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aktuelle Informationen speziell zum Sammelgebiet DM-Aktien (2014)

Infoticker für Sammler von DM-Aktien


Nur zum persönlichen, privaten Gebrauch. Kopieren, Vervielfältigen, Weitergabe und kommerzielle Verwendung sind nicht gestattet.

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen ohne jegliche Gewähr. Bei verändertem Informationsstand werden ggf. Korrekturen vorgenommen. Für konstruktive Hinweise (bitte per Email oder Telefon) bedanke ich mich.

Weiter geht es im DM-Ticker 2015 .....

31. Dezember 2014
Im unteren Bereich wurden noch ein paar Bilder eingefügt.

23. Dezember 2014
Ich wünsche allen Kunden und Sammlern schöne Weihnachtstage.

Dezember 2014
Im Juni 2014 wurden innerhalb weniger Stunden meine letzten Ferd. Rückforth DM-Aktien aus dem Shop bestellt. Der eine Käufer war jemand den ich früher als Sammler kannte, der andere ein Rechtsanwalt hier aus meiner Nähe. Da dadurch mein Interesse geweckt war fand ich folgendes heraus: REWE (REWE-ZENTRALFINANZ eG mit Sitz in Köln) hat schon 1989 den Rückforth Aktienmantel übernommen und es fehl(t)en denen noch 270 Aktien die jetzt im Juli 2014 per Squeeze-Out Beschluss in einer > außerordentlichen HV  "erworben" werden sollen. Der Abfindungspreis beträgt EUR 135,00 pro Aktie. Meine Shopaktien waren 1983-er unentwertete. Ein Sammler der bei Rewe angefragt hat bekam allerdings die Info die 1983-er seien nicht die fehlenden Stücke, es gäbe noch eine spätere Emission, von der allerdings niemand Kenntnis hat. Den beiden o.g. Käufern ging es wohl auch nicht primär um die Einlösung, sondern um den Aktionärsstatus um damit den Squeeze-Out Beschluss anfechten zu können. Besitzer unentwerteter Rückforth Aktien sollten vielleicht doch mit der REWE-ZENTRALFINANZ eG Kontakt aufnehmen. Vielleicht geht es auch um bestimmte Aktiennummern. 135,00 EUR wären jedenfalls nicht schlecht für eine > Rückforth Aktie.

Dezember 2014
Die letzte Emission der Metallgesellschaft aus dem Jahr 1995 ist praktisch nur als
> unentwertetes (ausgeliefertes) Papier bekannt. Es gäbe sicher auch einige der größeren Nennwerte als entwertete Papiere im Sammlermarkt, hätte nicht ein "Sammler" den sicher Einige von Ihnen kennen die Mitarbeiter der Gesellschaft derart penetrant und aufdringlich bearbeitet, so dass diese seither jegliche Kaufanfrage von Sammlern, Liebhabern oder Händlern abgewiesen haben. Ein typisches Beispiel wie wenige Egoisten Schaden für alle anderen im Sammelgebiet anrichten. Und es gibt leider mehrere Kandidaten und Fälle in dieser Kategorie. Nur zu gern würde ich einige Namen nennen, verkneife es mir aber an dieser Stelle.

Dezember 2014
Die Aktie der Fielmann AG kennt und hat zwar jeder Sammler, aber sie hat einige Besonderheiten aufzuweisen. Man kennt im Sammlermarkt nur die 5 DM Vorzugsaktie von 1994 und vermutlich wurden auch keine weiteren gedruckt. Im Unterdruck mit dem Portrait von Gründer und Großaktionär Guenther Fielmann, was man auf dem > gescannten Bild oft besser erkennen kann als im Original. Im linken Teil sind Linsen abgebildet, eine davon in Golddruck und ganz links die Brillenfassungen in glitzerndem Silber. Insbesondere auch weil bei Orell Füssli Graphische Betriebe in Zürich spezielle Maschinen für die metallischen Gold- und Silbereffekte verfügbar sind wurden die vom Atelier Roger Pfund in Genf entworfenen Aktien in der Schweiz gedruckt. Mir ist momentan keine zweite DM-Aktie bekannt die bei Füssli hergestellt oder bei Pfund gestaltet wurde. Und die Fielmann Aktie war meines Wissens die erste deutsche Aktie die mit dem kleinen Nennwert von 5 DM an einer deutschen Börse notiert wurde. Gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale für ein "Allerweltspapier".

Dezember 2014
Auch von Girmes gibt es zahlreiche Emissionen (mind. 8 Jahrgänge) und Nennwerte die zwar nicht alle gleich häufig verfügbar, trotzdem bei einigen Sammlern fast vollständig vorhanden sind. Weniger bekannt sind die 2 großen Nennwerte der Globalurkunden des Jahres 1972, die bislang nur als Blankostücke im Sammlermarkt aufgetaucht sind. Als Beispiel > hier der Nennwert 100.000 DM.

Schering Aktiengesellschaft
Von manchen Firmen gibt es eine Vielzahl an Jahrgängen aus der DM-Zeit. Schering gehört dazu. Ab 1952 bis 1985 gibt es sage und schreibe mind. 24 Emissionen (manchmal 2-3 in einem Jahr) in mind. 48 verschiedenen Kombinationen von Ausgabedatum und Nennwert. > Hier ein Bild des letzten Jahrgangs 1985.

Kraftversorgung Rhein-Wied AG
Von der Gesellschaft sind meines Wissens bislang keine nummerierten Aktien im Sammlermarkt bekannt. Als Blankodrucke gibt es von den Namenspapieren Globalaktien mit Nennwerten bis über 3 Mio. DM. Ausgestellt auf Großaktionäre wie Lahmeyer, den Landkreis Neuwied oder die Energiewirtschaft Mannheim. Hier ein Beispiel des > Nennwerts 2,1 Millionen der letzten gedruckten Emission aus dem Jahr 1993.

Dezember 2014
Manche Sammler sind wahre Meister des Details. Nehmen Sie die Aktie der > Woll-Wäscherei und Kämmerei in Döhren und stellen Sie diese hochkant gegen das Licht. Statt des üblichen Giesecke & Devrient Wasserzeichens sehen Sie einen Schuppen (in diesem Fall passend zur Branche einen Schafstall), oben auf dem Giebel die gekreuzten Pferde als Symbol Niedersachsens. Man kann es auf > diesem Bild annähernd erkennen. Im Original natürlich viel besser. Vielen Dank an den Tippgeber.

Baden-Württembergische Bank (BW-Bank)
Von der BW-Bank gibt es von 1977 bis 1989 insgesamt 7 gedruckte Aktienjahrgänge. Schön regelmäßig, alle zwei Jahre. Theoretisch alle in drei Nennwerten (50, 10x50, 50x50 DM) und somit 21 verschiedenen Papiere. In der Praxis sind aber folgende Stücke sehr selten: 10/1977 in 10x50, 06/1979 in 50x50 und 05/1989 in 50x50. Bislang im Sammlermarkt vermutlich ganz unbekannt sind: 06/1981 (50x50), 05/1983 (50), 10/1985 (50 + 50x50) und 05/1987 (50). Man sieht, auch bei Papieren die anscheinend jeder hat gibt es noch eine Menge Neues zu finden. Aus dem Druckereiarchiv gibt es übrigens noch Globalaktien über 2000x50 und 20.000x50 (1 Million) - beide grün wie die > 50 DM Aktie. Danke für die Mithilfe und Info zweier erfahrener DM-Sammler.

Nachtrag zur Condomi (siehe Info weiter unten):  > So sieht die Aktie unter UV-Licht aus und hier zum Vergleich > das Originalbild.

Dezember 2014
In meinem Bilderarchiv bin ich auf die > Aktie der Brauerei-Gesellschaft Gg. Neff Aktien-Brauerei aus Heidenheim gestoßen. Vermutlich wurde mir das Papier schon vor über 10 Jahren zum Kauf angeboten. Jedenfalls tauchte sie in der 8. HWPH Auktion im März 2007 wieder auf und wurde zu 525,00 EUR + Provision zugeschlagen. 620,00 EUR also in Summe für den Käufer und das vor fast 8 Jahren. So viel zur Skepsis gegenüber den anscheinend inzwischen so hohen Preisen bei den DM-Aktien. Richtig teuer ist auch heute nur was richtig selten ist, oder was viele wollen aber nur wenige haben bzw. bereit sind zu verkaufen. Dabei können auch schon 10 Stücke richtig selten sein, wenn Nachfrage aus mehreren Segmenten wie DM-Sammler, Branchen- und/oder Regionalinteresse zusammenkommt.

Dezember 2014
In jeder Sammlung findet man die 50 und 20x50 DM Aktie der Hagen Batterie AG. Branchenhistorisch meines Erachtens übrigens hochinteressant, denn außer der Varta AG gibt die Branche für eine DM-Sammlung sonst nicht viel her. Die Papiere sind preiswert, da fast das gesamte Aktienkapital in Form gedruckter Urkunden in den Sammlermarkt gelangte. Trotzdem gibt es einige Raritäten die fast niemand kennt. Es existierten 14 Globalurkunden. Ich hatte vor Jahren das Glück 9 davon für den Sammlermarkt zur Verfügung stellen zu können. Der Rest ist wohl im Besitz der ehemaligen Vorstände oder Großaktionäre. Die 14 Urkunden hatten mind. 8 (!) verschiedene Nennwerte. Die kleinste davon war 50.000 DM (1000x50), die größte hatte einen Nennwert von 5,6 Millionen DM (5600x20x50). Eines der großen Papiere (1,4 Mio) kann ich > hier vorstellen. Es stammt aus einer der heute größten und qualitativ hochwertigsten DM-Aktiensammlungen. Alle Globalurkunden wurden optisch auf dem Druckbild der braunen 50-er ausgeführt und einzeln manuell erstellt. Sie tragen alle das Datum der kleinen Nennwerte (November 1983). > Ein zweites Bild (100.000) finde ich eben noch im Archiv.

Dezember 2014
Noch ein Beispiel wo der Unterstrich bei der Kontrollunterschrift in Mikroschrift ausgeführt ist. Ich schätze dass bei genauer Suche viele solcher Stücke auftauchen werden. > Hier das Bild, es stammt von der Namensaktie der Bickhardt Bau AG aus Kirchheim. Wer noch andere bislang kaum bekannte Sicherheitsmerkmale entdeckt, bitte einfach bei mir melden. ich werde interessante "Funde" hier im Ticker vorstellen. Nachtrag: Selbst entdeckt, ebenfalls Mikroschrift im Unterstrich der Kontrollunterschrift bei Gladbacher Aktienbau 1996 und Indus Holding 1995.

Dezember 2014
Wie versprochen zeige ich weitere der seltenen Jahrgänge der 100-er Daimler-Benz. Hier die > Ausgabe August 1965 als gelaufenes (nummeriertes) Stück. Von der blauen 1000-er gab es hingegen alle Jahrgänge von 1952, 1960, 1961, 1963, 1965, 1969, zwar schon immer teuer aber früher relativ problemlos. Von allen diesen Emissionen wurden auch 100-er gedruckt.  Die 50-er gibt es nur von 1968 und 1969, die 5-er nur von 1996. Das Umstellungsverhältnis von RM auf DM betrug bei Daimler übrigens 5:3. Danach entsprach eine Aktie über z.B. 1.000 RM rechnerisch einem neuen Nennwert von 600 DM.

Dezember 2014
Von der Paul Hartmann AG gibt es zahlreiche DM-Emissionen. Von der auf DM umgestempelten > Aktie des Jahres 1921 bis zur Stückaktie des Jahres 2000. Von den neueren Stücken gab es auch ein paar Globalaktien. > z.B. 40.000 DM aus 1981 und 1986 oder > Stückaktien über 750 oder 1000 Aktien aus dem Jahr 2000. Alle diese Papiere liegen allerdings in festen Sammlungen und sind derzeit leider nicht frei verfügbar.

Praxistip:
Beim Sammeln von DM-Aktien ist man in Bezug auf Erhaltung ganz schnell "verwöhnt". Ein Großteil der Papiere ist noch in Topzustand, weil viele davon kaum oder nie benutzt wurden und oft nur im Tresor des Kassenvereins (später: Deutsche Börse Clearing) lagen. Trotzdem staune ich immer wieder, wie wenig manchmal auf stabile Versandverpackung wert gelegt wird um die schönen Stücke auch in diesem guten Zustand zu erhalten.
Hier ein Tip zum Bezug von praxistauglichen Kartonumschlägen ab 0,27 EUR (+ MwSt.) im 100-er Pack: Typ 1 - oder Typ 2

Dezember 2014
Als Sammler von DM-Papieren begegnet man ziemlich früh den 100 DM Aktien von Daimler Benz. Obwohl es einige davon gibt halten sich die Preise sehr stabil. Die in der Regel  verfügbaren Stücke sind vom ersten DM-Jahrgang des Jahres 1952. Von allen späteren Daimler Emissionen gibt es aber von der 100-er nicht viel bis fast nichts. Ich werde im Laufe der Zeit einige der seltenen Papiere vorstellen. Heute die > Ausgabe August 1963 als gelaufenes (nummeriertes) Stück. Das Bild wurde aus der wahrscheinlich umfangreichsten privaten Daimler-Benz Aktiensammlung zur Verfügung gestellt.

Dezember 2014
Die Allianz firmierte bis Mitte 1985 als Allianz Versicherungs-Aktiengesellschaft, danach als Allianz Aktiengesellschaft Holding. In den 1970-er Jahren wurde noch das alte Druckbild mit dem ovalen Logo links verwendet, eigentlich erst ab 1980 das neue Druckbild mit dem runden Allianz-Logo im Unterdruck. Gelegentlich findet man die optisch erneuerte Aktie auch mit älterem Datum. Extrem auffällig sind zwei - vom Wert eigentlich identische - Aktien des Jahrgangs Januar 1974, beide 500.000 DM Nennwert, beide teileingezahlt ? einmal altes, einmal neues Druckbild. > 1974 alt und > 1974 neu.  Hat jemand weitere Stücke von 1974 oder älter die schon das neuere Druckbild aufweisen ?

Dezember 2014
Zur Adam Opel AG ist eine Frage aufgetaucht: Von den > Vorzügen des Jahres 2000 gibt es wenige Blankostücke über 1 Million DM die bei Sammlern bekannt sind. In der > 106. FHW Auktion ging zuletzt ein Papier mit hohem Zuschlag. Daneben ist eine Stammaktie des Jahres 1964 (Juni) katalogisiert, ebenfalls ein Blankopapier über 1 Million DM Nennwert. Wer kennt dieses oder so ein Papier älteren Jahrgangs bzw. hat ein Bild davon?  (Das Bild der Vz. 2000 wurde von Olaf Sens zur Verfügung gestellt)

Dezember 2014
Neben der Porsche SE ist die Henkel KGaA eine der wenigen großen deutschen Firmen die noch ganz spät neue Aktien gedruckt hat, im Jahr 2007 Stückaktien. Daneben sind von Henkel die optisch herrlichen Vorzüge des Jahrgangs 1985 im Umlauf. Viel weniger bekannt und verfügbar hingegen sind die Emissionen des Jahres 1996. Es sind die Nennwerte 5 DM und Vielfaches als Stamm- und Vorzugsaktien. > Hier ein Bildbeispiel dazu.

Dezember 2014
Eine der branchenhistorisch interessantesten Aktien der Stahlbranche aus der DM-Zeit ist für mich ein Papier mit dem wenig aussagekräftigen Namen "Industriewerte AG". Die Zertifikate die den bekannten, späteren Hoesch-Konzern repräsentieren sind nur in einem Jahrgang/Nennwert bekannt (1000 DM, September 1953). > Hier das Bild dazu.  Nachtrag: Es gibt auch wenige nummerierte Stücke.

Dezember 2014
Die Aktien von Intercontor sind schon lange im Sammlermarkt verfügbar. Dass es aus beiden Jahrgängen 1992 und 1993 auch einen riesigen Nennwert über eine halbe Million DM (10.000 x 50) gibt ist allerdings weniger bekannt.  > Die große 1992-er im Bild.  Nachtrag: Von der 500tsd. 1992-er gibt es ein nummeriertes Stück, möglicherweise ein Unikat im Sammlermarkt (Stand 2014).

Dezember 2014
Die GUB AG war die erste deutsche Venture Capital Gesellschaft, die börsennotiert war. Geschäftszweck war, die Geschäftsbesorgung und die Verwaltung der insgesamt acht GUB-Fonds, die als Kommanditgesellschaften aufgelegt waren. Aus dem Jahr 1997 gab es lt. damaliger Information von Unternehmensseite 64 Sammelurkunden verschiedener Größe über z.B. 500x5 DM, 1000x5 DM etc., besonders auch sehr viele "krumme" Werte, insgesamt über 40 verschiedene Stückelungen. Die Papiere wurden vor rund 8-10 Jahren aus dem Firmenumfeld angeboten. Ob alle Stücke zum Verkauf kamen ist nicht ganz sicher, die meisten sind aber wohl bei Sammlern untergekommen. Bei FHW wurde mal ein Papier versteigert. Die Preise lägen heute möglicherweise deutlich höher.  > Hier das Bild dazu. (Bild wurde von Alfons Weinfurtner zur Verfügung gestellt)

Dezember 2014
Es gab Sie selbst noch in der jüngeren Vergangenheit: Die Naturaldividende. Und das sogar festgeschrieben auf dem Couponbogen. Nicht gewusst, hier ist der Beweis. Der Couponbogen der 1999-er "Brauhaus Torgau" Vorzugsaktie hat jeden Coupon doppelt. Links für die Dividende, rechts für "einen Kasten Torgauer Markenbier". Das Bier gab's also immer, die Dividende nur wenn Geld verdient wurde. > Hier das Bild dazu.

Dezember 2014
Sammler schärft Eure Sinne (!!). In Ebay wird verschwiegen, gelogen und betrogen dass sich die Balken biegen. Die meisten Sammler nehme ich mal aus, hier muss man allenfalls unzureichende Zustandsbeschreibung oder gelegentlich abenteuerlich schlechte Versandverpackungen bemängeln. Einmal- und Gelegenheitsanbieter aus Erbschaft oder Dachbodenfunden beschreiben oft schlecht, neigen zu Eigengeboten durch Bekannte oder verschweigen vorhandene Mengen. Den Vogel schießen aber eindeutig einige langjährig am Markt etablierte Händler ab. Schwindel ohne Ende, manche verkaufen als Privatanbieter, bei fast jeder zweiten Auktion Eigengebote, manche arbeiten mit zwei oder mehr Fakebietern und treiben ihre Preise hoch. Einziger Trost: Nicht selten kaufen sie Ihre Ware selbst, müssen Ebay-Gebühren bezahlen und haben umsonst gearbeitet.

Dezember 2014
Die Mikroschrift wird und wurde von den Druckereien oft als zusätzliches Sicherheitsmerkmal verwendet. Eine Stelle an der man das kaum vermutet ist die Kontrollunterschrift, und zwar der Unterstrich dort. (Quelle: Hans Jordan) Nehmen Sie z.B. eine 1996-er WKM und eine Lupe. Der Strich unter der Kontrollunterschrift besteht aus der fortlaufenden Wiederholung: WKMWKMWKM....... Ich hab's geschaft ein Bild zu machen: > hier klicken.

Dezember 2014
Die erste DM-Aktie ist mit Sicherheit das auf 1. Juli 1948 datierte Papier der Wiedaer Hütte. Unsicher hingegen ist, ob die Aktien tatsächlich auch verwendet wurden. Offiziell wurde das Kapital nämlich erst im Juni 1950 von 150 tsd. RM auf 300 tsd. DM umgestellt. Man beachte hierbei das Verhältnis 1:2, was man als völlig ungewöhnlich ansehen kann (Quelle: Hans Jordan). Die nächste Aktie der Wiedaer Hütte stammt vom 30.6.1950 (extrem selten und nur als Muster bekannt), im Sammlermarkt verfügbar ist hingegen dann erst wieder die Ausgabe vom Juni 1952.

Dezember 2014
Von Lahmeyer ist mit dem alten Druckbild hauptsächlich der Jahrgang 1976 im Markt verfügbar. Dass es weitere Jahrgänge von 1979 bis 1985 gibt, > meist als große Globalurkunden, ist weniger bekannt.

Dezember 2014
Vor kurzem hatte ich das große Glück die erste gelaufene Aktie der Ulmer Brauereigesellschaft anbieten zu können. Bislang (Stand 12-2014) als nummeriertes Stück ein Unikat. Wer sich das seltene Papier ansehen möchte
 > hier klicken

Dezember 2014
Noch deutlich vor dem Jahr 2000 hatten die DM-Sammler der ersten Stunde das Glück aus Firmenbeständen der BMW AG einige der alten Emissionen aus den 1960-er und 1970-er Jahren zu ergattern. Später gab es dann nur noch den letzten Jahrgang 1996, seit spätestens 2001 gab es keinerlei Nachschub mehr. Lange wurde spekuliert ob der Großteil vernichtet wurde oder noch irgendwo ein paar Kartons mit den begehrten Papieren stehen. Wer aktuell eine BMW DM-Aktie will muß jedenfalls tief in die Tasche greifen.
Hinweis: Von den Vorzügen gibt es keine grüne 100-er und meine frühere Annahme daß die erste DM-Aktie von 1961 sein könnte erwies sich als falsch. Die erste Emission war wie bei Daimler-Benz bereits 1952, im Gegensatz zu dieser ist das BMW-Papier aber nur wenigen Sammlern bekannt. > Hier ein Bild davon.

Dezember 2014
Es gibt sie doch, ich würde sagen häufiger als man denkt, die Zufallsfunde. 2006 wurden beim Ausräumen alter Firmenräume Aktien der C. Baresel AG aus Stuttgart gefunden. Von 1951 bis 1952 gibt es mind. 15 verschiedene Papiere. Diverse Nennwerte von 100 bis 5000 DM sowie Stämme und Vorzüge. Vorher waren die Papiere im Sammlermarkt praktisch unbekannt. Nachtrag: Es gibt von den Vorzügen vom Juli 1972 2 Unikate, die Nennwerte 150 und 500 DM (Stand 2014).

Dezember 2014
Fast jeder kennt noch den legendären Börsenindex "Neuer Markt". Ein beispielloser Börsenhype der dort von 1997 bis 2000 stattfand. Ab 10. März 1997 wurden als erste die Aktien von Mobilcom und Bertrandt notiert. Von beiden gibt es bis heute gedruckte Aktien im Sammlermarkt. Einige weitere "Gedruckte" aus dem neuen Markt sind dazugekommen. Zwischendurch z.B. die Skandalbude SER, die Entsorger Lösch und Sero (die 1999 den Index wieder verlassen), am Ende 2004 waren noch Drägerwerk, Jenoptik, Sartorius und Qiagen (nur Wallstreet Blanketten) dabei, von denen wir effektive Aktien kennen. Während seines sechsjährigen Bestehens waren wohl insgesamt 356 Unternehmen im Neuer-Markt-Index (NEMAX All-Share) gelistet (Info eines Sammlers).

Dezember 2014
Von den Aktien der BM Bäckermühlen AG (ehemalige Stuttgarter Bäckermühle) ist nur der Jahrgang 1992 in drei Nennwerten bekannt. Es sind im Markt ausreichend Papiere verfügbar. Nach meiner Information betrug aber die ursprüngliche Gesamtauflage des großen Nennwertes 2500 DM nur 100 Stücke. Wie viele davon tatsächlich noch in den Sammlermarkt gelangten ist mir nicht bekannt.

Dezember 2014
Klarheit zu den DM-Emissionen der Auto-Union (1959 Ingolstadt, 1971 Saarbrücken): Die Chemnitzer Auto-Union wurde 1945 entschädigungslos enteignet und 1948 aus dem Handelsregister gelöscht. Wenig später wurden im Westen gelegene operative Betriebsteile reaktiviert und auch die Auto Union AG wurde wieder belebt. In Ingolstadt entstand für das operative Geschäft die Auto Union GmbH. An ihr hielt die neue Auto Union AG direkt und indirekt ca. 13% Anteil. Die Daimler-Benz AG übernahm Ende April 1958 rund 87,8 Prozent an der Auto Union GmbH, darunter auch die 13 Prozent der Auto Union AG. Ab diesem Zeitpunkt hatte also die Auto Union AG mit dem Autobauer Auto-Union GmbH nichts mehr zu tun. Bereits 1964 ging die Auto-Union GmbH Mehrheit an VW und wurde 1969 dann mit der NSU Motorenwerke AG (Neckarsulm) zur Audi NSU Auto Union AG (Neckarsulm) verschmolzen. Diese wurde 1985 zur Audi AG. Die inzwischen in Saarbrücken ansässige Auto Union AG veräußerte 1979 die Namensrechte an die Audi-NSU Autounion AG und änderte ihren Firmennamen in Autania Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft AG (Essen).

Dezember 2014
Schon 1982 wurde für AEG das gerichtliche Vergleichsverfahrens beantragt. Damals einer der größten Insolvenzfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Auf spektakuläre Weise gelang es, den Anschlusskonkurs zu verhindern. Im Herbst 1985 stieg die Daimler-Benz AG ein. Ende der 1980-er Jahre rutschte die AEG wieder in die roten Zahlen. Sanierungsversuche misslangen, Daimler-Benz entschied sich aber erst 1996 für die Auflösung. Die letzten gedruckten Aktien als AEG-Telefunken wurden schon 16 Jahre vorher, im Jahr 1980 ausgegeben. Allein unter "Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft" gibt es Emissionen aus 13 Jahrgängen ab 1952.

Dezember 2014
Längere Zeit galt der Jahrgang 1966 als einzige bekannte Emission der ADCA-Bank (Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt). Ebenfalls als "Gelaufene" gibt es noch eine 50-er aus dem Jahr 1972 und mehrere Blankoversionen ab 1970 bis 1975. Ab der Emission 1970 änderte sich der Firmensitz von Berlin in Berlin/Frankfurt.

30.11.2014
Gedruckte Aktien der Wessels AG sind bislang nur aus dem Jahr 1990 (AG Gründung) bekannt. Neben den Nennwerten als Inhaberaktien gibt es allerdings auch zwei NW als Namenspapiere.

28.11.2014:
Die OAB-Holding wird reaktiviert, von der Hamburger Getreide-Lagerhaus (Quelle: Ottmar Ohlhausen)
Einige OAB (Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei) wurden ausgeliefert, früher meist nur die kleinen, teilweise auch die > großen Stückelungen (120-er, 180-er, 200-er). Die sind bei einer weiteren Kurssteigerung vielleicht bald richtig viel wert (aktueller Kurs ca. 0,80). Wer solche Papiere hat sollte den Kurs beobachten.

November 2014:
Trotz anders lautender Expertenaussagen zur Allianz gibt es für die alten Emissionen der Allianz-Versicherungs-AG (Jahrgänge 1960-er Jahre bis Mitte 1985) eine sehr rege Nachfrage. Von dem bei mir vorhandenen Bestand (rund 25 verschiedene Kombinationen aus Nennwert und Jahrgang) ist fast nichts mehr da. Ob es irgendwann Nachschub gibt ist nach jetziger Einschätzung eher unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen. > Als Beispiel hier die 500.000 DM Aktie von 1970.

November 2014:
Vom Lebensmittelwerk Bleckede gibt es generell keine Massen, aber die Aktie ist auch keine Rarität. Wenig bekannt hingegen ist, daß es neben der Emission März 1975 im selben Jahr noch eine zweite Auflage im September gab (1000 DM). Diese September-Emission ist deutlich seltener und es sind bislang nur ganz wenige Papiere als Blankoversion bekannt.  

Juli 2014:
Von der alten Aktienversion der Dresdner Bank gibt es zahlreiche Jahrgänge (1968, 1969, 1971, 1974, 1975, 1977) und Nennwerte (100 bis 100.000) in Kombinationen die bislang fast oder völlig unbekannt waren und auch nicht katalogisiert sind. Leider kann ich die Papiere im Shop nicht mehr vorstellen, da Sie inzwischen alle in einer festen Sammlung liegen. Ein Beispielbild hier: > die 100.000-er von 1969.

April 2014:
Von der Aktie der Kant-Hartwig & Vogel Aktiengesellschaft sind mir persönlich folgende Marktmengen (1955, gelaufen) bekannt: 3 x 400 DM, 10 x 100 DM, 14 x 20 DM. Die Gründeremission 1951 (NW 1000, 100, 20 DM) ist bislang im Sammlermarkt nicht bekannt. > Hier die 400-1955.

März 2014:
Die blaue 5 DM Aktie der Marseille-Kliniken ist den meisten Sammlern geläufig. Sie wurde früher ausgeliefert und ist als ungelochtes und nummeriertes Papier mit Coupons bis heute im Handel. Viel schwerer zu bekommen sind alle größeren Nennwerte. Die Notiz wurde umgestellt (neue WKN A1TNRR) und es gibt nur noch eine Globalurkunde. Die Aktien sind wohl dem Schredder zum Opfer gefallen, nummerierte Papiere der großen Nennwerte wurden von mir im Sammlermarkt bislang nicht gesehen.
Bemerkenswert: Nehmen Sie eine Lupe und versuchen Sie auf der Marseille Aktie den Text der Mikroschrift rund um die Guillochenbordüre (entdeckt von Hans Jordan) vollständig zu entziffern. Ich hatte bislang nicht die Geduld dazu, vielleicht brauche ich auch eine neue Brille.

2014:
Kolbenschmidt Aktien
sind seit vielen Jahren im Markt bekannt und verfügbar. Zwei Ausnahmen gibt es: Sehr selten ist die große 50x50 von 1984 und die 5-er von 1996. Von dieser wurden früher wahrscheinlich ganz wenige Einzelstücke ausgeliefert, ansonsten gibt es nur die Blankoversion (mit Coupons), aber auch davon nicht mehr als 10 Stücke.

2014:
Die Condomi-Aktie war seit Februar 2007 nicht mehr börsennotiert. Nicht bekannt war mir, dass der Handel 2010 für kurze Zeit wieder aufgenommen wurde und hier vermutlich nochmals einige Papiere zur Auslieferung beantragt wurden. Allerdings wurden die Anträge wohl schon nach kurzer Zeit mangels Verfügbarkeit weiterer Stücke abgelehnt. Am 20.06.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Condomi AG aufgehoben und die AG konnte gelöscht werden.

2014:
Hoechst
Aktien der DM-Zeit ab 1955 sehen vom Druckbild her bis auf das Logo und den Namenschriftzug alle ähnlich aus. Völlig aus dem Rahmen fällt ein einziges Papier, die Emission Juni 1967. Warum diese Aktie so anders aussieht (sie stammt wie alle anderen ebenfalls von Giesecke & Devrient) konnte ich bis heute nicht herausfinden. Danke für eine Nachricht, falls das jemand weiß.

August 2013:
Bekannt ist, dass die Praktiker AG insolvent ist. Weniger bekannt ist, dass es für die zuletzt gehandelte WKN A0F6MD keine gedruckten Aktien mehr gibt. Es wird nach der Pleite also keine Schwemme an Praktiker Aktien geben, im Gegenteil, die vorhandenen alten Papiere von 1996 (nur Blankodrucke von G&D ?) mit dem Namen "Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte" in 3 Nennwerten sind inzwischen selten bis sehr selten. Ein klassischer Fall von "langer Leitung" unter Händlern und Sammlern, auch mir ging es nicht viel besser. Es dauerte einige Zeit bis ich "geschaltet" habe. Nachtrag: Vom kleinsten Nennwert 5 DM wurden (bereits 2002) ein paar Papiere ausgeliefert und sind als nummerierte Stücke im einen oder anderen Sammelalbum vertreten.

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2014 - Vers. 1,15