Stücken nur ca. je 15 Papiere erhalten (R 8 - 2016). Nachprüfen kann ich es nicht, allerdings ist bislang seit Jahren kein weiteres neues Material aufgetaucht.
Über die Mengen mit der "ungültig" Kennzeichnung liegen mir keine Informationen vor.

 

 

BASF Badische Anilin & Soda Fabrik, Ludwigshafen
Die umfangreichen Aufgaben und Arbeiten zur Entflechtung der I.G. Farben waren im Jahr 1955 endgültig abgeschlossen und es wurden von den Chemieunternehmen wie BASF oder Hoechst erstmals neue Inhaberaktien ausgegeben.
Vorher gab es von allen auch Namensaktien des Jahrgangs 1953. Bei allen 4 Gesellschaften (Bayer, BASF, Hoechst, Casella) gab es 1952 quasi eine Neugründung mit lediglich je 100.000 DM Grundkapital. Danach "explodierte" das Grundkapital durch eine Sachwerteinlage aus dem Vermögen der IG Farben. Bei BASF waren das 1953 z.B. 340 Millionen DM. Bei der Umstellung auf Inhaberaktien 1955 kamen weitere 170 Millionen Grundkapital dazu.
Die Namensaktien des Jahres 1953 waren auf die jeweiligen Liquidatoren ausgestellt, für den Anteil der BASF war Dr. Fritz Brinckmann aus Frankfurt zuständig.
Alle diese 1953-er Namensaktien der Chemiefirmen sind selten (R10 - 2016) und mir nur als Blankodrucke begegnet. Die Namen der Liquidatoren sind eingetragen, eine Nummer fehlt.
 > Hier die BASF 1000 DM, 1953 im Bild.

 

 

Tarkett Aktiengesellschaft, Frankenthal
Vom letzten Ausgabejahr 1995 der Gesellschaft steht leider kein reines Sammlermaterial zur Verfügung. Die zuletzt verwendeten effektiven Papiere wurden schon vor einiger Zeit für kraftlos erklärt und vernichtet.
Im Markt existieren nur noch ein paar Stücke die in der ersten Zeit der Börsennotiz Mitte der 1990-er ausgeliefert wurden und ganz wenige Blankopapiere der größeren Nennwerte.
Noch verfügbare Stücke sind > hier im Shop zu sehen.

 

 

Daimler Benz AG, Stuttgart
Diese Aktie gibt es tatsächlich, auch wenn bislang kaum jemand das seltene Papier gesehen hat.
Es ist ein Probedruck im wörtlichen Sinne. Hergestellt bei Giesecke & Devrient mit dem typischen Druckbild der späteren Daimler-Benz Aktien.
Jedem Sammler bekannt sind auch die Farben: braun für die 100-er, blau für die 1000-er - und das blieb so unverändert bis zur letzten gedruckten Emission dieser Nennwerte.
Nur die kleineren Nennwerte 50 DM (ab 1968) in rotbraun und 5 DM (1996) in grün kamen als Farben später noch dazu.

Hier wurde vor dem endgültigen ersten Druck für die 1952-er Emission offensichtlich ausprobiert: braun oder blau für die 1000-er oder die 100-er. So kam dann diese 1000 DM Aktie in braun zu Stande die es meines Wissens bislang im Sammlermarkt kein zweites Mal gibt. Das Stück liegt in einer festen Sammlung und steht nicht zum Verkauf.

Hier nun das Bild der > 1000 DM 1952 in braun und der > Couponabschnitt dazu.

 

 

Maschinenbau-Aktiengesellschaft Balcke, Bochum
Eine DM-Aktie vermutlich der Kategorie R10 - die 1965-er Emission der Maschinenbau-Aktiengesellschaft Balcke.
Bekannt sind die Jahrgänge 1959, 1965 und 1968. Von der 65-er gibt es auch eine Globalurkunde über DM 750.000 - alle Stücke sind mir nur als Druckmuster bekannt.
Die Druckerei war Giesecke & Devrient. Hier der > Nennwert 1000 DM 1965.

Nachtrag: Von einem Sammler bekomme ich die Information über ein "gelaufenes" Stück, Ausgabe Mai 1951, 100 DM Nennwert, Sternlochung im Siegel. Möglicherweise ein Einzelstück.

 

 

Hamborner Bergbau Aktiengesellschaft - Duisburg-Hamborn
Im Sammlermarkt ist nur der Gründerjahrgang 1953 in zwei Nennwerten (100 + 1000 DM) bekannt. Die Aktien wurden per Stempel 1970 im Nennwert halbiert. Der Druck stammt von Giesecke & Devrient, links und im Trockensiegel mit Abb. des Bergbauhammers, rechts die typische Untertagelampe der Bergarbeiter.
 > Hier im Bild die 100 DM-Aktie

 

 

Werkzeugmaschinenfabrik Gildemeister & Comp.
Die heutige DMG Mori Aktiengesellschaft firmierte bis September 2013 als "Gildemeister AG" und bis Juni 2015 als DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT. Sie ist einer der größten Hersteller von spanenden Werkzeugmaschinen in Deutschland und auch weltweit ein führender Hersteller von CNC-gesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen.

Unter dem alten Namen gibt es Aktien aus der DM-Zeit von 1953, 1961 und 1970. Alle sind inzwischen selten bis sehr selten. Als spätere Gildemeister AG emittierte man Aktien in den Jahren 1974, 1984 und 1993. Alle Aktienjährgänge wurden bei Giesecke & Devrient gedruckt.

Vor einigen Wochen hatte ich eine alte 50-er des Jahres 1970 im Angebot die ich Ihnen heute > hier im Bild vorstellen möchte.
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Schlott Aktiengesellschaft, Freudenstadt
Im Shop gibt es die beiden großen Nennwerte 500 DM (100-er) und 2500 DM (500-er) derzeit zu Top-Sonderpreisen. Online ab sofort bestellbar so lange Vorrat.
 > Hier sind die Angebote.

 

 

BMW Bayerische Motoren Werke AG, München
Ich dachte lange, dass der Jahrgang 1961 möglicherweise der erste DM-Jahrgang von BMW war, obwohl man das nur schwer nachvollziehen oder begründen könnte. Nun ist vor einigen Jahren aus dem Druckereiarchiv von Giesecke & Devrient der tatsächlich erste DM-Jahrgang von BMW aufgetaucht. Die Aktien stammen aus dem Jahr 1952, haben das bekannte Druckbild der 1961-er Emission, nur die Farbe weicht vollständig ab. In braun ist später keine BMW-Aktie mehr gedruckt worden.
Ob aber die 1952-er Emission tatsächlich in braun in Umlauf kam kann ich nicht sagen, da es sich um Druckmuster handelt und gelaufene Papiere meines Wissens aus dem Jahr 1952 nicht bekannt sind.

Aktuell wird eines dieser Papiere in der FHW-Auktion (Juni 2016, München) angeboten. Der Ausruf liegt bei EUR 400,00, der Zuschlag dürfte darüber liegen. 25% Brutto-Zusatzkosten (21% + MwSt.) kommen obendrauf. "Billig" wird der Endpreis dann sicher nicht mehr sein, aber die Stücke sind verteilt und nach diesem wird so schnell kein freies Papier mehr auftauchen. Meine Mengeneinschätzung liegt bei R 9 (2016).
Hier nun das Bild der > BMW 100 DM, 1952. 

 

 

Unentwertete Aktien mit Coupons
Es gibt eine ganze Reihe von Sammlern und Liebhabern, die unentwertete Aktien mit Couponbogen bevorzugen sofern sie die Wahl zwischen entwertet und unentwertet haben.
Wieder andere haben sich gar auf diese Aktien- oder Anleihekategorie spezialisiert.
In den letzten Wochen habe ich nun ein paar unentwertete Stücke der DM-zeit aus sehr frühen Auslieferungen der 1990-er Jahre erhalten, die ich in dieser Form bislang nicht gesehen hatte. Das sind zum Beispiel:

Alle unentwerteten mit Coupons > gibt es übersichtlich hier.

 

 

Sparkasse Bruchsal-Bretten, Bruchsal
Da einige "DM-Sammler" sich auch für die besonders schönen Schmuckanleihen der 1980-er bis 2000-er Jahre interessieren möchte ich hier ein nicht alltägliches Papier der Sparkasse Bruchsal-Bretten vorstellen.
Anlass war der 500. Geburtstag von Philipp Melanchthon (geb. 1497 in Bretten). Er war Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor und Dichter. Er war als Reformator neben Martin Luther eine treibende Kraft der deutschen und europäischen Kirchenreformation. Das Bild auf der Anleihe zeigt Melanchthon nach einem Kupferstich von Albrecht Dürer.

Alle mir bekannten Papiere haben die "Erloschen" Stempel und sind seitlich mehrfach, unten einfach gelocht.
Derzeit ist diese herrliche Schmuckanleihe hier > im Shop zu sehen.

 

 

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft
Wie bereits berichtet wurden die für kraftlos erklärten gedruckten (Vorzugs-) Aktien der Berentzen AG vernichtet. Zusätzlich gibt es jetzt die gesicherte Information, dass die Stammaktien der 1995-er Emission nie effektiv gedruckt wurden sondern nur als Globalurkunde existierten.
Von den Vorzügen wurden früher relativ viele 1-er und einige wenige 10-er Stücke ausgeliefert. Die 100-er existiert meines Wissens im Sammlermarkt nur als Specimen (Giesecke & Devrient, München - roter Aufdruck "MUSTER"). Die 1-er Vorzüge findet man noch relativ einfach zu kaufen, bei den beiden größeren (10, 100) wird es eher schon schwierig.

 

 

Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei
Im Jahr 1860 als Privatbrauerei gegründet. 1993 übernimmt die STEUCON Grundbesitz- und Beteiligungs-AG (früher DELME) aus Delmenhorst den AG-Mantel. Die Gesellschaft firmierte danach als OAB, Osnabrücker Anlagen- und Beteiligungs-AG. Im Herbst 2014 gibt es die Information, daß die OAB von der Hamburger Getreide-Lagerhaus reaktiviert wird. Der Aktienkurs steigt von 25 Cent auf teilweise über 2 EUR.

Da im Shop zwischenzeitlich keine der großen Nennwerte (zuletzt 120-er, 180-er, 200-er) mehr verfügbar sind möchte ich an dieser Stelle die Bilder nochmals vorstellen.
- Nennwert 1000 DM von 1971 (200-er)

- Nennwert 900 DM von 1950  (180-er)

- Nennwert 600 DM von 1950  (120-er)

 

 

Bewag - Berliner Kraft und Licht AG, Berlin
Die letzte, besonders schöne und sehr dekorative Aktienversion der BEWAG ist jedem Sammler bekannt. Bereits Ende 2001 beginnt die Übernahme durch die schwedische Vattenfall. Ende 2002 vereinbarte das Land Berlin mit der Vattenfall Europe, der früheren HEW, die Verschmelzung der bestehenden Bewag in die Vattenfall Europe. Bei nur 0,1% der Aktien gelingt es Vattenfall nicht diese aufzukaufen. Einige davon sind > diese unentwerteten Stücke die im Sammlermarkt > mit Coupons bekannt sind. Größere als die 1-er Stücke (5 DM) habe ich bislang unentwertet nicht gesehen, gehe aber davon aus, dass es das eine oder andere 10-er Papier (50 DM) bei speziellen Liebhabern auch in unentwerteter Form vorliegen könnte. Mengeneinschätzung der 1-er unentwertet ca. R 7 (2016).

 

 

Württ. Milchverwertung-Südmilch-AG
Unter dem alten Namen Württ. Milchverwertung Aktiengesellschaft ist im Sammlermarkt nur der Jahrgang 1951 bekannt. Die nachfolgenden Emissionen haben dann schon den Zusatz "Südmiclh" im Namen und lauten auf Württ. Milchverwertung-Südmilch-Aktiengesellschaft.
Begegnet sind mir bislang die Emissionen der Jahre 1951, 1960 und 1963, wobei die beiden frühen Jahre bislang kaum bekannt waren und wovon vermutlich auch nur ganz wenige Stücke im Sammlermarkt existieren. Entsprechend waren die Papiere die ich vor Kurzem in einer alten Sammlung gefunden habe auch gleich wieder verkauft. Alle "Milchverwertung" Papiere haben seitliche Lochungen, vermutlich gibt es auch keine anderen.

Hier nun die Bilder dieser seltenen Stücke:
> 100 DM von 1960  und  > hier die Coupons dazu

> 500 DM von 1960  und  > hier die Coupons dazu

> 1000 DM von 1951  und  > hier die Coupons dazu

 

 

Kaiser Friedrich Quelle AG, Offenbach
Die Gesellschaft wurde am 19. August 1897 unter Erwerb der seit 1888 staatlich anerkannten Kaiser-Friedrich-Quelle in Offenbach a. M. nebst zugehörigen Liegenschaften gegründet. Großaktionär war 1943 die Süddeutsche Zucker-AG (heute Südzucker, Mannheim).
Aktien der Kaiser Friedrich Quelle AG aus der DM-Zeit gelten als sehr selten und fehlen noch in vielen Sammlungen. Es sind 5 Jahrgänge von 1960 bis 1969 bekannt, alle nur als Blankodrucke aus dem Druckereiarchiv. > Hier im Bild der Nennwert 1000 DM des letzten Jahrgangs 1969.

 

 

Thyssen - August Thyssen Hütte AG, Duisburg
Früher waren die Aktien der August Thyssen Hütte gar nicht so einfach zu beschaffen. Seit einigen Jahren sind aber fast alle Jahrgänge und Nennwerte in mehr oder weniger großen Mengen im Markt verfügbar.
Es gibt aber auch alte Thyssen Aktien die kaum bekannt und noch weniger verfügbar sind. Eines dieser Papiere ist die Namensaktie im Nennwert über 3000 DM des Jahres 1956. Ein wirklich seltenes und branchenhistorisch wichtiges und bedeutendes Wertpapier. > Hier das Bild.

 

 

Dittmann und Neuhaus Aktiengesellschaft, Herbede an der Ruhr
Auch die Dittmann und Neuhaus AG gehörte zuletzt zum Beteiligungsportfolio von Hoesch. Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 1910. Dabei wurde die seit 1890 bestehende "Federnwerke in Herbede" übernommen und unter dem neuem Namen fortgeführt. 1911 Fusion mit "Gabriel & Bergenthal Achsenwerke". Die Hoesch AG baut eine Aktienmehrheit auf. 1964 erfolgt dann der erste Organvertrag mit Hoesch, Anfang der 1990-er Jahre dann vollständige Übernahme der Anteile durch die Hoesch AG.
Im Sammlermarkt ist meines Wissens nur die 1000-er von 1960 bekannt. Meine Mengeneinschätzung liegt bei R 8 (2016). Das Bild dazu  > sehen Sie hier.

 

 

Oberhessische Bank Aktiengesellschaft, Friedberg
Eine der weniger oft angebotenen Aktien sind die Papiere der Oberhessischen Bank aus Friedberg in Hessen. Insbesondere die 1956-er Emission war bislang zumindest sehr selten, möglicherweise sogar unbekannt.
Aktien aus der DM Zeit gibt es aus zumindest 5 Jahren ab 1954 bis zuletzt 1967. Mit der letzten Kapitalerhöhung 1967 wurde vermutlich versucht die offensichtlichen finanziellen Löcher zu stopfen. Alle Aktien wurden bei Schleicher & Schuell in Einbeck auf dem alten Schleicher Wasserzeichenpapier gedruckt. Im Sammlermarkt sind ausschließlich (unentwertete) Blankodrucke bekannt die ursprünglich vermutlich als Ersatzaktien vorgehalten wurden.
Aktuell sind einige Stücke > im Shop verfügbar. Auch wenn zu den bisher bekannten Mengen ein paar wenige dazugekommen sind kann man alle Papiere weiterhin als selten oder gar sehr selten bezeichnen.

 

 

Deutsche Postbank AG, Bonn
Wie bei der deutschen Post oder der Telekom gab es von der Postbank zwar einen tollen Aktienentwurf und echte Wertpapierdrucke als Blankopapiere/Muster, aber nummerierte gedruckte Aktien für die Aktionäre hat es bei allen Dreien nie gegeben.
Als mir vor einigen Tagen ein Sammler erzählte, dass eines der Postbank-Papiere in einer gerade gelaufenen Auktion zu EUR 50,00 zugeschlagen wurde war ich doch etwas erstaunt. Mit Aufgeld sind das dann mind. EUR 60,00 Endpreis, wofür man sich jederzeit locker
 > 3 Papiere kaufen könnte.

 

 

C. Deilmann Aktiengesellschaft, Bentheim
Auch hier haben wir es mit einer Firma von großer branchenhistorischer Bedeutung zu tun. Zuletzt wurde die AG 1991 vollständig von Preussag übernommen.
Das Unternehmen wird 1888 von Carl Deilmann in Dortmund als Bergbauunternehmen "Carl Deilmann Bergbau- und Tiefbau-GmbH" gegründet. Das Unternehmen führte Schachtbau- und Gesteinsarbeiten zur Erschließung von Bodenschätzen durch. Im Jahr darauf kommt zum Schachtbau eine Bohrabteilung für Erkundungsbohrungen dazu. Im Jahr 1904 macht Carl Deilmann die ersten Ölfunde. Ende der 1920er Jahre teuft das Unternehmen in Russland Kalischächte ab und entdeckt 1938 bei Bentheim den ersten bedeutenden Erdgasvorrat Westeuropas.
Im Jahr 1946 kommt Deilmann nach Bentheim, wo 1949 ebenfalls Öl gefunden wird. 1963 gelingt der Einstieg in den Offshore-Bereich und die berühmte Rettung der verschütteten Bergleute von Lengede. Darüber wurde ein viel beachteter Fernsehfilm gedreht.
Aktien aus der DM-Zeit sind im Sammlermarkt von 1969 bis 1982 aus mehreren Jahrgängen bekannt. Alle als Blankodrucke und in sehr überschaubarer, sprich kleiner bis sehr kleiner Menge. Hier im Bild eine > 1000-er des ersten Jahrgangs 1969.

 

 

D. Stempel Aktiengesellschaft, Frankfurt
Eine der Firmen die in Bezug auf ihre branchenhistorische Bedeutung kaum bekannt sind: Die spätere D. Stempel AG wurde 1895 von David Stempel als oHG gegründet und war eine deutsche Schriftgießerei. Sie sie gehörte zu den bedeutenden deutschen Schriftenhäusern des 20. Jahrhunderts.
1900 wurde Stempel exklusiver Schriftenlieferant für die von der deutschen Linotype-Gesellschaft vertriebenen Matrizen für die Linotype-Setz- und Gießmaschine. Soweit verfügbar können Sie weitere Infos jeweils beim Artikel im Shop unter > D. Stempel erfahren.
Im Sammlermarkt sind 3 DM-Aktienemissionen der Jahre 1960 (Stämme und Vorzüge), 1966 und 1969 bekannt. Nummerierte Papiere von Stempel hab ich noch keine gesehen und es sind vermutlich auch keine im Sammlermarkt verfügbar. Heute kann ich Ihnen den > Jahrgang 1960 der Stammaktie vorstellen. Einen Couponrest gibt es > hier ebenfalls dazu.

 

 

Döhner Aktiengesellschaft, Letmathe in Westfalen
Die Döhner AG gehörte zuletzt zum Beteiligungsportfolio von Hoesch. Aus dem Umfeld früherer Hoesch Mitarbeiter stammen vermutlich auch die wenigen Aktien die meist schon vor vielen Jahren in den Sammlermarkt gelangt sind. Ich hatte das Glück zuletzt mal so ein Stück anbieten zu können, es war allerdings schon wieder weg, noch bevor es den Weg in den Shopverkauf gefunden hat. Die Preise in Auktionen lagen zuletzt so bei 150-160 EUR (+ Aufgelder = bis 200,00 Brutto), die Verfügbarkeit würde ich allerdings eher bei R 8 als bei R 10 ansetzen.
Hier ein Bild des einzigen bekannten Jahrgangs, > die Aktie 1000 DM von 1960.
 

 

Bürgeraktiengesellschaft Peschkenhaus Moers
Die Bürgeraktiengesellschaft Peschkenhaus Moers wurde im Jahr 2004 gegründet um das "Peschkenhaus", das älteste erhaltene Bürgerhaus der niederrheinischen Stadt Moers zu erwerben. Es wurde 1460 im spätgotischen Stil erbaut. Zweck der neuen Gesellschaft war die Instandhaltung und Verwaltung des Gebäudes mit dem Zweck, es als Einrichtung für Kunst und Kultur, für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, zu erhalten und zu betreiben.
Die Bordüre der Aktien gehört eher zum Standardrepertoire der Druckerei Giesecke & Devrient, dafür wird die Aktie durch die Abbildung des Peschkenhauses (das Objekt des Finanzierungsbedarfs) im Unterdruck um so interessanter.
Ein Jahrgang (2004) ist im Sammlermarkt bekannt, zwei Nennwerte kann ich Ihnen heute vorstellen. Die > 5000 EUR in rot und die > 500 EUR in grün.
Bislang wurden noch keine nummerierten Papiere gesehen, da diese wohl alle noch lange Zeit im Besitz der Ersterwerber verbleiben werden.

 

 

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft
Aus gut informierter Quelle kommt die Information, dass die wunderschönen gedruckten Aktien von Berentzen für kraftlos erklärt wurden. Allerdings wird es keine entwerteten Stücke für den Sammlermarkt geben. Die Aktien wurden wohl auf direktem Weg von der Clearstream der Vernichtung zugeführt. Somit wird es keinerlei Nachschubwege mehr geben, die im Markt befindlichen Stücke sind aktueller und zukünftiger Gesamtbestand. Insbesondere die größeren Nennwerte gibt es in nicht zu großer Anzahl und sie fehlen vermutlich noch in einigen Sammlungen.

 


Agima, Aktiengesellschaft für Immobilien-Anlage - DZ-Bank, Frankfurt am Main
Die Agima wurde im Jahr 1990 als AG gegründet. Ab 1991 gab es einige Jahre lang eine Börsennotiz. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten. Agima ist zu 100% im Besitz der der DZ BANK AG - Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main.
Im Sammlermarkt bekannt ist der Gründerjahrgang 1990 (nur als Blankodrucke) und der Jahrgang 1995 (5-er gelaufen) als auf den kleinen Nennwert 5 DM umgestellt wurde.
Hier im Bild die beiden 1990-er Nennwerte  > 20 x 50 DM  und  > 50 x 50 DM.  Couponbögen dazu existieren ebenfalls, > hier ein Beispiel.

Hinweis: Auch hier entsteht der Strich unter der Kontrollunterschrift aus Mikroschrift (Firmenname)

 

 

IV-AG Immobilien Aktiengesellschaft, Dortmund
Die AG-Gründung der "IV-AG Immobilien Aktiengesellschaft" erfolgte zu Beginn des Jahres 1999 in Dortmund, inmitten des Börsen-Hypes von Internet-Startups, Neuer-Markt und zahlreichen außerbörslichen Börsengängen. Einzig ungewöhnlich war dabei, dass noch Aktien auf Papier gedruckt wurden, was zu jener Zeit bei Neugründungen schon eine absolute Ausnahme, zumindest ungewöhnlich war.

Bislang wurden gelegentlich mal "gelaufene" Papiere angeboten, insbesondere aber die größeren Nennwerte waren eher viel zu teuer. Im Shop sind derzeit verschiedene Stückelungen verfügbar, die große 50-er ist allerdings sehr knapp. > Hier ist das Angebot

Hinweis: Der Strich unter der Kontrollunterschrift ist in Mikroschrift ausgeführt in besteht aus der fortlaufenden Wiederholung des Namens IV-AG. Mit einer Lupe gut zu erkennen.

 

 

IHG Immobilienhandelsgesellschaft KGaA, Bielefeld
Hinweis: 
Meine Stammkunden unter den Sammlern wissen, dass es bei interessanten Neueingängen meist spezielle Vorab-Angebote mit Sonderpreisen gibt, sofern die Stückzahlen eine Mindestanforderung erreichen. Bei der IHG war das zuletzt nicht der Fall. Insbesondere die kleine 50-er war und ist sehr knapp. Im Shopangebot kann ich derzeit gerade mal noch zwei Stücke des kleinen Nennwert anbieten. Die Aktien wurden in der Vergangenheit praktisch nur als "Specimen" mit Aufdruck und/oder Nr. 000 angeboten.  Bestellen Sie bei Interesse bitte über den Warenkorb des Shops.
 > Hier ist das Angebot


 

Euro-Kai KGaA, Hamburg
Die Aktien der Euro-Kai gehören nicht gerade in die Kategorie Massenware, im Gegenteil. In heutiger Zeit findet man die Stücke nur noch gelegentlich. Material kommt wenn dann meist einzeln aus alten Sammlungen. Da auch viele DM-Sammler Genussscheine sammeln möchte ich Ihnen hier zwei Papiere der Euro-Kai vorstellen die ich selbst bislang noch nicht kannte und die inzwischen wohl zu den eher seltenen Stücken gehören.
Es ist die Emission von 1985, > hier der Nennwert 50 DM (1 Genußrecht) und  > hier der Nennwert 100 DM (2 Genußrechte).  Bei mir waren das nur Einzelstücke, die im Shopverkauf leider bereits nicht mehr zur Verfügung stehen.


 

Hüttenwerke Siegerland Aktiengesellschaft, Siegen
Von der Siegerland 100 DM von 1964 möchte ich Ihnen noch ein zweites Stück vorstellen. Einfach deswegen, weil diese Version zur Entwertung statt hinten gestempelt im Siegel gelocht ist und eine Nummer jenseits der 40.000 hat - weit weg von der zuletzt gezeigten. Trotzdem gehört sie zu den ganz besonders seltenen und sehr gesuchten DM-Papieren, denn in Sammlerhänden befinden sich nur minimale Stückzahlen. Auch vom Papier weicht sie von den kleinen Nummern etwas ab, fast so als ob es zu einem etwas späteren Zeitpunkt eine zweite Druckauflage, aber mit gleichem Emissionsdatum gegeben hätte. 
  > Hier ist das Bild
 



Seereederei Frigga Aktiengesellschaft, Hamburg
Ende 1920 wurde die Seereederei "Frigga" unter Führung der Westfälischen Transport Aktien Gesellschaft gegründet. Die Aktien der DM-Zeit sind seltene und begehrte Liebhaberstücke. Aktuell bekannt sind mir die Jahrgänge August 1954 und Dezember 1963 als gelaufene (nummerierte) Papiere sowie ein Blankostück ohne Datum das anhand der Unterschriften der 1954-er Emission entspricht. Hier das Bild der > 1000 DM Aktie aus dem Jahr 1963.


 

Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main
Nicht ganz so selten wie die zuletzt vorgestellten, aber immer noch Topstücke da von mehreren Sammlergruppen gesucht (DM, Bank/Finanzen, Regional, DAX-Werte, bekannte Namen) sind folgende zwei Emissionen der Dresdner Bank: > Die 1000 DM-Aktie von 1958  und  > die 100 DM Aktie von 1957.


 

AluTeam Kommanditgesellschaft auf Aktien, Mayen
Nicht börsennotierte AG's werden in Ihrer branchengeschichtlichen Bedeutung oft unterschätzt. Zumindest eine Zeit lang war die AluTeam ein "BigPlayer" in Ihrer Branche. Die Geschichte der Firma Aluteam begann 1975 im Hinterzimmer einer Koblenzer Modeboutique. Dort hockten Dierk Behrmann und seine drei Kompagnons an einem Fernschreiber und versuchten Aluminiumerzeugnisse zu verkaufen. Fertigen ließ man mangels eigener Maschinen zuerst in Holland. Bereits 1977 entstand in Mayen die erste eigene Produktionsstätte, finanziert mit Krediten und öffentlichen Bürgschaften.
1987 war Aluteam bereits einer der größten unabhängigen Aluminiumhalbzeug-Produzenten Europas. Man beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 1400 Mitarbeiter und macht einen Umsatz von über 400 Millionen DM. Stamm- und Vorzugsaktien können Sie sich > hier ansehen.
 


Baumaterialien Handelsgesellschaft AG - Hagebau, Bayreuth

Von der Baumaterialien Handelsgesellschaft AG gibt es eine Emission die nach meiner Einschätzung deutlich seltener im Markt vertreten ist als die anderen Jahrgänge. Es handelt sich um den Jahrgang 1985, > hier als Beispiel die 100 DM Aktie.

 


Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg
Die DM-Aktien der Beiersdorf AG sind besonders beliebte und gesuchte Stücke. Leider ist die verfügbare Marktmenge sehr begrenzt. Aus dem Giesecke Archiv gab es die braune 5-er zuletzt ab und zu mal in Auktionen oder im Shopangebot, die anderen Nennwerte/Jahrgänge findet man hingegen nur noch ganz gelegentlich. Derzeit sind im Shop wieder ein paar Stücke verfügbar, leider aber schon nicht mehr vollständig. > Hier die Übersicht.



Ch. Gervais Aktiengesellschaft, München
Aus einem Nachlass ist vor wenigen Wochen ein kleiner Bestand eines Gervais Aktienjahrgangs aufgetaucht, der bislang vermutlich nicht bekannt war. Es handelt sich um die Emission vom Dezember 1958. Die Stücke sind topp erhalten und nun im > Shop verfügbar.

 

Cochemer Volksbank Aktiengesellschaft, Cochem
Die Cochemer Volksbank entstand bereits im Jahr 1870 als eGmbH. 1882 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Bis zur Fusion im Jahr 1969 mit der 1964 entstandenen Bank für Handel und Gewerbe (Volksbank) in Wittlich zur Vereinigte Volksbank AG war man 100 Jahre lang selbständig.
Den Rest der Firmengeschichte können Sie im Shop bei den Aktien nachlesen.
Insgesamt gibt es von der Cochemer Volksbank und der Nachfolgerin Vereinigte Volksbank 41 verschieden Aktien. 2 Firmennamen, 2 Nennwerte, viele Emissionen, alle Stücke Namensaktien auf verschieden Aktionäre ausgestellt, die neueren Emissionen lauten alle auf den Großaktionär SGZ Frankfurt.
Hier ein Bildbeispiel einer > alten Ausgabe des Jahres 1953, alle anderen können Sie sich soweit im Shop noch verfügbar dort ansehen. Suchbegriff "Volksbank Cochem".

 

Gebr. März AG, Rosenheim
Ein Imperium zerbröselt - ein toller Bericht von Klaus Wittmann, damals 1996 erschienen in "Die Zeit".
> hier nachzulesen

 

East Capital Beteiligungen AG, Lorsch
Für Sammler und Liebhaber unentwerteter Aktien bietet die East Capital eine vermutlich bereits 1997 oder 1998 in kleiner Stückzahl ausgelieferte Version der 5 DM Aktie des Jahres 1996 die in kompletter Originalerhaltung und mit vollem Couponbogen derzeit > hier im Shop verfügbar ist.

 

Creaton Aktiengesellschaft, Wertingen
Die CREATON AG mit Sitz in Wertingen bei Augsburg ist einer der größten deutschen Hersteller von Tondachziegeln. Das Unternehmen mit einem Exportanteil von ca. 35 % ist Marktführer im Bereich der Biberschwanzziegel und einer der führenden Hersteller von Pressdachziegeln in Europa.
Im Jahr 1995 erfolgte der Börsengang mit Vorzugsaktien in herrlicher optischer Gestaltung.
Schauen Sie sich die dekorativen und modern gestalteten Aktien an und lesen Sie die weitere Beschreibung > hier im Shop

 


Altana Industrie-Aktien und Anlagen AG, Frankfurt am Main
Jeder Sammler kennt den 1977-er Altana Jahrgang der unter der damaligen Firmenbezeichnung "Altana Industrie-Aktien und Anlagen AG" emittiert wurde. Geläufig sind die Nennwerte 50, 500 und 2500 DM. Den großen Nennwert über 100.000 DM habe ich als gelaufenes Stück bislang noch nie gesehen, aber zumindest ein Nullstück aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg kann ich > hier im Bild vorstellen. Ich gehe davon aus, dass bislang nur wenige solcher Stücke den Weg in den Sammlermarkt gefunden haben.

 


C.H.A. Bauelemente AG, München
Von der C.H.A. Bauelemente AG gibt es mit diesem Firmennamen nur die Emission 1995. Vorher lautete die Firmierung C.H.A. Chemie Holding AG. Von der 1995-er 5 DM Aktie gibt es auch unentwertete Stücke mit fast vollem Couponbogen. Mir waren diese Papiere bislang nicht bekannt. Da muss es in früheren Jahren mal eine Auslieferung gegeben haben, das muss aber schon im Jahr 2000 oder früher gewesen sein, denn die Entwertung der im Sammlermarkt bekannten 1995-er erfolgte schon im Juni 2001. Hier im Bild die > unentwertete Aktie und hier der > Couponbogen dazu. Für Sammler die speziell unentwertete DM-Papiere sammeln sicher ein hochinteressantes und bislang möglicherweise nicht bekanntes Objekt für Ihre Sammlung.

 


Altenburg Stralsunder Spielkartenfabriken AG - ASS, Leinfelden-Echterdingen, Stuttgart
Die Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabriken wurden bereits 1872 gegründet und hatte ihren Ursprung in Altenburg in Thüringen. Nach der Enteignung 1945 wurde der Firmensitz in den Westen verlegt. Bekannter Hersteller von Spielkarten wie Skat, Binokel, Schafkopf, Doppelkopf, Romme u.v.m. Ebenfalls Herstellung von Brett- und anderen Spielen. Seit den 1980-er Jahren in Leinfelden bei Stuttgart ansässig. Bereits seit 1996 im Konkursverfahren. Seit Juni 2002 wurden die ASS-Spielkarten wieder in Altenburg produziert. Bitte lesen Sie zur Firmengeschichte auch die Detailinformationen (rechts über dem Aktienbild).
Ende 2015 wurde die Börsennotiz eingestellt. Die AG wird aufgelöst. Der Abwicklungsüberschuss wurde gegen Einreichung von Coupon 2 an die Aktionäre ausbezahlt.
Genauere Infos zur Auflösung gibt es hier > in der Detailinformation. Ein Bild der weniger bekannten DM-Aktie mit dem > Nennwert 500 DM sehen Sie hier.



Deutag - Deutsche Tiefbohr-AG, Bentheim
Die heutige KCA Deutag Drilling GmbH ist ein weltweit operierender Konzern, dessen Kerngeschäft im Management und in der Herstellung sowohl von Offshore- als auch von Onshore-Förderanlagen für die Öl- und Gasindustrie besteht. KCA Deutag besitzt zwei Hauptniederlassungen in Aberdeen, Schottland und im niedersächsischen Bad Bentheim. Daneben gibt es Niederlassungen in Europa, Russland, Afrika, Asien und im Mittleren Osten. Das Unternehmen ist seit über hundert Jahren in der Ölförderbranche tätig. KCA Deutag gehört heute zum schottischen Unternehmen Abbot.
Weitere Infos sowie das Bild der Aktie mit Couponbogen entnehmen Sie dem aktuell noch verfügbaren Angebot > hier im Shop.


 

Rothenberger Aktiengesellschaft, Frankfurt
Rothenberger ist ein Hersteller von Rohrwerkzeugen und -maschinen in der Sanitär-, Heizungs-, Klima-, Kälte-, Gas- und Umwelttechnik und besteht seit 1949 als Edwin Rothenberger das Handelshaus Rothenberger gründete. Es entwickelte 1967 die Rothenberger R-System-Werkzeuge für die fittinglose Rohrinstallation.
1974 zog das Unternehmen nach Kelkheim im Taunus. Im selben Jahr übernahmen die Gebrüder Rothenberger die Verantwortung. Man expandierte 1976 mit der Gründung von Tochtergesellschaften ins europäische Ausland. 1979 wurde der dänische Lötgerätehersteller Exact in Aalborg gekauft, 1981 die größte Rohrhandwerkzeugfabrik Europas, Super EGO in Spanien. Im selben Jahr wurde die Muller, Unicum und FOP Werkzeuggruppe in Frankreich aufgebaut....
Aktien des Jahrgangs 1993 sind die einzigen die derzeit im Sammlermarkt verfügbar sind. Es sind drei Nennwerte davon bekannt (50, 20x50, 2000x50). Gelaufene (nummerierte) Papiere wurden bislang nicht gesehen. Ich kann Ihnen heute den > Nennwert 100.000 DM = 2000 x 50 im Bild vorstellen.



IHG Immobilienhandelsgesellschaft KGaA, Bielefeld
Im Shop sind nun ein paar der Aktien in zwei Nennwerten verfügbar. Es geht dabei um überschaubare Mengen (siehe auch Bericht unten).

> Hier ist das Angebot



Allianz Versicherungs-Aktiengesellschaft, Berlin und München
von der Allianz folgen hier noch die beiden letzten der großen Nennwerte über je eine halbe Million DM die ich im Bild vorstellen kann.
Es handelt sich um die Emission vom > Januar 1983 und die Ausgabe > Januar 1985. Beide sind als gelaufene, nummerierte Papiere sehr selten.



Herrenmühle vormals C. Genz AG, Heidelberg
Eigentlich ist von der Herrenmühle nur eine Emission des Jahres 1953 bekannt. Eigentlich, denn zuletzt kam etwas Verwirrung auf als ein Sammler bemerkte dass Blankodrucke und nummerierte verschiedene Ausgabedaten haben und selbst bei den Nummerierten wohl zwei verschiedene Papiere existieren. Das "richtige" Datum muss wohl der 8. Oktober 1953 sein.
Wie es aussieht haben alle > Blankodrucke 100 DM das Datum 8. Oktober und alle > Blankodrucke 1000 DM das Datum 8. August.  Die bekannten nummerierten 100-er sind bislang alle auf Oktober ausgestellt, aber bei den Nummern der 1000-er gibt es ein Durcheinander. "Richtig" ausgestellt sind kleine Nummern, bekannt >  z.B. Nr.5 oder Nr. 9 mit Datum Oktober.  Nun tauchte aber eine 1000-er > mit Nummer über 70 auf die plötzlich das Datum August 1953 hat.

Wer hat nummerierte 100-er die evtl. auch auf August ausgestellt sind oder wer hat nummerierte 1000-er im höheren Nummernbereich oberhalb 100 und welches Datum haben die? Oder gab es womöglich 2. Emissionen kurz hintereinander?  Infos gerne an info@sammleraktien-online.de - interessante Kombinationen werde ich dann hier veröffentlichen.


Industriewerte Aktiengesellschaft - Hoesch, Dortmund

Noch ein besonders seltenes Papier aus der Hoesch-Historie.
Die spätere Hoesch Werke Aktiengesellschaft wurde am 23.9.1953 unter dem Namen Industriewerte AG gegründet. 1972 wurde der Firmenname geändert in "Hoesch Werke AG". Auf dem Höhepunkt der Stahlkrise fusionierte Hoesch 1972 mit den niederländischen Koninklijke Hoogovens zum Estel-Konzern. Die Zusammenarbeit wurde jedoch 1982 wieder beendet, Hoesch saniert und 1983 wurden die letzten Aktien mit dem Namen Hoesch Werke emittiert. 1991 wurde Hoesch im Zuge einer feindlichen Übernahme vom Krupp-Konzern aufgekauft.
Wie die Aktien der Dortmund-Hörder Hütte waren die Aktien der Industriewerte AG lange Jahre weitgehend unbekannt, bis aus dem Giesecke-Archiv einige dieser tollen Papiere zur Verfügung standen. Allerdings ist hier bislang nur ein einziger Wert über 1000 DM (10x100) vom September 1953 im Umlauf. Eine Hand voll dieser Aktien sind auch als nummerierte Papiere bekannt. Eine davon kann ich Ihnen > hier vorstellen.

 


IHG Immobilienhandelsgesellschaft KGaA, Bielefeld
Die IHG wurde im Jahr 1989 in Siegen als GmbH gegründet. 1996 erfolgte die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), mit Firmensitz in Bielefeld. Dabei wurden diese Aktien ausgegeben.
Die Aktien wurden durch Finanzvertriebe meist bei Kleinanlegern untergebracht. Einen Handelsplatz für die Anteile oder eine öffentliche Börsennotiz gab es nicht.
Hauptinitiator und persönlich haftender Gesellschafter war der ehemalige Gärtner Ekhard Horstmeyer. Die Gesellschaft ging zahlreiche Beteiligungen im Immobilienbereich ein, direkt in Objekte oder in Immobilienfirmen. Über Treuhänder verwaltete man zeitweise über 10 Immobilienfonds. Protestierende Besitzer maroder Fonds erzählten, dass sie ihre Fondsanteile in IHG-Aktien umtauschen konnten.
CEO Horstmeyer erlangte noch besondere Bekanntheit als er 1996 im brandenburgischen Möglin als Besitzer der "Thaerhof Möglin Agrar GmbH" das 220 ha große Gut "Thaer-Hof" von der Treuhand kaufte. (Albrecht Daniel Thaer, 1752-1828, war der wichtigste Agrarreformer Preußens). Der Kaufpreis soll mit Krediten der IHG finanziert worden sein.
Die weitere Geschichte um den "Thaer-Hof" und die Gemeinde Möglin im Zwist mit Horstmeyer lesen Sie > am besten hier.
1998 gründete er in Möglin noch die Ökolonomia Vermögensverwaltung KGaA.

Horstmeyer verabschiedete sich später aus der Verantwortung der IHG KGaA. Bereits 2002 wurden in Hackenbroich 190 Wohnungen zwangsversteigert bei denen die IHG Mitbesitzer war. 2004 wurde eine Insolvenzeröffnung mangels Masse abgelehnt. Für die Liegenschaften des Gutes in Möglin wurden 2005 von der Aareal Bank die Zwangsversteigerung beantragt.

Von den Aktien ist nur der Gründerjahrgang 1996 in zwei Nennwerten (50 und 10x50) als "gelaufene" mit Nummer bekannt. Als Specimen mit Aufdruck existiert eine 10.000 x 50. Alle in farbenfrohem Erscheinungsbild, gedruckt bei Schleicher & Schuell. Die gelaufenen Aktien sind unentwertet und haben einen vollen Couponbogen. Die 50-er ist möglicherweise erstmals im Markt verfügbar. Die aktuell bekannte Menge der 50-er liegt bei R10 (max.5 Stücke).  In den nächsten Tagen kann ich im Shop welche davon anbieten.

Hier vorab die Bilder:  > 50 DM  und > 10 x 50 DM,  beispielhaft dazu noch > ein Couponbogen.

 


Dortmund Hörder Hüttenunion AG, Dortmund-Hörder
Ebenfalls aus dem Hoesch-Umfeld stammen diese hochdekorativen und besonders begehrten Aktien. 1966 wurde die Dortmund-Hörder Hüttenunion mit ihren Tochterunternehmen (zum Beispiel dem Eisenwerk Rothe Erde und der Hüttenwerke Siegerland) - insgesamt 25.200 Arbeiter und Angestellte mit 1,9 Milliarden DM Umsatz - von der Hoesch AG übernommen.
Lange waren die Aktien der DM-Zeit nahezu unbekannt, bis dann aus dem Giesecke-Archiv einige dieser tollen Papiere zur Verfügung standen.
Derzeit ist im Sammlermarkt allerdings nur eine einzige "gelaufene" (nummerierte) Version bekannt. Es ist die 1000 DM (10 x 100) Aktie vom Mai 1960 die ich Ihnen heute > hier vorstellen möchte.
Greifen Sie zu, wenn Ihnen so ein seltenes Papier angeboten wird.
Nachtrag: Ein Sammler erzählt mir, dass er auch eine 100-1960 als nummeriertes Stück hat. Sie ist ganz sicher noch seltener als die 1000-er.

 


Hüttenwerke Siegerland Aktiengesellschaft, Siegen
Zu den wirklich besonders seltenen DM-Aktien gehören die Papiere der Hüttenwerke Siegerland, die später von Hoesch übernommen wurden. Derzeit bekannt sind eine 100 DM Namensaktie von 10-1952 und 10-1953 (000-Versionen) und ein Blankodruck der 1000-er von 1954. Die einzige mir im Sammlermarkt bekannte gelaufene Emission die ist die Inhaberaktie 100 DM von 1964 die ich Ihnen > hier im Bild vorstellen kann.

 


ifta Institut für Tiergesundheit und Agrarökologie AG, Lindau - Bodensee
Das Institut für Tiergesundheit und Agrarökologie wurde im April 1991 in Lindau am Bodensee gegründet. Firmenzweck ist die Überwachung und Kontrolle der Qualität sowie die Zuverlässigkeit von Produkten und Prozessen mit dem Ziel der Förderung gesunder und unbedenklicher sowie umweltschonend erzeugter Nahrungsgüter.
Es gibt die Aktien-Jahrgänge aus Lindau 1991, 1992, 1993, und 1994 (2 x April und August) und Berlin 1996. Der Gründerjahrgang 1991 war bislang im Sammlermarkt kaum bekannt. Von dieser Emission möchte ich Ihnen heute die > 20-er Aktie (20 x 50 = 1000 DM Nennwert) vorstellen. Den Couponbogen gibt's ebenfalls > hier im Bild.

 


Allianz Versicherungs-Aktiengesellschaft, Berlin und München
von der Allianz fehlen noch die Bilder einiger großer Nennwerte ab 1974. Aus dem Jahr 1974 gibt es vom großen Nennwert gleich zwei Versionen, beide datieren vom Januar.
Die > eine Ausgabe hat im Druckbild noch das alte ovale Firmenzeichen auf der linken Seite, > die andere Ausgabe sieht schon aus wie die Nachfolgejahrgänge mit dem neuen Druckbild und hat das Firmenzeichen in rund im Unterdruck.
Dazu heute noch der > erste Jahrgang der 1980-er Jahre, die Emission vom Januar 1980. Alle nummerierten Allianz Emissionen mit dem Nennwert 500tsd. DM sind bislang im Sammlermarkt selten bis sehr selten. Von den "gelaufenen" Papieren die ich selbst im Angebot hatte waren die meisten ungelocht, viele sogar vollständig unentwertet. Auch hier der Rat: Zugreifen wenn solche Stücke angeboten werden, es kommt nur ganz selten vor.



ENBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
Die Badische Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG, später Badenwerk AG wurde 1921 gegründet und bestand bis 1996/1997 als Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Die Hauptversammlungen von Badenwerk und EVS (Energie-Versorgung Schwaben) beschlossen am 20. August 1997 die Fusion der beiden baden-württembergischen Energieunternehmen. Der Name des neuen Unternehmens lautete Energie Baden-Württemberg AG, abgekürzt EBW. Die Aktien der Badenwerk Holding AG (Verhältnis 1:1) und der EVS Holdings AG (Verhältnis 1:1,58) wurden in EBW-Aktien umgetauscht. Im Januar 1998 wurde aus marketingtechnischen Gründen der abgekürzte Name des Konzern von "EBW" in "EnBW" geändert. Die ENBW AG ist heute größter Energieversorger Süddeutschlands.
Nach der endgültigen Namensfindung > 1998 wurden neue Aktien von R. Oldenbourg in München gestaltet und gedruckt. Die Inhaberaktien, die gleich als Stückaktien emittiert wurden sehen richtig gut aus. Es ist die bislang einzige Emission und man kann davon ausgehen, dass auch bei der ENBW in Zukunft keine weiteren Aktien mehr gedruckt werden.

 

Innstadt Brauerei in Passau
Den Ursprung der Innstadt Brauerei findet man bereits 1318 in den Bischöflichen Höfen "enhalb der Innpruck". Bereits in den Jahren 1876 bis 1880 lieferte die Innstadt Brauerei als erste Brauerei aus der Provinz helles Bier nach München. Bis heute ist die traditionsreiche Brauerei aus der "Innnstadt" Passau selbstständig geblieben.

Die Aktien der DM-Zeit sind seit vielen Jahren im Sammlermarkt bekannt, Massenware wie viele früheren Papiere waren Sie allerdings nie. Es gibt Emissionen von 1951, 1963 und 1974, jeweils in den Nennwerten 100 und 1000 DM. Die Aktien kamen meist unentwertet in Umlauf. Die Ursprungsauflage der > 1000 DM von 1974 lag bei nur 250 Stücken. Wie viele davon tatsächlich im Sammlermarkt unterwegs sind ist mir nicht bekannt.

 

R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
Die R+V Versicherung AG (Raiffeisen- und Volksbanken Versicherung) ist eine der größten Versicherungsgesellschaften Deutschlands und Obergesellschaft des R+V Konzerns mit Sitz in Wiesbaden in Hessen. Sie wurde 1922 als Raiffeisen Allgemeine Versicherungsgesellschaft a.G. und Raiffeisen Lebensversicherungsbank a.G. in Berlin gegründet und gehört heute gehört zur genossenschaftlichen FinanzGruppe des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR). Zugleich ist sie der zentrale Rückversicherer der Erstversicherungsgesellschaften der R+V. Daneben tritt sie eigenständig am internationalen Rückversicherungsmarkt auf. Eine öffentliche Börsennotiz der R+V hat es nie gegeben.

Die Aktien aus der DM-Zeit sind sehr selten, nummerierte Papiere sind im Sammlermarkt praktisch unbekannt. Die Blankodrucke von Giesecke & Devrient gibt es von 1975, 1977, 1985, 1986 und 1988. Alle sind Namensaktien. Der Reigen der Nennwerte reicht von 100 DM bis zu 1 Million DM. Verfügbares Material ist derzeit bei Sammlern verteilt, freie Papiere dürfte es kaum noch geben. Falls doch rechnen Sie in Auktionen mit Preisen oberhalb 200,00 EUR, ggf. deutlich darüber. Als Bildbeispiel hier die Aktie im > Nennwert 10.000 DM (10 x 1000) des Jahres 1986.

 

Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main
Von der Dresdner Bank fehlen noch die seltenen Jahrgänge aus den 1970-er Jahren mit dem großen Nennwert 100.000 DM. Das sind die Emissionen November 1971, Mai 1974, Februar 1975 und Juni 1977.  Stellvertretend hier das > Bild der 1977-er Ausgabe. Auch hier der Rat: Zugreifen wenn irgendwo solche Papiere angeboten werden. Bislang sind mir nur ganz wenige Stücke davon bekannt, manchmal sind es bislang sogar nur Einzelstücke.


RAPAG - Raspe & Paschen Aktiengesellschaft, Hamburg
Die Raspe & Paschen AG wurde im Jahr 1987 gegründet und hatte Ihren Firmensitz zuletzt am Stenzelring 33 in Hamburg. Bereits heute (2015) findet man nicht mehr viele Informationen über die AG. Hauptgeschäftszweck war der Handel mit Naturdärmen als Zulieferer für die Nahrungsmittelindustrie und Großmetzgereien. Ansonsten der Import, Export und Handel von und mit Waren aller Art sowie Speditionsdienstleistungen, vorwiegend im Baubereich. Die Firma wurde im Laufe der 2000-er Jahre abgewickelt und im Jahr 2010 aus dem Handelsregister gelöscht.
Eine öffentliche Börsennotiz der RAPAG gab es nicht. Es ist von den Aktien nur der Jahrgang 1988 in mehreren Nennwerten und nur als Blankodruck bekannt. Hier im Bild der > Nennwert 50 DM. Einen Couponbogen gibt es auch dazu.


RWE-DEA Aktiengesellschaft für Mineraloel und Chemie, Hamburg
Gegründet im Januar 1899 als "Deutsche Tiefbohr Aktiengesellschaft". Gehörte zu den wenigen börsennotierten Ölgesellschaften in Deutschland. 1911 wurde der Name in Deutsche Erdöl-AG abgeändert. Herstellung von Mineralölprodukten, Rohbraunkohle, Briketts, Braunkohlenteer, Paraffin usw. 1948 wurde die Gesellschaft nach Hamburg verlagert. 1965 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 2 Milliarden DM und hatte 26.400 Mitarbeiter. Weitere Infos unter Deutsche Erdöl oder RWE-DEA im Shop.
Aus der DM-Zeit sind aktuell nur zwei Aktien als Blankoversionen bekannt. Es ist der Jahrgang 1993 im Nennwert > 50 DM und  > 500 DM (10x50).


Ergo Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf
Von der Ergo Emission des Jahres 2000 fehlen noch zwei Nennwerte die ich im Bild vorstellen möchte.
Heute beginne ich mit der > 100-er Stückaktie und zum Schluss noch die größte Stückelung, die > 500-er Stückaktie. Greifen Sie zu, wenn Ihnen so ein seltenes Papier begegnet. Die im Markt verfügbare Menge ist extrem knapp und es könnte sein, das bereits so gut wie alle Papiere in festen Sammlerhänden sind.

 

Allianz Aktiengesellschaft Holding, Berlin und München
von der Allianz gibt es von den meisten Jahrgängen auch den ganz großen Nennwert über 500.000 DM. Von den alten Jahrgängen bis 1974 habe ich schon welche vorgestellt. Heute ist einer der neueren dran, genau der letzte gedruckte Jahrgang 1995 mit der Firmierung "Allianz Aktiengesellschaft Holding".
Es ist in diesem Fall ein  > ein Blankodruck von Giesecke & Devrient.  Nummerierte Stücke des großen Nennwertes aus den 1980-er Jahren folgen demnächst.   

 

F. Reichelt Aktiengesellschaft, Hamburg
Gleich zu Jahresbeginn hatte ich die F. Reichelt AG aus Hamburg vorgestellt.
Aus der DM-Zeit gibt es Aktien ab 1956 bis 1991, der letzte Jahrgang auch als Vorzüge. Das Druckbild wurde in den 1970-er Jahren stark modernisiert, die letzte Emission 1991 nochmals verändert. Fast alle Emissionen sind nur als Blankodrucke aus dem Archiv von Giesecke & Devrient bekannt.
Es fehlen noch die älteren Emissionen. Das Druckbild der älteren Papiere wurde von 1956 bis 1969 verwendet. Stellvertretend kann ich Ihnen hier aus dem Jahr 1969 die Nennwerte
 > 100 DM  und > 500 DM vorstellen. Bei der alten Ausgabe gab es auch noch die > alte Couponversion (10-er mit großen Coupons). 
 


Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main
Weitere seltene Emissionen der Dresdner Bank, dieses Mal aus dem Bereich der ganz großen Nennwerte 100.000 DM.
Ende der 1960-er Jahre gab es die Emissionen Juni 1968 und Juni 1969.  Beide Papiere sind mir als nummerierte Versionen bekannt. Da sich auch hier das Aussehen bis auf die Unterschriften und die Nummern praktisch nicht unterscheidet stellvertretend das Bild der Emission
 > 100.000 DM von 1968.

 

ASKO Lebensmittelfilial- und Kaufhaus AG, Saarbrücken
ASKO wurde 1972 gegründet und betrieb im Jahr 1994 ca. 70 Modemärkte, 138 Baumärkte, 60 Möbelmärkte, fast 90 SB-Warenhäuser und 920 Lebensmittel-Filialbetriebe im Groß- und Einzelhandel. Im Jahr 1996 entsteht durch die Verschmelzung der Handelsunternehmen Asko Deutsche Kaufhaus AG, Kaufhof Holding AG und Deutsche SB-Kauf AG der neue deutsche Handelsriese METRO AG. Die Metro geht noch im gleichen Jahr an die Börse und wird im DAX notiert.
Von Asko gibt es DM-Emissionen von 1972 bis 1988 (1976 Asko Deutsche SB Kaufhaus, zuletzt ab 1984 Asko Deutsche Kaufhaus AG). Fast alle Stücke sind im Sammlermarkt nur als Blankodrucke von Giesecke & Devrient bekannt.
Zumindest von der 1972-er Ausgabe waren auch ein paar nummerierte Papiere im Umlauf. Das Umtauschverhältnis damals war 1:19, man bekam also 19 Metro Stammaktien für eine Asko. Dieser Umtausch ist meines Wissens noch immer möglich (Stand Ende 2015).
Als Bild steht im Moment allerdings nur eine > Blankoaktie zur Verfügung. Aber wenigstens gibt es auch einen > Couponbogen dazu.

 

Mühl Product & Service, Thüringer Baustoffhandel, Kranichfeld
Update zu Mühl: In den 3 Tagen nach meinem ersten Hinweis wurden in Frankfurt und Stuttgart über 100.000 Aktien zwischen 0,25 und 0,42 EUR gehandelt. Woher das Interesse stammt ist mir noch nicht bekannt. Im Jahr 2015 wechselten aber mind. 2 Mio. Aktien den Besitzer. Das Insolvenzverfahren wurde bereits 2002 eröffnet. Im Geschäftsbericht für 2012 gab es bei einem gezeichneten Kapital von 20,26 Mill. Euro ein bilanzielles Kapital von minus 199,5 Millionen EUR. Vielleicht hat das neu aufgekommene Interesse steuerliche Hintergründe (nutzbare Verlustvorträge)?

 

Ergo Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf
Ergo entstand 1997 durch Fusion der Victoria Holding AG mit der Hamburg-Mannheimer AG. 2001 gab die Mehrheitsaktionärin Münchener Rück ein Umtauschangebot an die Ergo-Aktionäre ab, der Streubesitz verringerte sich dadurch erheblich. In der HV 2010 wurde die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Ergo Versicherungsgruppe AG auf die Munich Re beschlossen (Squeeze Out).
Ob 1997 Ergo Aktien gedruckt wurden ist mir nicht bekannt. Hier stelle ich Ergo-Aktien aus dem Jahr 2000 vor. Ein Probedruck, hergestellt von Giesecke & Devrient als Guillochendruck mit Trockensiegel und der für diese Druckmuster typischen vollflächigen Giesecke Bedruckung auf der Rückseite. Von diesen Zertifikaten gibt es nur ganz wenige Stücke im (unteren) 1-stelligen Bereich. Nummerierte Papiere sind im Sammlermarkt bislang unbekannt.
Heute beginne ich mit der > 10-er Stückaktie. Und hier > der Couponbogen dazu. Weitere Stückelungen der 2000-er Emission werden folgen.
 

Mühl Product & Service, Thüringer Baustoffhandel, Kranichfeld
Ich habe schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht dass es bei Insolvenzwerten immer wieder überraschende Kursbewegungen gibt die manchmal auch für Besitzer "historischer" Wertpapiere interessant sind. Das waren zuletzt die OAB, Ymos oder auch die Dorstener Maschinenfabrik.
Aktuell gibt es eine erstaunliche Nachfrage nach Mühl Aktien. Der Kurs liegt heute (Januar 2016) bei 0,25 EUR, ein Vielfaches über den Tiefstkursen. Eine 100-er (100x5 DM Nennwert) hat somit einen Einlösewert von EUR 25,00, eine große 1000-er (1000x5 DM) volle 250,00 EUR.
Aber: Bei Einlieferungen immer die Kosten mitberechnen:  > Hier ein Bild der 500-er Mühl-Aktie.

 

Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main
Weitere seltene Emissionen der Dresdner Bank aus dem Bereich der 50 DM Nennwerte sind die Jahrgänge 1971 (November), 1974 (Mai) und 1977 (Juni). Alle drei Papiere sind mir als nummerierte Versionen bekannt.
Da sich auch hier das Aussehen bis auf die Unterschriften und die Nummern praktisch nicht unterscheidet stellvertretend das Bild der Emission > 50 DM von 1971.

 

Alcatel Kabel Beteiligungs-AG, Hannover
Nach der 1992 erfolgten Übernahme von Kabel Rheydt wurde die Alcatel Kabel Beteiligungs-AG als Holding für kabelmetall electro und Kabel Rheydt sowie deren Beteiligungsgesellschaften gegründet. Die Alcatel Kabel Beteiligungs-AG wird als Holding im Jahr 2000 zur Nexans Deutschland AG.
Gedruckte Aktien mit der Firmenbezeichnung "Alcatel Kabel Beteiligungs-AG" gibt es nur als Blankopapiere aus dem Jahr 1993 in 2 Nennwerten. Andere Nennwerte oder gelaufene (nummerierte) Papiere sind mir im Sammlermarkt bisher nicht begegnet.
Hier die Bilder: > 10 x 50 DM von 1993 und der kleinere Nennwert > 50 DM von 1993.

 

F. Reichelt Aktiengesellschaft, Hamburg
Bis Ende Januar 1994 belieferte die F.Reichelt AG als pharmazeutischer Großhändler Apotheken und medizinischen Fachhandel mit Arzneimitteln, pharmazeutischen Produkten und Medizinalprodukten. Danach wurden ihre Betriebe des pharmazeutischen Großhandels an die Phoenix Pharmahandel AG & Co., Mannheim, verpachtet und gleichzeitig Kommanditanteile an dieser Gesellschaft gezeichnet. Die F. Reichelt AG hält seitdem einen Anteil von 19,8 % an der Phoenix Pharmahandel AG & Co. 1993 erhielt die AG frühere Liegenschaften in Görlitz zurück übertragen. Weitere Informationen finden Sie bei den jeweiligen Artikelbeschreibungen.
Aus der DM-Zeit gibt es Aktien ab 1956 bis 1991, der letzte Jahrgang auch als Vorzüge. Das Druckbild wurde in den 1970-er Jahren stark modernisiert, die letzte Emission 1991 nochmals verändert. Fast alle Emissionen sind nur als Blankodrucke aus dem Archiv von Giesecke & Devrient bekannt.
Heute stelle ich Ihnen die beiden modernen Papiere vor:
Hier der riesige Nennwert > 100.000 DM von 1977 und hier die > Vorzugsaktie des letzten Jahrgangs 1991.

 

Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main
Auf Anordnung der Siegermächte des 2. Weltkrieges wurden die deutschen Großbanken zunächst in kleinere Regionalinstitute aufgespaltet. 1957 gab es dann wieder die ersten Aktien auf DM lautend, die den alten Namen Dresdner Bank trugen. Das Druckbild dieser ersten DM-Emission wurde nahezu unverändert bis ins Jahr 1984 verwendet. Es gab zahlreiche Jahrgänge von denen einige nur ganz wenig im Sammlermarkt bekannt sind, insbesondere gelaufene Papiere von Ende der 1960-er und den 1970-er Jahren.
Einige davon möchte ich nach und nach hier im Bild vorstellen, ich fange an mit dem Nennwert 1000 DM aus den Jahren 1974 (Mai) und 1977 (Juni). Hier das Bild des > Jahrgangs 1974, die 1977-er sieht optisch gleich aus. Beide sind zum jetzigen Zeitpunkt als eher (sehr) selten einzustufen.


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2016 - Vers. 2.02