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aktuelle Informationen speziell zum Sammelgebiet DM-Aktien (2015)

Infoticker für Sammler von DM-Aktien


Nur zum persönlichen, privaten Gebrauch. Kopieren, Vervielfältigen, Weitergabe und kommerzielle Verwendung sind nicht gestattet.

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen ohne jegliche Gewähr. Bei verändertem Informationsstand werden ggf. Korrekturen vorgenommen. Für konstruktive Hinweise (bitte per Email oder Telefon) bedanke ich mich.

 

Dezember 2015
Meine Aktivitäten hier im Infoticker waren 2015 etwas unregelmäßig, ich hoffe aber es war trotzdem die eine oder andere interessante Information für Sie dabei.

Zusätzlich zum Infoticker hier gibt es laufend Infos und Produktvorstellungen in Facebook, dort natürlich nicht nur über die Aktien der DM-Zeit.
Schauen Sie einfach mal vorbei, vielleicht lernen Sie dort sogar auch neue Sammler kennen, viele sind schon dabei:  http://www.facebook.com/sammleraktien/

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2016 und dass der Schwung im Sammelgebiet der DM-Aktien erhalten bleibt. Sie wissen alle, dass die DM-Sammler inzwischen ein ganz wichtiger und wesentlicher Teil der deutschen HWP-Szene sind.

Im Jahr 2016 geht der Infoticker > hier weiter.

 

 

Dezember 2015
Bereits im Januar dieses Jahres habe ich über die großen Nennwerte der Fielmann AG gesprochen. Da passt es besonders, dass ich Ihnen zum Jahresabschluss endlich ein Bild dieses besonders schönen Papiers vorstellen kann. Es ist der Nennwert 500 DM (100 x 5 DM).
Die tolle optische Gestaltung der Aktie wurde im Atelier Roger Pfund in Genf entworfen, der Druck erfolgte bei Orell Füssli Graphische Betriebe in Zürich, insbesondere auch weil dort spezielle Maschinen für die metallischen Gold- und Silbereffekte auf der Aktie verfügbar sind.
Dieser Probedruck von Orell Füssli entspricht bis auf die Nummerierung vollständig dem späteren Originaldruck. Wasserzeichenpapier, Gold- und Silberdruckelemente, Trockensiegel. Der Couponbogen hängt an, Mantel und Bogen sind zusammenhängend auf einen Din a3 Bogen gedruckt.
Hier  > die Aktie  und hier  > der Couponbogen
 


 
Dezember 2015
Die Anneliese Zementwerke Aktiengesellschaft aus Ennigerloh wurde hier schon vorgestellt. Die letzte gedruckte Emission des Jahres 1988 ist im Sammlermarkt nur als Vorzugsaktie bekannt. Ob bei der Kapitalerhöhung 1988 auch Stammaktien ausgegeben wurden ist mir aktuell nicht bekannt. > Hier die Aktie und  > hier der Couponbogen.

 

 

Dezember 2015
Von den verschiedenen Concordia Emissionen gibt es in letzter Zeit wahrlich genug Angebot. Von der alten Concordia-Bergbau bis hin zu letzten Emission des Jahres 1996 als Concordia Industrie Holding AG. Von eben dieser letzten Emission gibt es auch einen > großen Nennwert 1000 DM (200 x 5) den man allerdings weitaus seltener antrifft als die Meisten anderen.    

 


Dezember 2015
Ein Papier das nicht nur für DM-Sammler sonder auch für Liebhaber regionaler Papiere aus Bremen oder Hamburg interessant ist, ist die Aktie der Hanseatische Capital Invest Aktiengesellschaft aus Bremen.
Die heutige HCI Capital AG ist ein börsennotiertes Emissionshaus für geschlossene Fonds und strukturierte Finanzprodukte mit Sitz in Hamburg. Die Gründung erfolgte Ende 1985 als Hanseatische Capital Invest AG in Bremen. Daraus wurde dann 2001 zunächst die HCI Holding GmbH mit neuem Sitz Hamburg, 2005 die HCI Capital AG. Begonnen wurde anfangs mit der Emission von Schiffsbeteiligungen. 1997 wurde das Angebot um Immobilienfonds und 2000 mit Private Equity Dachfonds erweitert. 2014 hat die Gesellschaft rund 140 Mitarbeiter und ist im Entry Standard börsennotiert.
Gedruckte Aktien gibt es nur von der "alten" AG mit Firmensitz Bremen, im Markt ist nur der Gründerjahrgang 1985 und nur > in diesem Nennwert 100 DM als Blankoversion bekannt. Andere Nennwerte oder gelaufene Papiere sind in Sammlerkreisen vermutlich nicht bekannt.

 

November 2015
85 Jahre lang - von 1912 bis 1997 - war der Name
Hamburg-Mannheimer ein Begriff in der deutschen Versicherungslandschaft. Die heutige ERGO Lebensversicherung AG ist der Nachfolger der Hamburg-Mannheimer.

Ergo entstand 1997 durch Fusion der Victoria Holding AG mit der Hamburg-Mannheimer AG. 2001 gab die Mehrheitsaktionärin Münchener Rück ein Umtauschangebot an die Ergo-Aktionäre ab, der Streubesitz verringerte sich dadurch erheblich. In der HV 2010 wurde die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Ergo Versicherungsgruppe AG auf die Munich Re beschlossen (Squeeze Out).
Aus der DM-Zeit sind Aktien der "Hamburg-Mannheimer AG" (Emissionen 1956 bis 1993) und der "Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG" (Jahrgänge 1982 bis 1998) bekannt. Alle sind Namensaktien, alle Blankoversionen aus dem Druckereiarchiv. Nummerierte Papiere sind im Sammlermarkt praktisch unbekannt.

Hier im Bild nun eine Globalaktie der Hamburg-Mannheimer über > 100.000 DM aus dem Jahr 1993.

 

November 2015
Eine absolute Topaktie, sowohl für Branchen- als auch für Regional- und DM-Sammler ist das Papier der
Hamburger Kreditbank Aktiengesellschaft. 1945 wurde die Dresdner Bank - wie die anderen Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank auf Anordnung der Siegermächte des 2. Weltkrieges in kleinere Regionalinstitute aufgespaltet. 1952 wurde die Dresdner Bank in drei Nachfolgeinstituten zusammengefasst. Die Hamburger Kreditbank war die Sektion Nord. Es gibt die Jahrgänge 1952 und 1956, ab 1957 gab es wieder Aktien der Dresdner Bank. Hier ein großer Nennwert vom > März 1956 und hier der > Couponbogen dazu.

 

November 2015
Einer der bekanntesten und berühmtesten Namen aus dem Bereich der optischen Industrie in Deutschland ist Zeiss Ikon. 1926 entsteht aus dem Zusammenschluss der Unternehmen Optische Anstalt C.P. Goerz AG, Berlin (gegründet 1903); Contessa-Nettel AG Stuttgart; Heinrich Ernemann AG, Dresden und Ica AG, Dresden die neue ZEISS IKON AG in Dresden. 1927 Beitritt der AG Hahn für Optik und Mechanik, Kassel. Erst 1989 erfolgt die Umbenennung in IKON AG. Hier gelangen wir zu den DM-Aktien, von denen hauptsächlich die Ausgabe 50 DM von 1991 im Sammlermarkt bekannt ist. Weitaus seltener hingegen ist die 20-er Stückelung (20 x 50 DM) dieser Emission die ich > hier vorstellen möchte. Zu dieser Blankoversion gibt es auch noch den > vollständigen Couponbogen.

 

November 2015
In Fortsetzung zur unten vorgestellten "Dortmunder Union" hier die Aktien der fusionierten Nachfolgergesellschaft Dortmunder Union Schultheiss Brauerei AG.  Diese gibt es nur aus dem Jahr 1973, als "gelaufene" in vier Nennwerten, zwei weitere die vermutlich nur als Blankodrucke bekannt sind. Es sind die NW 50, 2x50, 10x50, 20x50, 50x50 und als Globalaktie 4000x50. Auch von den kleineren Nennwerten gibt es Blankopapiere die Stückzahlmäßig sogar deutlich seltener sind als die nummerierten Papiere. Von diesen kann ich ihnen die > 10x50 DM und die > 20x50 DM hier im Bild vorstellen. Und zu diesen gibt es sogar noch diie Couponbögen dazu. > Hier ein Bildbeispiel.

 

November 2015
In Dortmund gab es früher eine "Brauereiszene" mit vielen bekannten Namen, ähnlich der Brauereidichte anderer großer Städte wie z.B. München. Eine der bekanntesten davon war die Dortmunder Union Brauerei AG. 1972 schloss man sich dann mit der "Schultheiss" zur Dortmunder Union Schultheiss Brauerei AG zusammen und es begann der Aufstieg zur größten deutschen Getränkegruppe, die 1998 in Brau und Brunnen AG umbenannt wurde.
Aus der DM Zeit sind von der "Union" die Jahrgänge 1959, 1963, 1967 1968 und 1971 bekannt. Hier zwei Beispiele im Bild: > 100 DM von 1963 und  > der letzte Jahrgang 1971.

 

November 2015
Jeder Sammler kennt die olivfarbene, oft etwas düster wirkende Aktie der Trinkaus & Burkhardt KGaA aus Düsseldorf. Ein optisch wegen des herrlichen Portraits des Gründers Christian Gottfried Jaeger trotzdem, oder gerade deswegen besonders schönes Papier. Aber der Markt kennt fast nur diese 1000-er (20 x 50 DM) von 1985 als gelaufenes Papier. Es gibt aber auch eine blaue 100-er, die ich Ihnen heute als Blankoversion vorstellen möchte. > Hier die Aktie und > hier der Couponbogen. Nummeriert ist mir die blaue 100-er bislang noch nicht begegnet.

 

November 2015
Ein regionaler Gasversorger für den Raum Hessen. Die Firma lautete bis 1913: Höchster Gasbeleuchtungs AG, danach: Hessen-Nassauische Gas-Aktiengesellschaft. Aktien der Hessen-Nassauische Gas AG aus der DM-Zeit sind im Sammlermarkt wenig bekannt. Es gibt die Jahrgänge 1963, 1964, 1965 und 1974. Mir sind nur Blankopapiere begegnet. Hier zwei Beispiele im Bild: > 100 DM von 1974  und  > 1000 DM von 1965.

 

Oktober 2015
Eigentlich stelle ich hier nur Aktien vor und das Papier um das es heute geht ist nicht mal von mir, aber optisch so schön, dass ich die Bilder einfach zeigen muss. Es handelt sich um eine 5-jährige Inhaber-Schuldverschreibung der Porsche International Financing plc. aus dem Jahr 1997. Der komplette Zinsscheinbogen hat 5 eher unscheinbare Couponabschnitte, wurde aber mit 6 Abbildungen verschiedener Porsche Modelle aufgepeppt. Die Bilder werden zur Verfügung gestellt von Alfons Weinfurtner der eine der ganz großen DM-Sammlungen in Deutschland besitzt.
> Hier die Anleihe und dazu > hier der Couponbogen.

Oktober 2015
Eine Topaktie für Branchen- und Regionalsammler: Die Hamburg-Bremer Feuer-Versicherungs-Gesellschaft aus Hamburg. Aktien der DM-Zeit gibt es aus den Jahren 1955 (in drei Nennwerten) und 1968. > Hier die seltene 50 DM Aktie des letzten gedruckten Jahrgangs. Als nummeriertes Stück bislang unbekannt (Stand 2015). Blankoversion aus dem Druckereiarchiv als Guillochendruck mit Trockensiegel und der für diese Blankoversion typischen vollflächigen Giesecke Bedruckung auf der Rückseite. Und einen wunderschönen (angeschnittenen) alten > 10-er Couponbogen gibt es auch noch dazu.

 

Oktober 2015
Von den Aktien der Agrippina Versicherungsgruppe aus der DM-Zeit fand man lange Zeit fast nur Papiere der Agrippina Lebensversicherungs-AG (Jahrgänge 1953-1984). Erst später tauchten im Sammlermarkt auch die Emissionen der Agrippina Rückversicherung Aktiengesellschaft in Köln (1989 und 1995) und der Agrippina Versicherungs-Aktiengesellschaft in Köln (1960 bis 1965) auf - meist aber nur als Blankopapiere
Von letzterer gibt es auch noch Genuss-Scheine aus den Jahren 1987 bis 1990.
Stellvertretend möchte ich hier zwei der eher seltenen Stücke vorstellen: > Agrippina Rückversicherung von 1989  und die > Agrippina Versicherungs-AG.

 

Oktober 2015
Immer wieder entdeckt man bei den - sammlertechnisch betrachtet - scheinbar "grauen Mäusen" ein paar sehr interessante Aspekte. So gesehen bei einer der ganz "altbekannten" Aktien im Bereich der DM-Papiere. Es ist die Rede von der Tonwarenindustrie Wiesloch AG. Auf den DM-Aktien aus 4 Jahrgängen gibt es in der linken Bordüre sage und schreibe gleich drei verschiedene (!) Firmenzeichen -
1950, 1971/74 und 1984 unterscheiden sich jeweils - im Anschluss im Bild zu sehen.
Vermutlich ebenso wenig bekannt ist vielen Sammlern und Liebhabern, dass der Aktienmantel der Ton Wiesloch noch viele Jahre als Marseille-Kliniken AG weiterverwendet wurde. Die altbekannte WCM war damals der Vermittler und aus dem Ton- und Dachziegelhersteller wurde ein Klinikbetreiber. Zu den Aktien der Marseille-Kliniken AG gibt es später dann auch noch interessante Nachrichten - Fortsetzung folgt.
Nun die Bildbeispiele der TIW mit den verschiedenen Firmenzeichen:  > 1950  - > 1971/74  und  > 1984

 

Oktober 2015
In den letzten Jahren Jahren kam der Großteil neuer und bislang im Sammlermarkt noch nicht bekannter DM-Papiere aus dem ehemaligen Druckereiarchiv von Giesecke & Devrient. G&D hat(te) in Deutschland den deutlich größten Anteil am Wertpapierdruck.
Diese G&D Blankopapiere unterscheiden sich oft etwas von den "gelaufenen" Papieren, es gibt sie in vielen verschiedenen Variationen. Im wesentlichen sind es aber zwei Gruppen die den Großteil der Emissionen ausmachen.
G&D hat die Archivdrucke meist nicht auf Wasserzeichenpapier gedruckt. Die Papierstärke entspricht so weit den späteren Drucken. Alte Ausgaben der 1950-er bis ca. Mitte der 1960-er Jahre (einen festen Zeitpunkt im Papierwechsel kann man nicht fixieren) haben in der Regel das originale Trockensiegel, den Guillochendruck, keine Lochungen und keine bedruckte Rückseite. Zur Entwertung ist auf dem Mantel meist nur ein kleiner unscheinbarer Stempel auf der Rückseite, auf den Couponbögen fast immer gar keine Entwertung.
Und noch einen Vorteil haben die alten Emissionen: Wenn Coupons dabei sind, dann meist noch die großen 10-er (max. 10 Coupons + Erneuerungsschein) die optisch einfach viel schöner sind.

Die späteren Papiere ab ca. Mitte/Ende der 1960-er Jahre wurden dann rückseitig mit einem typischen Druck versehen den ich > hier im Bild zeigen kann. Dazu kamen auf dem Mantel kleine Lochungen, meist 1 oder 2 Löcher im Bereich wo später die Nummer steht, eine weitere Lochung unten in der Nähe des Siegels und/oder der Unterschriften. Das Trockensiegel wird aber normalerweise von der Lochung nicht tangiert und ist unbeschädigt. > Beispielbild.
Störender als auf dem Mantel sind bei der neueren Version die Lochungen auf den Couponbögen. In jedem einzelnen Coupon ein Loch, oft sogar zwei, da hilft evtl. das Unterlegen eines Blatt Papiers in passender Farbe, damit die Optik weniger gestört ist. > Beispielbild.

Abweichungen davon gibt es einige, bei wenigen neueren Papieren hat man z.B. auf die Prägung des Trockensiegels verzichtet, da findet man dann nur eine glatte runde Fläche.

 

Oktober 2015
Nachtrag zur Naturella-Südsaft AG: Aus einer der größten Sammlungen für DM-Aktien stammt diese Aktie mit dem großen Nennwert 50.000 DM. Die Aktie ist völlig original, nicht entwertet und hat sogar noch Coupons dabei. Die abgebildete Gründer-Emission August 1961 hatte eine Gesamtauflage von 40 Stücken. Vermutlich waren alle im Besitz der Muttergesellschaft WLZ. Wie viele davon in den Sammlermarkt gelangten ist nicht bekannt. Die Anzahl dürfte aber im (unteren) 1-stelligen Bereich liegen.
 > Hier die Aktie und  > hier die Coupons
Vielen Dank an den Sammler für die Bilder (!).
Von diesem großen Nennwert 50.000 DM ist noch ein zweiter Jahrgang bekannt. Bei der Kapitalerhöhung im Juli 1968 wurden weitere 10 Stücke der 50.000-er ausgegeben. Ob von diesen Papieren welche in Sammlerhand sind ist mir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht bekannt.
 

Oktober 2015
Die "normalen" Nennwerte 100 DM und 200 DM, Stämme und teils auch Vorzüge der Naturella-Südsaft AG gehörten zu den ersten Angeboten im Markt für DM-Aktien die es schon vor rund 20 Jahren in großen Mengen und entsprechend preisgünstig gab.
Es gibt aber auch Nennwerte, die der Markt nur in sehr kleiner Menge oder fast gar nicht kennt: Das sind z.B. > 300 DM - > 500 DM  oder > 1000 DM.  Alle Papiere gibt es auch als "gelaufene" (nummerierte) Stücke, aber beide Versionen, Blanko oder nummeriert sind jeweils selten bis sehr selten.
Nachtrag: Vorzüge gab es nur von den ersten beiden Jahrgängen 1961 und 1962.


Oktober 2015
Es war im Jahr 2002 oder 2003. Die DM-Aktien der Versicherungsgesellschaft "Deutscher Ring Lebensversicherung" aus Hamburg waren im Sammlermarkt noch nahezu unbekannt. Von  zwei, drei Seiten tauchten dann plötzlich Papiere auf, im 100-er Paket, die neue Version mit modernem Druckbild die ab 1970 verwendet wurde.
Die alten Ausgaben die noch ein völlig anderes Aussehen hatte ist dagegen bis heute nur in wenigen Sammlungen vertreten.

Hier die letzte Emission des Jahres 1969 mit dem alten Druckbild:  > 50 DM von 1969  und  100 DM von 1969

 

Oktober 2015
Das Drogerieimperium Rossmann....
Die heutige Dirk Rossmann GmbH, allgemein als "Rossmann" bezeichnet, ist die zweitgrößte Drogeriemarktkette Deutschlands mit Sitz im niedersächsischen Burgwedel bei Hannover.
1987 erfolgte die Gründung der Aktiengesellschaft als Rossmann Parfüm AG. Eine öffentliche Börsennotiz hat es nie gegeben. Die Gesellschaft verblieb auch als AG mehrheitlich in Familienbesitz. Die Firmierung als AG behielt man nur einige Jahre bei.

Rossmann Aktien sind als "gelaufene" (nummerierte) Papiere im Sammlermarkt praktisch nicht bekannt. Der Sammlermarkt kennt aber Blankopapiere aus dem Jahr 1989. 2 der Nennwerte stelle ich hier vor:  > 50 DM - 1989  und  500 DM - 1989.

 

Oktober 2015
Jeder DM-Sammler kennt die Aktie des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport AG. Es ist diese blaue Musteraktie aus dem Jahr 2001, eine Stückaktie von Schleicher & Schuell gedruckt mit der Nummer 000, ohne erkennbares Trockensiegel, rückseitig durchgehender Aufdruck "Muster", etwas kleiner als Din a'4 und in größerer Menge in Laminatfolie eingeschweißt und zu Demo- und Marketingzwecken an die Presse, Journalisten, Mitarbeiter und natürlich auch Sammler ausgegeben.
Dieses Papier gibt es nahezu identisch auch als "echtes" Druckmuster. Dieses hat ein Trockensiegel, Wasserzeichenpapier und rückseitig den originalen "Muster - Specimen" Aufdruck von Schleicher & Schuell mit dem Pferdchen. Mir persönlich sind davon nur 2 Stücke begegnet. Im Sammlermarkt im Umlauf dürfte davon maximal "eine Hand voll" sein, in jedem Fall vermutlich nicht mehr als eine 1-stellige Menge.

Das Trockensiegel ist auf dem gescannten Bild leider nicht erkennbar. Es befindet sich in Form des Fraport-Logos mit Firmenschriftzug in der blauen Fläche unterhalb der beiden Unterschriften.
> Hier ist das Bild.

Nachtrag: Auch die laminierte Version hat Wasserzeichenpapier, gut erkennbar gegen helles Licht.


 

Oktober 2015
Fortsetzung Porsche....  die neuen Aktien von 2008
Die Porsche Geschichte wird nun richtig spannend. Im Dezember 2005 war man bereits im Besitz von 18,53 % der VW Stammaktien und Optionen zum Zukauf weiterer 3,4 %. Bisherige Kosten zirka 3,5 Milliarden Euro, finanziert aus dem vorhandenen Cash.
Die Beteiligung stieg 2006 auf 29,9%, knapp unter der Grenze des Pflichtangebotes. Der Anteil stieg 2007 auf 30,9% und 5 Mrd. Investition. Dies war nun der Grund 2007 die Porsche Automobil Holding SE zu gründen und hier die Beteiligungen Volkswagen AG und Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG verwalterisch zu bündeln. Das folgende Pflichtangebot an VW-Aktionäre lag 10% unter dem Börsenkurs und wurde praktisch von niemand angenommen.
Noch 2007 wurde bekannt, dass Porsche nun die Mehrheit (mind. 51%) an VW wollte, im Oktober 2008 ließ man dann sogar verlauten 2009 über 75 % verfügen zu wollen, um einen Beherrschungsvertrag abzuschließen.
Die 50% Schwelle wurde durch kreditfinanzierte Käufe und durch Gewinne aus Optionsgeschäften auf VW Aktien im Januar 2009 überschritten. Trotz gigantischen Optionsgewinnen waren über 10 Milliarden an Bankkrediten notwendig geworden und man befand sich plötzlich in akuter Geldnot. Erstmals in der Porsche-Geschichte wurden per Kapitalerhöhung 10% der Stammaktien von Porsche an einen Fremden - hier das Emirat Qatar (Qatar Holding LLC) verkauft.
Trotzdem war absehbar, dass die Schulden den Konzern in eine Notlage führen könnten. So beschloss man einen "integrierten Automobilkonzerns" mit Porsche unter Führung von VW. Verkürzt ging es so weiter: Qatar übernahm von Porsche zusätzlich einen wesentlichen Teil der gehaltenen Optionen auf VW-Aktien, die Volkswagen AG kaufte der Porsche Automobil Holding 49,9% des operativen Geschäftes also der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG für 3,9 Milliarden ab.
2001 gab es eine KEH bei Porsche um 4,9 Milliarden und 2012 kaufte VW die restlichen Anteile der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG zu rund 4,5 Milliarden. Die neue Porsche Automobil Holding SE war nun sämtliche Schulden los, sitzt auf einem Berg Cash und wartet auf das Ergebnis der noch ausstehenden Aktionärsklagen in Folge dieses ganzen Übernahmegeschehens.

Die heutige Porsche Automobil Holding SE besteht praktisch somit nur noch aus einer Hand voll Mitarbeiter und besitzt 50,76% (inzwischen zuzüglich 1,5% von Suzuki abgekauft) der VW Stammaktien. Der operative Automobilbauer, die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG gehört zu 100% zu VW und damit nur noch indirekt zur börsennotierten Porsche SE. Die 10% Porsche-Stammaktien der Qatarer haben die Familien Porsche und Piech inzwischen wieder zurückgekauft.

Nun zu den Aktien: Die "Neuen" sind datiert auf Februar 2008, aber erst Ende September 2008 waren die gedruckten Aktien fertig gestellt. Die ersten Auslieferungen gab es Mitte Oktober und stark 3 Monate später, Ende Januar 2009 war die erste HV und der erste Dividendencoupon wurde abgeschnitten. Den vollen Bogen gab es also nur ganz kurze Zeit.
Die Aktie hat sich im Druckbild gegenüber der 2001-er Version nochmals deutlich verändert. Von den Vorzügen gibt es 1-er, 10-er und 100-er. Ob die Stammaktien gedruckt wurden weiß ich nicht. Mit Nummer eher nicht, aber ziemlich sicher gibt es einen Entwurf + Probedrucke davon. Hier noch die Bilder:

1-er Vorzugsaktie

Voller Couponbogen der 1-er Vorzug

10-er Vorzugsaktie

100-er Vorzugsaktie


 

Oktober 2015
Blankostücke, Specimen, Ersatzaktien - vielleicht hat mancher diese Rubrik noch gar nicht im Shop entdeckt.
Sie ist ein wenig versteckt bei den "Sonderrubriken, Spezialitäten" zu finden.
Die Stammseite ist hier: http://www.sammleraktien-online.de/html/de/sonderrubriken-spezialitaeten/blankostuecke-specimen-ersatzaktien/

Es gibt die Unterkategorie "Deutschland - Blanko" - hier sind vorwiegend Aktien, aber auch einige Anleihen einsortiert. Alles aus der DM-Zeit, alles aus der Wertpapierdruckerei, aber alles ohne laufende Nummerierung. Teilweise häufiger vorhanden wie eine Deutsche Post oder Postbank, aber auch echte Raritäten aus dem G&D Archiv wie RWE-DEA, Passage-Kaufhaus Saarbrücken oder die blaue 1000-er Daimler in Toperhaltung.
Inzwischen waren das fast 600 verschiedene Papiere, so dass auch hier der besseren Übersichtlichkeit wegen eine A-Z Unterteilung notwendig wurde.

Die DM-Abteilung in neuer Form finden Sie hier: http://www.sammleraktien-online.de/html/de/blankostuecke-specimen-ersatzaktien/deutschland-blanko/

 

Oktober 2015
Hinweis:  Unter den DM-Sammlern sind gut erhaltene unentwertete Papiere, am besten mit Coupons, besonders beliebt.
In dieser Spezialrubrik im Shop gibt es inzwischen weit über 400 Artikel. Deshalb habe ich der besseren Übersichtlichkeit wegen jetzt eine A-Z Unterteilung eingeführt.
Hier ist der direkte Link:  http://www.sammleraktien-online.de/html/de/unentwertete-aktien/d-ab-1949-mit-coupons/

 

Oktober 2015
Der Aktienmantel der Brauhaus Amberg AG mit der alten WKN 525 000 wurde vor einigen Jahren von der HEIDELBERGER BETEILIGUNGSHOLDING AG übernommen. Die WKN blieb erhalten, die alten Aktien wurden Ende 2014 für kraftlos erklärt, aus dem Verkehr gezogen und entwertet.
In den Jahren 2009 bis 2012 kamen bei niedrigen Aktienkursen einige Aktien zur Auslieferung. Hierbei handelte es sich in der Regel um die Aktie 100 DM von 1961.

Die Aktien wurden im Frühsommer 2015 dem Handel und Sammlern als Komplettposition (Gesamtauflage abzüglich der früher ausgelieferten 100-er) als ein einziger Jahrgang (1961) in zwei Nennwerten zum Kauf angeboten. Tatsächlich aber besteht der Posten aus drei Emissionen 1953, 1961 und 1963 in den zwei Nennwerten 100 und 1000 DM, insgesamt also 6 verschiedene Aktien.
Das war im Sammlermarkt bisher weitgehend unbekannt bzw. blieb selbst bei der AG unbeachtet.
Ob, wann und wenn ja zu welchen Preisen die Papiere auf den Markt kommen werden ist momentan nicht einschätzbar.
Vielleicht läuft es wie bei manchem Barov-Posten der über viele Jahre unberührt bei einem Liebhaber lag oder noch liegt und nicht auf den Markt gelangt.
Da die 1000-er bislang kaum bekannt ist > hier ein Bild davon.


Oktober 2015
Fortsetzung Porsche....
Der Porsche Aktienkurs stieg stetig und die alten 50 DM Nennwerte wurden für den Börsenhandel zu schwer bzw. zu teuer. Zudem gab es inzwischen den Euro.
Wenn ich mich recht erinnere lag der Kurs 2001 in der Spitze bei über 4000 EUR (über 8000 DM, an der Börse gehandelt wurde schon seit 1999 in EUR). Die 2500-er Aktie (50 x 50 DM) hatte somit in jener Zeit einen Wert von bis zu über ca. 210.000 EUR oder 400.000 DM.
Also gab es 2001 eine Umstellung beim Grundkapital. Die Aktien wurden gesplittet, für eine alte Aktie gab es 10 neue Stückaktien. Die Urkunden wurden neu gedruckt, für mich die schönste Porsche Aktie, egal ob Stamm- oder Vorzugsaktie, beide sehen herrlich aus.

Die Firmierung auf den Aktien bleib  Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Von den Vorzügen sind die Stückelungen 1 Aktie (blau) 20 Aktien (grün)  und 50 Aktien (hellbraun) bekannt. Von der Stammaktie des Jahres 2001 gibt es möglicherweise nur die große 50-er, andere sind mir zumindest bislang nicht begegnet.

Als "gelaufene" (nummerierte) gibt es hauptsächlich die blaue 1-er Vorzugsaktie, 20-er und 50-er Vorzug nummeriert sind schon deutlich seltener. Die Vorzüge gibt es ebenso als Blankodrucke, mit und ohne den roten Musteraufdruck, die große 50 Stück Stammaktie ausschließlich als Blankopapier, nummerierte sind hiervon nicht bekannt.

Hier noch die Blankodrucke der Vorzüge mit dem Musteraufdruck, 1 Aktie (blau) ,  20 Aktien (grün)  und 50 Aktien (hellbraun)  und die 1-er blanko ohne Aufdruck 1 Aktie (blau).
Zu den Blankopapieren gibt es meist auch noch den Couponbogen dazu, > hier ein Bildbeispiel.

Fortsetzung folgt....
 

September 2015
Ein Sammler der sich auf Porsche Aktien spezialisiert wäre schnell am Ziel - könnte man meinen. Denn die Vielzahl der Nennwerte und Emissionen ist überschaubar. Trotzdem wird es wohl wenige Sammler geben, die alle Porsche Aktien kennen, geschweige denn jemand der alle Porsche Aktien hat.

Porsche war bis ins Jahr 1972 eine Kommanditgesellschaft - die Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG. Im selben Jahr erfolgte die Umwandlung in die gleichnamige AG - Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Sämtliche Aktien in Form von Stammaktien waren im Besitz der Familien Porsche und Piech. Aktien wurden wohl erstmals im Folgejahr 1973 gedruckt. Hiervon gibt es eine Blankoversion, 10.000 DM - > mein Archivbild der 1973-er  ist leider schlecht. Wenn jemand ein besseres zur Verfügung stellen kann wäre das super.

Erst im Jahr 1984 erfolgte die erste öffentliche Emission mit Börsennotiz der Vorzugsaktien. Die Stämme bleiben weiterhin vollständig im Familienbesitz. Der Ausgabepreis der Vorzüge betrug bei der Zuteilung 780 DM, der erste Börsenkurs am Tag der Erstnotiz lag bereits bei 1020 DM. Die Vorzüge brauche ich hier nicht vorzustellen, jeder Sammler kennt die 3 Nennwerte 50, 1000 und 2500 DM. Schon hier zeigt sich, dass es weniger Porsche Aktien als Interessenten gibt. Ist die 50-er bis heute ausreichend vorhanden, so wird es bei der blauen 1000-er und der dunkelroten 2500-er inzwischen schon schwierig Stücke zu finden. Das Interesse ist bekannt, die Preise steigen.

Die Stammaktien des Jahres 1984 sehen aus wie die Vorzüge, nur eben im Querformat. Wesentliche Unterschiede aber sind: Die blaue 1000-er gibt es als Stammaktie nicht, gelaufene (nummerierte) Papiere dieser 1984-er Stammaktien wurden nie gesehen. Es gibt Druckmuster der Aktien 50 DM und 2500 DM von Giesecke & Devrient, München. Ich gehe davon aus, dass diese (kleinen) Nennwerte in nummerierter Version überhaupt nie gedruckt wurden. Wenn überhaupt gedruckte 1984-er Stammaktien existier(t)en, dann in Form von Globalaktien mit riesigen Nennwerten die den Bereich des Unternehmens bzw. der Großaktionäre nie verlassen haben. Die Bilder der beiden bekannten 1984 Stammaktien als Druckmuster sehen Sie hier: > 50 DM Stammaktie von 1984  und  > 2500 DM Stammaktie von 1984.

Nachtrag zur 1984-er Stammaktie: Die kleine 50-er ist wohl noch seltener (3-4 Stücke marktbekannt) als die 2500-er.
Fortsetzung folgt....

 

September 2015
Von der unten vorgestellten Triumph Investex Gesellschaft für Investitionen AG aus München fehlen noch die beiden kleineren Nennwerte. Hier der > Nennwert 100 DM und hier die > 1000-er, beide wie der ganz große Nennwert ebenfalls von 1964.


September 2015
Der große Nennwert 100.000 DM (2000 Aktien x 50 DM) der Bremer Vulkan AG Schiffbau und Maschinenfabrik ist den meisten Sammlern bekannt. Allerdings gibt es das Papier in verschiedenen Versionen, meist als Blankopapier aber in dieser Form sehr oft mit dem bekannten roten Aufdruck "Muster", den keiner Sammler wirklich mag. Ich stelle Ihnen heute eine Blanko-Variante (Nr. 000) vor, die richtig gut aussieht, kein Musterstempel, keine Lochperforation, keinerlei sonstige Entwertung: > hier das Bild der 100.000-er - und > hier der Couponbogen dazu.

September 2015
1963 wurde die Triumph Investex Gesellschaft für Investitionen AG, München, als hauseigene Leasing-Firma der Triumph International AG ins Leben gerufen. Ein knappes Viertel der Aktien wurde auf dem freien Markt vor allem bei Kunden platziert, ein weiteres Viertel übernahm die Global Bank Gerling & CO KG in Düsseldorf. Triumph arbeitete damals so eng mit Gerling zusammen, dass zeitweise vermutet wurde, der Versicherungskonzern würde sich maßgeblich engagieren. 
Gedruckte Aktien der Triumph Investex gelten als sehr selten. Mir selbst sind nur Druckmuster von Oldenbourg aus dem Jahr 1964 bekannt. Es sind die Nennwerte 100 DM, 1000 DM und 100.000 DM. Heute stelle ich Ihnen > den großem Nennwert 100.000 im Bild vor. Ein > Couponbogen existiert ebenfalls noch dazu.


September 2015
Ein Hinweis, natürlich nicht nur für DM-Sammler: Wer spezielle Papiere sucht sollte im Shop die "Erweiterte Suche" nutzen. Man spart sich langes Suchen und findet schnell was man will. Z.B. DM-Papiere aus Hamburg (Ort: Hamburg, Währung: DM) > Hier das Ergebnis, es sind 140 Artikel übersichtlich von A-Z.
Ein weiteres Beispiel: DM-Papiere aus der Branche Chemie (Währung: DM, Branche: Chemie)  > Hier das Ergebnis, es sind derzeit 83 Artikel im Shop.

September 2015
Die hochdekorativen Aktien der Kraftanlagen Heidelberg AG kennt jeder Sammler. Über viele Jahre waren die Aktien praktisch nur als Blankopapiere bekannt. Vor einiger Zeit kamen aber beide Nennwerte auch als "gelaufene" (nummerierte) Papiere in den Markt. Die Stückzahlen sind allerdings eher begrenzt, es war von jeweils ca. 10 Papieren die Rede. Hier der Nennwert > 50 DM blau, und hier der Nennwert > 20x50 in braun
 

September 2015
Von der unten vorgestellten Triumph Interdress gibt es noch zwei weitere Nennwerte. Hier die Bilder dazu: > 100 DM von 1964 und  > 1000 DM von 1964. Und noch zusätzlich > die Coupons der 100-er.
 

September 2015
Hinweis: Die Aktien von DORSTENER MASCHINENFABRIK und YMOS haben in den letzten Wochen exorbitante Kurssprünge hingelegt. Von beiden sind vom Jahrgang 1993 unentwertete Stücke im Sammlermarkt im Umlauf. Einer oder mehrere Spekulanten versuchen das Material derzeit aufzukaufen, vor allem die großen Stückelungen. Die große 2500-er Ymos stellt z.B. 1250 Aktien dar. Also wer Tausch- oder Handelsbestände hat - derzeit aufpassen, die Papiere zurückhalten und ggf. die Kursentwicklung abwarten. Einlösen ist je nach Einstandspreis natürlich eine weitere Option.


September 2015
Die 1959-er Aktien der Calwer Decken und Tuchfabriken AG wurden noch bei Chr. Belser in Stuttgart gedruckt. Das Firmenzeichen "CC" steht für "Calwer Companie". Es befindet im Rand und im Trockensiegel und hat eine Tradition von mehreren hundert Jahren. Auf DM lautend gibt es nur diesen Nennwert 300 DM aus insgesamt 3 Emissionen der Jahre 1959, 1979 und 1984. Mit dem Jahrgang 1979 wechselte der Druck zu Oldenbourg nach München, das Druckbild und die Farben blieben aber nahezu unverändert. Die Aktien sind unentwertet und in der Regel bestens erhalten. Couponreste sind auch dabei.
Hier das Bild der > 300 DM - 1959.
Ganz besonders lesenswert ist vor allem auch > die gesamte Geschichte der Calwer- Decken und Tuchfabriken.


September 2015
Die Kategorie "Topstücke aus der DM-Zeit" im Shop wurde neu geordnet und hat jetzt der besseren Übersichtlichkeit wegen eine A-Z Unterteilung erhalten.
Einfach hier ansehen: http://www.sammleraktien-online.de/html/de/topstuecke-aus-der-dm-zeit/

 

September 2015
Die Triumph Interdress ist eine Tochter der Triumph International AG und war über einige Jahre in der Rechtsform einer AG tätig und ist heute eine GmbH am Gründungsstammsitz Heubach. Ihr übertrug man zur AG Gründung alle Produktionsbetriebe außerhalb des Miederbereichs, also Wäsche, Bademoden, Strand- und Freizeitdress.
Gedruckte Aktien der Triumph Interdress Aktiengesellschaft gelten als sehr selten. Mir selbst sind nur Druckmuster von Oldenbourg aus dem Jahr 1964 bekannt. Es sind die Nennwerte 100 DM, 1000 DM und 100.000 DM. Heute stelle ich Ihnen > den großem Nennwert 100.000 im Bild vor. Ein > Couponbogen existiert ebenfalls noch dazu.


 

September 2015
Aktuell zur Vorstellung der Paul Hartmann AG gibt es die 100-er des letzten gedruckten DM-Jahrganges zum Sonderpreis > hier im Shop (Artikel 4039). Das Angebot gilt bis einschließlich 13.9.2015
Alle derzeit noch verfügbaren Paul Hartmann Aktien gibt es zusammengefasst > hier in einer Sonderrubrik.

 


September 2015
Im Frühsommer 2014 sind wie aus dem Nichts einige Aktien der Hypothekenbank in Essen Aktiengesellschaft im Markt aufgetaucht und fast genau so schnell waren diese raren Papiere im Sammlermarkt verteilt. Hier die Geschichte:

Die Hypothekenbank in Essen AG wurde im Jahr 1987 von Wolfgang Schuppli gegründet. Keine zwei Jahre nach der Gründung brachte sie es schon auf eine Bilanzsumme von vier Milliarden D-Mark. Die Anzahl der Aktionäre war von Anfang an sehr klein. Sie kamen aus dem Familienkreis und der Schuplli-Firmengruppe. Seit 1994 war die Commerzbank beteiligt, im Laufe der Zeit mit 51%. 2007 übernahm die Commerzbank dann die restlichen Anteile der Dr. Schuppli-Gruppe. In Fachkreisen wurde ein Preis von EUR 400 Millionen genannt. Im Zuge der Umstrukturierung der deutschen Hypothekenbanken hatte die Commerzbank zuvor 2005 Ihr Vorkaufsrecht ausgeübt und die Eurohypo vollständig übernommen. 2008 nun hat die Commerzbank die Hypothekenbank in Essen auf die Eurohypo verschmolzen.
Die Commerzbank übernahm mit der Essenhyp auch große Probleme. Zu Beginn der Subprimekrise wurden hohen Beträge aus Refinanzierungen fällig. Die Coba hatte für Essenhyp eine Patronatserklärung abgegeben, wodurch sie für die Risiken der Bank haftete, obwohl 49 Prozent noch Schuppli gehörten. Als 2007 die Subprime-Krise in den USA zuschlug, wollte Schuppli aussteigen.
Die alten Aktien jedenfalls sind aus Sammler- und Liebhabersicht echte Besonderheiten. Jedes Papier ist einmalig, nicht nur wegen der Nummer, sondern weil es praktisch keinen Nennwert zweimal gibt. Außer den Aktionären der Schuppli-Gruppe + Familie gibt es nur noch ein paar Stücke die auf den Großaktionär Commerzbank lauten. Die Texteintragungen selbst wurden wohl direkt von der AG einzeln vorgenommen.
Es gab zumindest die Jahrgänge 1988, 1989, 1994, 1995, 1998, 1999 in DM und und 2003-2007 in EUR

< Hier ein Bild einer Aktie mit dem Nennwert über 37.880.000 DM (knapp 38 Millionen)


 

September 2015
Von der Paul Hartmann AG nun zwei weitere Bilder von Globalaktien, die Standardnennwerte in grün, blau und sind ja bekannt. Interessant ist hierbei, dass diese hohen Werte, ob DM oder Stückaktie eine weitere Druckfarbe erhielten - in braun.
Hier eine  > 40.000 DM aus dem Jahr 1986  und aus der letzten Emission
 > 1000 Stückaktien aus dem Jahr 2000.
 


September 2015
Am 18. November 1996 wurde ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte der Deutschen Telekom aufgeschlagen. Nach der Umwandlung der Deutschen Bundespost Telekom in eine Aktiengesellschaft zum Jahresanfang 1995 markierte der erste Börsengang der Deutschen Telekom die Öffnung des Unternehmens für den Kapitalmarkt.

Um den Börsengang wurde ein riesiger Werberummel veranstaltet - wer erinnert sich nicht an die Sprüche von "Tatort-Komissar" Manfred Krug. Eine gedruckte Aktie für Aktionäre hat es allerdings nie gegeben. An die Presse und Finanzjournalisten wurde ein Pressefoto, 18x24 cm in Hochglanz verteilt. Darauf zu sehen eine hochdekorative Aktie mit der Nr. 000.  Später tauchten dann auch noch weitere Variationen von Mustern im Sammlermarkt auf, auch in Din a'4.

Aber es gibt tatsächlich auch eine echte Aktie der Telekom, zumindest als Nullnummer, hergestellt bei der Bundesdruckerei, das Telekom "T" als Trockensiegel und als zusätzliches Sicherheitsmerkmal unten in der Mitte ein Hologramm das vielfarbig im Licht schimmert.
Man sieht symbolisiert im Unterdruck die Sinnesorgane: Auge Ohr Mund. Außerdem die Portraits von vier deutschen Physikern und Pionieren der Entwicklung der Elektrizität und des Telekommunikationszeitalters: Georg Simon Ohm, Johann Philipp Reis, Heinrich Hertz und Karl Ferdinand Braun.
Der Entwurf des Druckbildes stammt von Jörg Zintzmeyer, dem damaligen Mitinhaber der ehemaligen Zintzmeyer & Lux AG aus der Schweiz.
Wie viele von diesen Papieren von der Bundesdruckerei damals hergestellt und an wen sie abgegeben wurden ist mir nicht bekannt. Ich weiß definitiv von ca. 10 Stücken, gehe aber davon aus, dass die Auflage eher bei 100 Stücken lag. Allerdings fanden diese möglicherweise existierenden weiteren Papiere im Laufe der Jahre den Weg in den Sammlermarkt nicht.

Das Originalpapier aus der Bundesdruckerei hat neben Trockensiegel und Hologramm noch folgende Merkmale: Wasserzeichenpapier, weißer Rand nur rechts und links mit feinen Linien, hellblau und braun, die fast bis ganz nach außen gehen. Oben und unten ist kein Rand. Links unten am weißen Rand steht: Design: Zintzmeyer & Lux AG, rechts unten steht: Bundesdruckerei GmbH 1996.  > Hier ein Bild dieser originalen Wertpapierdrucke
 


September 2015
Aus der DM-Zeit gibt es von der Paul Hartmann AG aus Heidenheim zahlreiche Emissionen. Zunächst wurden die alten Aktien der Jahre 1913, 1921 und 1942 per Stempel bzw. Neudruck der schlecht erhaltenen alten Papiere bis sage und schreibe 1967 weiterverwendet.

Einem erfahrenen Sammler fiel auf, dass die auf DM "umgestempelten" 1913er und 1921-er und 1942-er Aktien fast wie neu aussahen.
Auf Rückfrage vor vielen Jahren beim Unternehmen kam dann die Bestätigung: Man wollte die alten Aktien weiterverwenden und stellte per Stempel auch auf DM um (vorher bei den Mark-Emissionen schon auf RM).
Grund für einen Neudruck der alten Papiere war dann die Umstellung auf Namensaktien am 1. August 1964. Es war nicht möglich auf die alten, oft schlecht erhaltenen Exemplare Namenseinträge mit Schreibmaschine anzubringen.

Auf Veranlassung des Unternehmens wurden dann (1965 oder sogar erst 1966) die alte Mark- und Reichsmark-Aktien samt Umstellungsstempel auf DM und Namensaktien-Stempel neu gedruckt.
Damit erklärte sich auch das was mir schon vorher aufgefallen war, die Stempel auf den alten Papieren waren keine nachträglich aufgebrachten Stempel sondern fest im Originaldruck integriert.

Erst zur Kapitalerhöhung im Jahr 1967 entstand dann bei Oldenbourg in München die erste neue "richtige" DM-Aktie als Namensaktie, wobei die neu gedruckten "alten" Papiere nicht ungültig wurden.
Bis zum Jahr 2000 gibt es insgesamt 10 Emissionen in jeweils 2 bis 3 Nennwerten, die letzte bereits als Stückaktien. Zusätzlich sind eine Hand voll Globalaktien über größere Nennwerte/Stückzahlen im Sammlermarkt bekannt.

Die Verfügbarkeit der diversen Ausgabejahre/Nennwerte ist sehr verschieden. Von manchen gibt es ausreichend Material, bei einigen dagegen ist die Angebotsmenge äußerst knapp.
Auffallend ist auch, dass die grünen 50-er die geringsten Stückzahlen aufweisen und oft am seltensten sind. Vermutlich wurden sie nur als "Spitzen" ausgegeben wenn ein Aktionär eine entsprechend "krumme" Stückzahl besaß.

Ansonsten überwiegen klar die 100-er und die 1000-er, wobei z.B. 1973 eine sehr kleine Kapitalerhöhung war und hier die 1000-er wohl nur an wenige Aktionäre geliefert wurde, jedenfalls ist sie mit das Seltenste neue Hartmann-Papier.

Ich werde nach und nach ein paar Bilder vorstellen, heute die neu gedruckte und auf

> 600 DM umgestellte 1921-er Aktie  und die

> entsprechende 1000 DM Ausgabe des Jahres 1942.
 

 

August 2015
Wie selten ist die blaue 1000-er von Daimler?  Eigentlich überhaupt nicht selten im Vergleich zu vielen anderen Papieren. Über alle 6 Jahrgänge von 1952 bis 1969 gibt es bestimmt 200 Stücke, eher mehr, vielleicht 300. Gelaufene, Blankopapiere aus dem Druckereiarchiv von Giesecke & Devrient, die Randgelochten mit Ursprung Börse Stuttgart und ggf. weiteren Regionalbörsen und sicher noch die eine oder andere Quelle.
Und trotzdem , schauen Sie sich mal die Preise an. Bis zu 800,00 EUR hab ich schon gesehen, und das in Ebay wenn ich mich nicht täusche. Also woher kommt das?

  Wenn man mal angenommene 300 Papiere durch 6 Jahrgänge teilt, dann bleiben noch durchschnittlich 50 Stücke pro Emission. Das hört sich dann schon anders an. Und viele der nummerierten Papiere hatten deutliche Erhaltungsprobleme so dass von Anfang an schon allein wegen der Erhaltung erhebliche Preisdifferenzen zu Stande kamen. Die schlechter erhaltenen Papiere wollte so recht keiner haben, allenfalls aus Preisgründen.
Ein weiterer Grund für die Preisentwicklung ist natürlich auch die Nachfrage. Die Bekanntheit eines weltbekannten Industriekonzerns ist einfach sehr groß, das Interesse an Automobilaktien entsprechend noch viel größer. Bei mir gingen bislang 60-70% aller blauen 1000-er (und ich hatte im Laufe der Jahre einige) an Liebhaber die nicht dem Sammlermarkt zuzurechnen sind.

Wir sehen hier einen klassischen Fall kaufmännischer Preisbildung: Wenn das Angebot kleiner ist als die Nachfrage, dann steigen die Preise, auch wenn wir es bei dieser Aktie rein zahlenmäßig bei den meisten Jahrgängen mit keiner Rarität zu tun haben. Allenfalls richtig topp erhaltene Stücke sind selten, deswegen können auch die Blankopapiere bei den Preisen locker mit den "gelaufenen" mithalten, ja sie sind inzwischen oft sogar teurer weil sie meist in Bestzustand sind. Und bei den super erhaltenen Blankostücken die in den letzten Jahren aus dem Druckereiarchiv von Giesecke & Devrient auf den Markt kamen gibt es klar begrenzte Mengen, es waren je Jahrgang nur 8-9 Stücke.
 

August 2015
Zu den DM-Aktien der Frankona Versicherung gibt es ein paar Besonderheiten. Die Aktien lauten bis zur Emission 1974 auf Frankona Rück- und Mitversicherungs-AG. Das Druckbild hat noch > den alten Firmenschriftzug "Frankona" ähnlich wie auf den RM-Aktien.
Ab der Emission 1979 lautet die Firmierung "Frankona Rückversicherungs-Aktien-Gesellschaft", das Druckbild blieb ansonsten aber gleich, der alte Schriftzug "Frankona" erhalten.
Erst > mit der Ausgabe 1986 änderte sich der Firmenschriftzug oben auf den Aktien, die Gesamtoptik blieb ansonsten aber nahezu gleich.
 

August 2015
Die DM-Aktien der Württembergische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (WEAG) aus Stuttgart (und auch schon die letzte RM-Emission von 1942) haben ein ganz besonderes Wasserzeichen. Die alten Ausgaben stammen von Belserdruck in Stuttgart, die neuen ab 1975 von Oldenbourg in München. Sehr auffallend bei diesen Drucken ist das große, oval-runde Wasserzeichen, das den Löwen des Staufer-Wappens zeigt. Wer solche Stücke in seiner Sammlung hat sollte sich die mal genau ansehen. Auch alte Papiere der Gesellschaft aus den 1920-er Jahren haben ein besonderes Wasserzeichen das ich aber noch nicht identifizieren konnte.
Hier die Bilder der DM-Aktien > die Neue  und  > die Alte.
 

August 2015
Der zuletzt vorgestellte große Nennwert der 1972-er Hutschenreuther (zuletzt BHS tabletop) ist im Shop leider nicht mehr verfügbar. Heute gibt es aber ergänzend noch das  > Bild der kleinen 50-er.
 

August 2015
Von der Bickhardt Bau AG steht noch das Bild des "kleinen" Nennwert aus. Heute sehen Sie > die 10.000-er im Bild. Zu beiden Papieren gibt es übrigens auch noch den vollständigen Couponbogen. > Hier ein Bildbeispiel.

 

August 2015
Von Hutschenreuther (zuletzt BHS tabletop) ist vorwiegend der letzte Jahrgang 1997 bekannt. Vom kleinen Nennwert 5 DM wurden auch einige Stücke ausgeliefert und gelangten so in den Sammlermarkt, die größeren Nennwerte gibt es als Blankoversion. Sehr selten dagegen ist der Jahrgang 1972. Von dieser Emission gibt es drei Nennwerte aus dem Druckereiarchiv, alle nur in kleinsten Stückzahlen bekannt. Heute ein  > Bild des Nennwert 2500 DM (50x50).
 

August 2015
Die Namensaktie der Bickhardt Bau AG war im Zusammenhang mit der Mikroschrift bei den Kontrollunterschriften schon mal im Gespräch. Die (eher seltenen) Aktien selbst habe ich noch nicht vorgestellt. Aus dem Jahr 1993 sind von Giesecke & Devrient zwei Blankoversionen mit hohen Nennwerten bekannt. Heute sehen Sie > die 100.000-er im Bild.
 

August 2015
Von der Wollgarnfabrik Tittel & Krüger und Sternwoll-Spinnerei AG ist im Sammlermarkt aus der DM-Zeit nur der Aktienjahrgang 1951 in zwei Nennwerten bekannt. Nach der Umbenennung in "Schwanenwolle Tittel & Krüger AG" (1963-1967) gab es keine Kapitalveränderung mehr und es wurden keine neuen Aktien gedruckt. Die 100 DM Aktien wurden vor langer Zeit mal im Markt angeboten, in der Regel aber mit größeren Erhaltungsproblemen. Es gibt aber auch Stücke die noch in Topzustand sind wie > dieses Bild hier zeigt.
 

August 2015
Der DM-Jahrgang 1957 der Salzdetfurth Aktiengesellschaft (später Kali und Salz, heute K+S AG) ist den meisten Sammlern bekannt. Allerdings meist nur im Nennwert 1000 DM. Die kleine 100-er hingegen ist als gelaufenes Papier bislang nicht verfügbar. > Hier ein Bild der seltenen 100-er von 1957 als Blankostück von Giesecke & Devrient.
 

August 2015
Von der Deutschen Lufthansa kennt man vorwiegend die farbenfrohen Stämme und Vorzüge aus den 1960-er Jahren. Der letzte Lufthansa Jahrgang von 1997 weist einige Besonderheiten und Neuerungen auf. Die Aktien wurden von Inhaber auf Namensaktien umgestellt. Der Basisnennwert beträgt nur noch 5 DM (statt bisher 50 DM) und der Druck wechselte von Oldenbourg zu Giesecke & Devrient. Bekannt sind einige ausgelieferte Papiere mit dem Nennwert 5 DM, die größeren Nennwerte existieren praktisch nur als Blanko-Papiere aus dem Druckereiarchiv. Bislang nicht katalogisiert (Stand 2015).
 

August 2015
Die heutige Piper Deutschland AG ging 1986 als Piper Generalvertretung Deutschland AG an die Börse. Bekannt ist nur dieser Jahrgang der Erstemission in 2 Nennwerten 50DM und 10x50 DM. gelaufene Papiere sind praktisch unbekannt, aus dem Druckereiarchiv gelangten ganz wenige Papiere in den Sammlermarkt. Hier die Bilder dazu: > 50 DM  und > 10 x50 DM

 

Juli 2015
Nachtrag zum vorangegangenen Beitrag Merck KGaA. Tatsächlich existieren ein paar wenige nummerierte und nicht entwertete Papiere des kleinen 5 DM Nennwert. Einige Stücke wurden wohl ausgeliefert, als der Kurs der Merck-Aktie in den Jahren 2009-2011 um die 30 EUR schwankte. Der Höchstkurs lag danach im April 2015 bei knapp 112,00 EUR. Danke für den Hinweis durch einen Sammler.
 

März 2015
Vom DAX Wert Merck KGaA gibt es seit Jahren die wunderschönen Aktien mit der Pyramide, Ausgabejahr 1995. Diese Blanketten tragen die Nummer 000 und sind ansonsten mit allen Merkmalen des echten Wertpapierdruckes ausgestattet. Merck war eine der letzten DAX Firmen die noch bis vor Kurzem effektive Urkunden benutzte. Inzwischen wurden die Papiere für kraftlos erklärt, dem Sammlermarkt stehen allerdings leider keine gelaufenen Stücke zur Verfügung. Somit behalten die Blankostücke ihren Wert auf jeden Fall, nicht nur als optische Highlights sondern eben auch als einzige Aktien die von Merck zur Verfügung stehen.
 

März 2015
Die Nordag AG war der direkt Nachfolger von Doornkaat, zumindest was die Übernahme und Weiterführung des Aktienmantels betraf. Der Schnaps selbst wurde fortan von Berentzen hergestellt. Eigentlich will ich mit den beiden Aktienbildern nur zeigen, wie sich die Druckbilder im Laufe der Zeit verändert haben. Die Doornkaat Papiere gab es als Stämme von 1953  und Vorzüge (nur 1966) als klassische Wertpapierdrucke auf stabilem Papier mit ansprechender Optik. Die Nordag Aktien des einzigen Jahrgangs 1995 dagegen waren eher schlicht, dezente Farben und einfache Optische Gestaltung. Trotzdem gibt es aus Sammlersicht einen noch größeren Unterschied: Die Doornkaat Emissionen waren eines der ersten (oder gar das erste?) Massenpapier im Markt der DM-Papiere. Die Nordag-Aktie hingegen ist deutlich seltener.
 

März 2015
Von den weiter unten vorgestellten, bislang eher seltenen Ausgaben der Salamander AG zeige ich Ihnen heute die zwei noch fehlenden Papiere im Bild: Es ist die der Nennwert 100 DM aus den Jahr 1960 und aus dem selben Jahr 1960 der große Nennwert über DM 1000.
 

März 2015
Von der 100 DM Daimler-Benz fehlt von den seltenen Jahrgängen noch die Emission des Jahres 1969. Ob es überhaupt eine Sammlung gibt in der ein gelaufenes Papier existiert ist mir nicht bekannt. Diese Blankoversion liegt in einer großen Daimler-Benz Sammlung. Beim Druck 1969 wurden noch die großen Coupons (10 auf einem a4 Blatt) ausgegeben. 1969 war der letzte Jahrgang der Standardnennwerte mit altem Nennwert 50, 100 und 1000. Mit späterem Ausgabedatum gab es nur noch große Globalurkunden für Großaktionäre und 1996 dann die letzte in größerem Umfang gedruckte Emission mit dem neuen kleinen Nennwert 5 DM. Diese 5-er hat in der Regel den (deutlich) besseren Erhaltungszustand als ältere Jahrgänge.
 

Februar2015
Aus Sammlerkreisen ist eine Frage aufgetaucht die vielleicht jemand beantworten kann. Von der Ferd. Rückforth AG gibt es aus dem Jahr 1982 eine 1000 DM Vorzugsaktie. In einem alten Katalog der Stadtsparkasse Ludwigshafen (langjährige Sammler kennen diese Auktionen sicher noch) steht eine Rückforth 1000 von 1982 ohne Hinweis auf die Aktiengattung. Könnte also eine Stammaktie gemeint sein, aber keiner hat die Stammaktie je gesehen. Kennt oder hat jemand eine 1000 DM Stammaktie von 1982 ? - Falls ja bitte einfach per Mail Bescheid geben ich leite die Infos dann gerne weiter.
 

Februar2015
mehrere Aktienversionen der Salamander AG sind seit längerer Zeit im Sammlermarkt verfügbar.  Insgesamt sind mind. 4 DM Jahrgänge in 3 verschiedenen Nennwerten bekannt, die kleine 50-er allerdings nur von 1969. Seit Ende der 1990-er Jahre waren am Sammlermarkt die Blankostücke bzw. Ersatzaktien verfügbar, es gibt aber auch einige nummerierte Versionen in entwerteter Form mit Siegellochung. Allerdings gibt es 3 Emissionen die bislang (Stand 02-2015) nicht katalogisiert sind und nicht, oder er so gut wie nicht bekannt waren. Eine davon, die > 100 DM von 1967 stelle ich Ihnen heute im Bild vor, die beiden anderen folgen.
 

Februar 2015
Hört man im Bereich historischer Wertpapiere den Namen "Passage" so denkt man automatisch an die bekannte Aktie des Actien-Bauverein Passage aus Berlin. Auch der Name Kaufhof AG ist jedem ein Begriff. In Kombination führt uns das zu einer seltenen DM-Aktie mit Namen "Passage-Kaufhaus" aus Saarbrücken. 3 Jahrgänge, 1961, 1963, und 1965 sind in verschiedenen Nennwerten bekannt. Gelaufene Stücke wurden bislang nicht gesehen bzw. sind mir nicht bekannt. Als Beispiel hier die > 1000 DM Aktie des Jahres 1961. Auch > einen Couponbogen im alten, großen 10-er Format gibt es dazu.
 

Februar 2015
Ein schönes Beispiel wie stark sich die Druckbilder der Aktien im Laufe der Jahre verändert haben sind die alten und die neuen Papiere der Gladbacher Aktien-Baugesellschaft aus Mönchengladbach. Sind die > alten Papiere des Jahrgang 1954 noch in klassischer Optik der 1950-er Jahre gestaltet, so wurde das Aussehen > der 1996-er Emission vollständig überarbeitet und modernisiert. Beide Papiere stammen aus der Druckerei von Giesecke & Devrient.
 

Februar 2015
Peter Mack war ein seinem Beruf ein großer Künstler und visionärer Designer. Der Erfolg seiner damals 1998 in Heidelberg gegründeten AG war dagegen bescheiden. Was davon blieb sind ganz wenige der alten Aktien. Hier möchte ich Ihnen einen Probedruck einer > Globalaktie über die riesige Stückzahl von 249.900 Aktien vorstellen. Es gibt davon nur ganz wenige Stücke.

Februar 2015
Von der Schering AG gibt es eine ganze Palette von Emissionen (mind. 24) ab 1952 bis 1985, in manchen Jahren 2- oder mehrmals. Die Verfügbarkeit ist sehr verschieden, von selten bis problemlos zu finden. Ein Papier der letzten Emission des Jahres 1985 sticht durch den hohen Nennwert heraus. Enden die sonstigen Jahrgänge spätestens bei 2500 DM, so findet man hier den hohen Betrag > über 100.000 DM.


Januar 2015
Von der Fleischer-Einkauf AG gibt es Inhaberaktien ab dem Jahr 1975 bis zuletzt 1993. Die letzte Emission wurde optisch nochmals neu gestaltet und erhielt ein modernisiertes Druckbild. Alle Inhaber-Papiere sind ausreichend im Sammlermarkt verfügbar. Dass es auch eine
 > Namensaktie aus dem Jahr 1970 gibt war zumindest bis 2006 den meisten Sammlern nicht bekannt. Die dort erstmals als Blankoversion (Ersatzaktien incl. Couponbogen) aufgetauchten Papiere sind als selten einzustufen, nummerierte Stücke dieser Emission sind mir bis heute nicht begegnet.
 

Januar 2015
Die Vorstellung der seltenen Jahrgänge der 100 DM-Aktie von Daimler Benz ist noch nicht vollständig. Heute kann ich Ihnen den > Jahrgang 1961 im Bild als Blankopapier zeigen.
 

Januar 2015
Eine DDR-Aktie aus dem Jahr 1984 - gibt es nicht, oder doch? Die Heska Druck AG würde da passen. Heska zählte zu den DDR KoKo Firmen (kommerzielle Koordinierung). Hinter dem liechtensteinischen Großaktionär INFINO aus Vaduz verbarg sich die Partei- und Staatsführung der DDR, die auf diesem Wege die Propaganda-Aktivitäten der westdeutschen Kommunisten unterstützte und über Infino indirekt klarer Mehrheitsaktionär war. Alle hochwertigen Drucksachen der DDR wurden bei Heska gedruckt, z.B. die Prospekte der Interflug und aller Interhotels. Im Sammlermarkt bekannt ist praktisch nur die > 1000 DM Aktie des Jahres 1984.
 

Januar 2015
Ein alter Bekannter für DM-Sammler ist die NAK-Stoffe AG aus Augsburg. Insbesondere die > "Gelbe 50-er" ist in jeder Sammlung vertreten. Viel weniger bekannt sind hingegen die alten Stücke der Emission des Jahres 1972, als die Rechtsform noch eine KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) war. > Hier ein 100 DM Nennwert im Bild.
 

Januar 2015
Die Aktien der Gebr. Lang AG sind hauptsächlich durch den Jahrgang 1973 bekannt. Insgesamt gibt es aber 8 Emissionen aus 7 Jahren (von 1983 gibt es Juni und Juli) die deutlich seltener sind und in vielen Sammlungen fehlen. Nummerierte Stücke gibt es bislang nur von 1973 und teilweise 1983, alles andere nur als Druckmuster aus dem Druckereiarchiv oder als (völlig unentwertete) Ersatzaktien. Hier als Beispiel > die seltene 1000-er von 1980.
 

Januar 2015
Vor einigen Wochen wurden mir die seltenen Aktien der Strohpapierfabrik Meldorf AG aus dem Jahr 1956 angeboten. Die Papiere waren bisher unbekannt und sind zum heutigen Zeitpunkt im Sammlermarkt möglicherweise Unikate. Ich möchte sie Ihnen hier vorstellen:  Es sind die Nennwerte > 1000 DM  und > 500 DM. Die Nummern sind auf den Originalen vierstellig. Sie wurden von mir auf den Bildern zum Teil abgedeckt.
 

Januar 2015
Wie die meisten Sammler bin auch ich bis jetzt davon ausgegangen, dass es von der Fielmann AG nur die 5 DM Vorzugsaktie des Jahrgang 1994 gibt. Nach gesicherten Informationen gibt es von der selben Aktie auch die Stückelungen 10x5 (50 DM) und 100x5 (500 DM). Beide Stücke sind als Blanketten bekannt und existent und es ist davon auszugehen, dass beide im Börsenhandel verwendet wurden und für Aktionäre auslieferbar waren. Gelaufene Stücke wurden aber bislang noch nicht gesehen und auch die Blankodrucke sind vermutlich sehr selten.
 

Januar 2015
Von der Bayerischen Handelsbank gibt es bis auf den letzten Jahrgang 1972 praktisch nur Blankopapiere von Giesecke & Devrient. Wer Stücke von 1959 oder 1961 hat sollte sich das Wasserzeichen ansehen. Es ist nicht die übliche G&D Wabe, sondern das Firmenzeichen der Bank "BHB" als Wasserzeichen verwendet. > Beim Couponbogen des Jahrgangs 1959 hat dieser sogar ein nochmals anderes, BHB eigenes Wasserzeichen.
 

Januar 2015
Die Escom Aktien der 5-er Nennwerte (Jahrgang 1995) sind bei allen Sammlern bekannt. Es gibt aber auch eine ältere Emission des Jahres 1993, noch mit den 50 DM-Nennwerten. Ich würde eines der Papiere gerne hier vorstellen, habe aber aktuell kein eigenes Bildmaterial. Kann jemand ein Bild einer 1993-er Escom zur Verfügung stellen ?
 

Januar 2015
Eine seltene Aktie aus Hamburg möchte ich Ihnen heute vorstellen. Die Hanseatische Assekuranz-Vermittlungs-AG, hier der > Jahrgang 1965. Nummerierte Papiere dieses Jahrgangs sind praktisch unbekannt. Die Auflage der Blankodrucke von Giesecke & Devrient ist minimal. Dazu gibt es noch > alte (große) Coupons.
 

Januar 2015
Rigoroser Schutz vor Fremdaktionären bei einer AG die vorwiegend in Großaktionärsbesitz (Familie Schleicher, Schwenk-Gruppe) ist. Gesehen > auf der Rückseite der Wieland-Werke Aktie.
 

Januar 2015
Eine weitere seltene Daimler-Benz 100 DM. Sie lag früher als Belegexemplar im Archiv der Regionalbörse Stuttgart (deswegen auch die Abheftlochung) und wurde im Jahr 2012 in einer Auktion in Heidelberg versteigert. > Es ist der Jahrgang 1960, ohne Nummer, Trockensiegel, mit der für solche Musterexemplare typischen Giesecke & Devrient Nadelperforation zur Kennzeichnung/Entwertung.
 

Januar 2015
Unter dem Namen AG für Industrie und Verkehrswesen (AGIV) gibt es auch zwei DM-Emission des Jahres 1971 (April und September - WKN 820200). Das ist noch die frühere AGV, dann ab 1954 AGVI, ab 1966 AGIV. Dieser Name wurde dann nach der Übernahme (Ende 1973) durch die ALOKA beibehalten. > Die neuen AGIV-Aktien ab 1974 sehen optisch sehr ähnlich aus, haben aber eine neue WKN (502820) bekommen.
 

Januar 2015
Von der 5 DM Aktie des Jahres 1996 der Siemens AG gibt es auch eine Stückelung 20.000 x 5. Da eine Aktiennummer über 3000 aus einem eigenen Nummernkreis vorliegt muss es entsprechend viele dieser Papiere gegeben haben. Leider kann ich das Original momentan nicht zeigen, ersatzweise > hier eine 1000-er im Bild.
 

Die Aktien der Gebrüder Fahr aus Pirmasens sind hinlänglich bekannt. Allerdings sind im Sammlermarkt hauptsächlich die kleinen Nennwerte 100 und 200 DM verfügbar. > Der große Nennwert 1000 DM ist deutlich seltener und bislang kaum zu finden. Er dürfte noch in vielen Sammlungen fehlen.
 

Der Ticker 2015 beginnt mit einer Frage: Kennt jemand die Vereinigte Rumpuswerke 100 DM von 1959 als gelaufenes, nummeriertes Stück?  Falls ja einfach eine Mail schicken, das wäre super. Die Blankoversion davon: > hier im Bild.
Die Antwort ist auch schon da: Es gibt das Papier nummeriert (entwertet, gelocht, mit Restcoupons), aber wie es aussieht ist es doch sehr selten und stammt aus einer alten Sammlung. Vielen Dank an den "Informanten".


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2015 - Vers. 1,25